CXXVII.    OTTO


Äußerst spärlich ist die Kunde über den Grafen Otto von Mantua. - In einem Streit zwischen dem Kloster Nonantola und dem Grafen Hucpald
von Verona saß am 31. März 820 unter anderem auch der Odo comis de Mantua mit zu Gericht [1
MANARESI, I placiti Seite 95, nr. 31 (= FAINELLI, Cod. dipl. Veronese Seite 160, nr. 121. Das Seuodo comis de Mantua muß hier zu seu Odo comis de Mantua geteilt werden: vgl. schon CdL Seite 173, nr. 93, Anm. 2 und Seite 177, nr. 95). - Zum Besitzstreit vgl. Skizze Hucpald.]. Bereits 818 hielt der Oddo comes in Revere ein Placitum ab, in dem der Vogt des Klosters Nonantola Klage gegen die Beschneidung einiger Klosterrechte (Fischerei, Jagd im Distrikt von Mantua)
durch einen Königshof zu Mantua führte [2
MANARESI, I placiti Seite 92, nr. 30 (= CdL Seite 173, nr. 93 und TIRABOSCHI, Nonantola II Seite 39, nr. 22).].
Über das Herkommen Ottos ist nichts bekannt.