Wihric                                            sächsischer Graf
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Sohn des N.N.
 

Wenskus Reinhard: Seite 122
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"Sächsischer Stammesadel und fränkischer Reichsadel."

Die Behandlung der Alfric-Nennungen hat uns gezeigt, daß wir als eines der festen Endglieder der IMMEDINGER-Namen -ric ansetzen dürfen. Neben dem als Leitnamen des Geschlechts bis ins 11. Jahrhundert erhaltenen Thiadric u.ä. und dem Namen Abbo/Alfrik als dem des Stammvaters der Hauptlinie, fanden wir als weitere in enger Beziehung stehende Namen: Frithuric, Ohtric, ferner Asric und Waldric, wobei der letzte Name im Vorderglied eine immedingische Variation des widukindischen Waldbert sein dürfte, denn er ist in den Tradionen ganz eng mit demm Namen Wihric verknüpft [1052 Bei einer Schenkung Wyrics in Wülpke (s. Bückeburg) (Trad. Cornb. A § 5/B §229, etwa 822) ist Waldric sein erster Zeugge. In Trad. Corb. A § 24/B § 248 testieren Uualdric und Uuihric nebeneinander für den wohl zur Familie gehörenden Marschall Tiadde in Derlingau. Wir werden in dem Uuigo, der in vice Waldrici in Sneuidi (Kr. Büren) um 870 eine Stiftung durchführt (Trad. Corb. A § 251/B § 47), einen jüngeren Namensvetter erblicken dürfen, wenn wir nicht dem älteren ein hohhes Alter mit fast fünfzigjähriger Tätigkeit zubilligen wollen. Dieser Ort Sneuidi zeigt uns auch eine frühe Verbindung dieser Familie mit dem westsächsischen LIUDOLFINGER-Zweig, denn hier tradiert nicht mnur Meinric (Trad. Corb. A § 26/B § 250, etwa 826), der zu unserem Kreis gehören könnte, sondern auch Adi, der Sohn Ufficas und Bruder Frederics.], der in analogen Verhältnis zum widukindischen Namen Wigbert stehen wird. Dieser Wihric ist uns als comes mit weitem Tätigkeitsfeld wohlbekannt. Zuerst wird er comes etwa 825 genannt, als er eine Schhenkung inn Hretha mmacht,, das man entweder mit Rhede bei Aschendorf im Emsland oder mit Rheden an der Leine gleichsetzt [1053 Trad. Corb. A § 17a/B § 241. Über die Möglichkeit den Ort mit Ratten b. Hann. Münden zu identifizieren vgl. Anm. 1227.]. 860 ist ein Wihric comes bei einer Versammlung in Koblenz bezeugt [1054 MGH CAP: II Seite 154. S. Krüger (wie Anm. 5) Seite 60 will diesen für einnen jünngeren Verwandten halten, was ich nicht ausschließen möchte; vgl. Anm. 1052. Vgl. auch Osnabrück. UB I 10 (822/36).]. Sein Amtslehen hatte er in Ovennhhausen (westlich Höter), wie aus einer Urkunde KARLS III. für Corvey hervorgeht (Ouenhus, quam habuit olimm Uuihric comes in benefitium) [1055 Westf. UB I 31 (887); MGH DKarl III 158. Zur Gemarkung Ovenhausen gehört auch das väterliche Valhausen, in dem auch Alfric für seinen Bruuder Ohtric/Ohtrit tradiiert; Trad. Corb. A §§ 142/B § 366.].
Wihric tradierte um 830 für seinen Bruder Hildibertus in Odonhus (unb.) eine Hufe.