X. ADALROCH
im April 880 war in Turin ein Graf
Adalroch als Missus Karls III.
zusammen mit dem Grafen Suppo 11.
bemüht, die umstrittene Hörigkeit des
Maurinus aus Oulx (im Tal von
Susa) und seines Sohnes Ansepert
sowie
die entsprechenden Ansprüche des Klosters Novalese auf deren
Dienstleistungen gerecht zu entscheiden [1 MG DD. Karl
III. Seite 41, nr. 25 (= MANARESI, I placiti Seite 318, nr. 89) -
Inseriert in einer Urkunde von 880/November.].
Bei diesem Grafen hat man es
allem Anschein nach mit jenem Adalroch nepos noster
zu tun, den
Markgraf Eberhard von Friaul in
seinem 863/64 ausgestellten Testament
unter den fideles
erwähnt, welche bei der Testamentsabfassung zugegen
waren [2
COUSSEMAKER, Cartulaire de Cysoing Seite 1, nr. 1 (= D'ACHERY,
Spicilegium II Seite 876 ff.).].
Gehörte Graf Adalroch zur
UnruochingerFamilie, so ist
seine Zugehörigkeit zu einem nordalpinen Stamm gesichert [3 Vgl. Skizze Eberhard von Friaul.].