XC. HUBERT
Bei Kaiser BERENGAR in Verona
intervenierte am 28. Juli 922 zusammen
mit dem Markgrafen Grimald
auch ein Ubertus
inclitus comes [1
SCHIAPARELLI, I dipl. di Berengario I. Seite 354, nr. 138.].
Mit dem
Ubertus, der laut Gesta
Berengarii aus West-Franken zur
Unterstützung WIDOS mit 200
Mann nach Italien kam, darf er nicht
identifiziert werden, da dieser - nach einem weiteren Hinweis dieser
Quelle - eine Verspottung seiner Gegner mit dem Tode büßen
mußte [2
Gesta Berengarii, lib. II, v. 19 und v. 200, Seite 98 und 108.].
Hingegen scheint eine Identifizierung mit jenem Hubertus
möglich,
den
Papst Johann X. 921 im
Einvernehmen mit Kaiser BERENGAR wegen der
Schädigung der
römischen
Kirche exkommunizierte. Mit Hille dieser ldentifizierung könnte
Graf
Hubert auch den fränkischen Zuwanderern zugeordnet werden;
Johann X.
warnte nämlich - und das gewiß nicht ohne Grund - den
westfränkischen
König und dessen Untertanen vor einer eventuellen
Unterstützung des
frevlerischen Hubert [3 MIGNE PL 132
Seite 806 und 807. Zur Frage der Echtheit dieser beiden
Briefe vgl. H. ZIMMERMANN, Der Streit um das Lütticher
Bistum
Seite 15ff.]. Ist er auch nicht identisch mit Graf Hubert von
Asti?