Sohn des Grafen Burkhard III. von Hohenberg und
der Mechthild von Tübingen, Tochter von Pfalzgraf Rudolf II.;
Schwager von König RUDOLF I. VON HABSBURG
Burkhard IV. folgte
1253 seinem Vater als Graf von Hohenberg, nach Erbteilung als Graf
zu Nagold-Wildberg und Horb (= niedere Grafschaft) und erschien stets
gemeinsam mit dem berühmteren Bruder Albert II. als Stütze
König RUDOLFS I. VON HABSBURG, von dem er sehr gefördert
wurde. Er war auch auf allen wichtigen Reichstagen, war oft Zeuge in königlichen
Urkunden und wurde 1298 Seniorchef und Vormund der Neffen zu Rottenburg.
Er machte 1298 die Schlacht bei Göllheim gegen ADOLF
VON NASSAU mit, hatte sich 1292-1298 völlig von ihm ferngehalten,
unterstützte 1298 den königlichen Neffen ALBRECHT
I. VON HABSBURG gegen die rheinischen Kurfürsten und half
unter anderem Heidelberg und Bingen zu erobern. Er war dabei, als der Neffe
1308 ermordet wurde, machte die heftigen Fehden seines Bruders gegen Württemberg,
Baden und die Pfalzgrafen von Tübingen mit. Im deutschen Thronkrieg
1313 hielt er sich wegen seines Alters zurück, stand jedoch auf habsburgischer
Seite
und förderte die Klöster.
1277
oo Liutgart von Tübingen, Tochter des Pfalzgrafen
Hugo IV.
-
Kinder:
Otto I.
-
1299
Er tauchte nur in wenigen Urkunden als Mitregent
auf.
oo Maria von Magenheim, Tochter des Ulrich
-
Sie stifteten die Linie Nagold, die zu völliger Bedeutungs- und Besitzlosigkeit herabsank, da der Enkel Otto III. (+ um 1417/18) alles völlig verschuldet an Württemberg verkaufte.
Burkhard V. "Bürgi"
- um
1354
Agnes Nonne
-