IMAGINA VON ISENBURG-LIMBURG
Imagina von Limburg,
auch Imagina von Isenburg-Limburg
(* um 1255 wahrscheinlich in Limburg
an der Lahn; † 29.
September 1318 [1 Ullrich, Landes- und Kirchengeschichte des
Herzogthums Nassau,
Wiesbaden 1862, Seite 418.]
im Kloster
Klarenthal bei Wiesbaden)
war als Frau von König ADOLF VON NASSAU
römisch-deutsche Königin.
Leben:
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Ihr Vater war Gerlach I.
aus dem Haus LIMBURG, einer
Seitenlinie des Herren von Isenburg. Ihre Mutter
war Imagina von Blieskastel.
Um 1270 heiratete sie Graf Adolf von Nassau aus der walramischen Linie des Hauses NASSAU. Ihre wichtigste Residenzen waren die Burg Idstein und die Burg Sonnenberg. Nach der Wahl Adolfs im Jahr 1292 zum deutschen König residierte sie überwiegend auf der Reichsburg Achalm, wenn sie ihren Mann nicht auf seinen Reisen begleitete.
Nach dem Tod ihres Mannes in der Schlacht bei Göllheim
ließ sie auf dem Schlachtfeld das frühgotische
“Königskreuz” errichten. Im Jahr 1309 erlebte sie die
Überführung der Leiche ihres Mannes vom Kloster Rosenthal in
den Speyerer Dom.
Sie nahm ihren Witwensitz anfänglich auf der Burg Weilburg
und verlegte ihn später in das Kloster Klarenthal, dem ihre
Tochter Adelheid als
Äbtissin
vorstand. Im Kloster Klarenthal starb Imagina und wurde dort
bestattet.
Nachkommen:
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Aus ihrer Ehe mit Adolf von
Nassau entstammen
mindestens acht Kinder:
- Heinrich († jung)
- Imagina († jung)
- Ruprecht VI. (* vor 1280 [2 Genealogie-Mittelalter.de], † 2. November 1304), Graf von Nassau
- Mechthild (* 1280, † 1323), ∞ Rudolf den Stammler
- Gerlach I. (* 1288, † 7. Januar 1361), Graf von Nassau
- Adolf (* 1292; † 1294) [3 Genealogie-Mittelalter.de]
- Adelheid († 1338), 1311-1338 Äbtissin von Klarenthal [4 Genealogie-Mittelalter.de]
- Walram III. (* 1294, † 15. Mai 1324), Graf zu Nassau-Wiesbaden