Alberada-Bertha von Schweinfurt         Gräfin von Kastl
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    -1.1.1103
 

Tochter des Markgrafen Otto III. "der Weiße" im bayerischen Nordgau aus seiner 2. Ehe mit der Irmgard von Turin, Tochter von Markgraf Manfred II. Odelrich
 

Bosls Bayerische Biographie: Seite 66
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BERTHA (ALBERADA) VON SCHWEINFURT, Markgräfin
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     + 1.1.1103

Vater:
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Otto von Schweinfurt
 

  oo Markgraf Hermann der Jüngere von Kstl-Habsberg

Einbringung von BABENBERGER Besitz in die Ehe.
1069/71 Gründung des Klosters Banz.

Literatur:
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LThK 1; K. Bosl, Oberpfalz und Oberpfälzer. Geschichte einer Region, 1978; Spindler I.



GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 81
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36. ALBERADA-BERTHA
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F. s. 32;

Gemahl:
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1.) Hermann II. von Kastl, Markgraf von Banz, gründet 1071 zusammen mit seiner Gattin das Kloster Banz
2.) dessen Bruder Friedrich (+ 1103).
+ 1/1 angeblich 1103 s. Nachkommen des Herzogs Hermann IV. von Schwaben n 11.



Schütz Alois: Seite 4
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"Die Andechs-Meranier in Franken und ihre Rolle in der europäischen Politik des Hochmittelalter"

Otto von Schweinfurt war mit Irmgard, der Tochter des Markgrafen Maginfred von Susa, verheiratet. Aus ihrer Ehe gingen fünf Töchter, jedoch kein Sohn hervor. Von den Töchtern des markgräflichen Paares trat Heilica in den geistlichen Stand. Sie wurde später Äbtissin zu Niedermünster in Regenburg. Ihre Schwester Beatrix heiratete dagegen den schwäbischen Grafen Heinrich von Hildrizhausen, der sich nach dem Tod Ottos von Schweinfurt den Markgrafentitel beilegte. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor, die alle dem geistlichen Stand angehörten, sowie eine Tochter, die den Namen der Mutter trug und mit einem Grafen von Kappenberg in Westfalen verheiratet war. Eine weitere Tochter, Judith, war zunächst mit dem 1053 abgesetzten Herzog Konrad von Bayern verheiratet. Nach dessen Tod 1055 vermählte sie sich mit dem Pfalzgrafen Boto aus dem Hause der ARIBONEN. Aus ihrer zweiten Ehe stammte eine Tochter Adelheid, die Graf Heinrich von Limburg, den späteren Herzog von Lothringen, heiratete. Judiths Schwester Berta, auch Alberada genannt, ging dagegen die Ehe mit Graf Hermann von Habsberg aus dem Hause der Grafen von Sulzbach ein. Dieser nahm ebenso wie sein Schwager Heinrich von Hildrizhausen den Markgrafentitel seines Schwiegervaters an.
Als Markgraf Otto von Schweinfurt am 27. September 1057 starb, wurde der Besitz des Hauses unter seiner Witwe und seinen Töchtern aufgeteilt. Die oberfränkischen Güter fielen dabei an die Töchter Berta und Gisela. Die Gemahlin des ANDECHSERS erhielt bei der Erbteilung neben Streugütern im Werngau vor allem Besitzungen des Hauses im Zweistromgebiet um Kulmbach und Bayereuth. Sie wurden die Zentren der meranischen Herrschaft am Obermain.
Zum Erbe Bertas gehörten dagegen die Burg Banz mit den Gütern zwischen Main und Itz sowie die Schweinfurter Besitzungen um Creussen. Da das Ehepaar keine leiblichen Erben besaß, gründete Berta das Kloster Heidingsfeld und Banz, von denen sie Heidingfeld an das Bistum Würzburg und Banz an das Bistum Bamberg schenkte. Die Creussener Besitzungen gelangten dagegen an die Verwandten ihres Mannes, die das Kloster Kastl stifteten. Bertas Besitzungen spielten für den Ausbau der Andechs-Meraner Herrschaft in Oberfranken insofern eine Rolle, als die Nachkommen Giselas und Graf Arnolds später die Vogtei über Banz sowie Güter in der Umgebung des Klosters erwerben konnten.
 
 
 
 

  1. oo Hermann II. Graf von Kastl
                  - um 1074

  2. oo Friedrich I. Graf von Kastl
                 -10.11.1103
 
 
 
 

Kinder:
2. Ehe

  Hermann III. Graf von Kastl
        -23.9. vor 1125 ermordet

  Otto Graf von Habsberg
        - 26.9. wohl 1125

  Judith
       -

  oo Ministerialer
 

  Friedrich Graf von Ammertal
       -
 
 
 
 

Literatur:
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Annalista Saxo: Reichschronik 6,679 - Bosl, Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1983 Seite 66 - Schütz Alois: Die Andechs-Meranier in Franken und ihre Rolle in der europäischen Politik des Hochmittelalter, in Die Andechs-Meranier in Franken. Europäisches Fürstentum im Hochmittelalter. Verlag Philipp von Zabern Mainz 1998, Seite 4,13 -