Albert II.                                       Graf von Hohenberg-Rottenburg
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um 1235-2.7.1298 gefallen
              bei Oberndorf
 

Sohn des Grafen Burkhard III. von Hohenberg und der Mechthild von Tübingen, Tochter von Pfalzgraf Rudolf II.
 

Albert II. folgte 1253 mit den Brüdern und teilte mit ihnen, nahm den Part Rottenburg mit Haigerloch, Bussen, Werenwag, Herrschaft Wieseneck und Oberndorf und wurde auch Vogt von Ursberg, Pfullingen, Hirschau, Kirchberg und Reuthin. Er wurde 1274 durch den königlichen Schwager RUDOLF I. VON HABSBURG Landvogt in Niederschwaben und bekam als solcher die Herrschaft Achalm und die Vogtei über Zwiefalten dazu. Er führte viele Fehden, besonders mit Württemberg, Baden, Fürstenberg und den Vettern, was zu rücksichtslosen gegenseitigen Verheerungen führte. Er vermengte oft eigene Territorialinteressen mit denen eines Landvogtes, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und mußte unter anderem Rottenburg verpfänden und die Herrschaft Neuenburg und die Vogtei St. Marienzell verkaufen. Er half dem Schwager in dessen Kriegen gegen Böhmen, Savoyen und Burgund/Besancon, belagerte 1289 Besancon mit und bekam auch die Herrschaft Mark-Gröningen und mit dieser das Privileg des Führens der Reichssturmfahne ("Sacri Imperii signifer"). Er zog viel mit König RUDOLF durchs Reich, war Teilnehmer an etlichen Reichstagen und daher kaum als Territorialherr tätig. Er verlor 1292 die Landvogtei durch ADOLF VON NASSAU, den er formal anerkannte, geriet gegen die von ADOLF geförderten Städte und wurde 1297 sogar kurzfristig verjagt. Er stellte sich dem Herzog Otto III. von Nieder-Bayern entgegen, der König ADOLF zu Hilfe eilen wollte und fiel an der Spitze eines nur zusammengewürfelten, schlecht ausgebildeten Haufen von Bauernsoldaten in der Schlacht bei Oberndorf. Er markierte mit seinem Bruder Burkhard IV. den Höhepunkt des Hauses und war als Minnesänger berühmt.
 
 
 
 

  1. oo N.N.
                   -

  2. oo Margarete von Fürstenberg, Tochter des Landgrafen Heinrich I.
                    - um 1296

  3. oo Ursula von Oettingen, Tochter des Grafen Ludwig III.
                 -   1308
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Albert III. "Rösselmann"
        - nach 1304

  Agnes
         -

 1282
  oo Albert II. Graf von Görz-Tirol
              -24./30.4.1292

2. Ehe

  Eufemia
        -

  oo Friedrich VII. Graf von Hechingen
             -   1309

  Adelheid
         -   1333

  oo Konrad Graf von Schaunberg-Julbach
              -   1353

  Irmgard
         - vor 1315

  oo Ulrich Graf von Württemberg
            -   1315

  Albert IV.
        - nach 1304

  Ihm widmete der Onkel die Einkünfte der Pfarrei Bondorf.

  Margarete
         -

  oo Heinrich Graf von Berg-Schelkling
              -

  Rudolf I.
         -   1336