Hartmann I.                                  Graf von Dillingen (1074-1121)
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um 1040-16.4.1121
              Neresheim
 

Einziger Sohn des Grafen Hucbald III. von Dillingen und der Adelheid von Gerhausen, Tochter von
 

Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 143
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Hartmann I. Graf von Dillingen-Kyburg, Graf im Thurgau
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* um 1040, + 16.4.1121
                    Neresheim

Angehöriger der hochadeligen schwäbischen HUPALDINGER-Sippe.
Teilnehmer der Fürstenopposition gegen König HEINRICH IV.; betrieb eine geschickte Territorial- und Expansionspolitik in der Nordostschweiz, brachte das Grafenamt im Thurgau an sich, begründete eine beträchtliche Familienmacht und errichtete das Stift/Kloster Neresheim als Hauskloster.

Literatur:
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NDB 3; Lebensbilder Schwaben 11.



Graf Hartmann I. nannte sich 1111 erstmals nach Dillingen. Wegen seines Erbbesitzes im Dillenburger Raum wird er zu Recht als Nachkomme der HUPALDINGER, der Familie Bischof Udalrichs von Augsburg, angesehen. Seinen großen Besitzungen im Donauraum konnte Hartmann durch Ehe mit Adelheid von Winterthur ein reiches Erbe in der N-Schweiz hinzufügen. Im Investiturstreit erbitterter Gegner HEINRICHS IV., errichtete er zum Schutz seiner Besitzungen Höhenburgen (Kyburg, Hohengerhausen). Hartmann und seine Gemahlin stifteten 1095-1099 das Kloster Neresheim.
 
 
 
 

  oo Adelheid von Winterthur, Tochter des UDALRICHINGERS Adalbert II.
               -1.3.nach 1125
 
 
 
 

Kinder:

  Hartmann II. Graf von Dillingen
         -21.11.1134

  Adalbert I. Graf von Kyburg
          -12.9.1151

  Ulrich Bischof von Konstanz (1111-1127)
        -27.8.1127

  Mathilde Äbtissin von Neresheim
         -29.11.

  Adelheid
         -1.12.1141

  oo Ulrich I. Graf von Gammertingen
             -18.9.1110

  Hedwig
          -23.2.
 
 
 
 

Literatur:
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Lebensbilder Schwaben 11 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 260 -