In den Jahren 1258 und 1259 errichteten Heinrich II. von Isenburg
(1213–1287) oder sein Sohn Gerlach (urkundlich 1246–1303)
auf einem
Felsplateau über dem Rhein eine erste Wehranlage [1 Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte
des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für
Nassau, Wiesbaden 1999, ISBN 3-922244-80-7,
Seite 294.], die von ihren
Ausmaßen wesentlich kleiner war als das heutige Schloss. Das
Baumaterial für diese Burg
wurde direkt aus dem Fels gewonnen. An der Südseite wurden die
Gebäude durch einen tiefen Halsgraben gesichert, während der
Bergfried die Nordost-Seite schützte.
Urkundlich erstmals erwähnt wird das heutige Schloss Arenfels
als „Burg Arenvelz“ in einer Bürgschaftserklärung des Gerlach
von Isenburg für Gräfin
Mechthild von Sayn vom 6.
August
1259 [2 Bernd
Willscheid: Schloss Arenfels und seine Bewohner. Zur 750-Jahrfeier
am 4. September 2009. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied
2011, ISBN 3-9809797-8-4, Seite
79–89.].
Mit seinem Enkel, Herrn
Gerlach III. Herr von
Isenburg-Arensfeld (1333-1371) endete die Linie, dessen Tochter Elisabeth (Lysa † 1403) das Erbe an Graf Wilhelm
I. von Isenburg-Wied brachte.
oo N.N.
†
Kinder:
Dietrich I. Graf von Isenburg-Arensfels
† 1333