CLV.    TEUDALDUS


Im Februar 949 tauschte Bischof Dagibert von Cremona Güter am Lago d'Iseo mit einem Antonius de loco Castri Gabi (= Gabbiano), bone memorie Teudaldi comiti filius. - Näheres über Graf Teudald ist nicht bekannt [1
CdL Seite 997, nr. 584 - zum Datum vgl. C. SANTORO, Rettifiche Seite 243. ASTIGIANO meint im Codice dipl. Cremonese I Seite 32, Anm. 3: „I due conti qui nominati (näml. Teudald und der außerdem noch erwähnte Pfalzgraf Lanfranc) appartengono alla stirpe dei conti di Bergamo". Wie das erwiesen werden soll, bleibt dunkel. Nur wenn man eine Verwandtschaft mit dem als Langobarden erweisbaren und im folgenden genannten gleichnamigen Vicegrafen Teudald (von Bergamo) annimmt und auch die langobardische Abstammung der Giselbert-Lanfranc-Familie von Bergamo beachtet, kann man zu einer solchen Vermutung, nicht aber zu einer gesicherten Filiation gelangen.].