XCI. HUBERT von Asti
In Asti hielt am 14. März 940 ein Ubertus comes ipsius
comitatj
Astensis unter Beistand vieler angesehener Persönlichkeiten
[1 Vgl.
Skizze Autbert.]
ein
Placitum ab, auf dem der Bischof
dieser Stadt, Bruning,
eine
Tauschvertragsurkunde als echt anerkannte [2 MANARESI, I
placiti Seite 513, nr. 137 (= BSSS 28 Seite 96, nr. 55 und Mhp, Chart.
I Seite 144, nr. 88).]. Dieser Ubertus comes
Astensis war ein filius quondam Guusuberti ex genese francorum;
das
betonte in seiner Urkunde vom 11. November 941 der Presbyter Adalbert,
der verschiedene Güter in Accorsingo (heute Corsione) an die
Marienkirche von Asti schenkte, das Nutznießrecht aber für
den
genannten Grafen und dessen Gemahlin
Berta vorbehielt, weil die
übergebenen Güter vordem im Besitze der beiden standen [3 BSSS 28
Seite 104, nr. 57 (= Mhp., Chart. II Seite 33, nr. 18).
Wenn G. FASOLI, I re d'Italia Seie 242, noch auf SCHIAPARELLI, I dipl.
di
Ugo Seite 232, nr. 80 (945/April/13) und BSSS 28 Seite 116, nr. 64
(948/
Juni) als Belege für Graf Ubert
von Asti verweist, so verwechselt
sie
diesen Grafen sowohl mit dem
Markgrafen Otbert II. aus dem Hause
der
ESTE und identifiziert ihn andererseits mit dem Vorgänger Uberts
in
Asti, Autbert, was aber nach
dem Wortlaut der in Anm. 2 zitierten
Urkunde unmöglich ist, da der in BSSS 28 Seite 116, nr. 64
genannte
Adhelbertus
filius quondam Odberij qui fuit comes
Astense auch in
dieser Urkunde als Adelbertus de Ajano Autberti quondam comiti
fjljus
neben dem in Frage stehenden Grafen
Ubertus auftritt.].