Begraben: Frauenkirche, München
2. Sohn des Herzogs Ludwig II. des Strengen von
Ober-Bayern
(† 1./2.2.1294) aus
dem Hause der WITTELSBACHER
aus
seiner 3. Ehe mit der
Mechthild von Habsburg,
Tochter vom Deutschen König
RUDOLF I. VON HABSBURG († 15.7.1291) und der Gertrud
Anna von Hohenberg, Bruder von Pfalzgraf Rudolf I.
dem Stammler bei Rhein († 12.8.1319), Herzogin Mechthild
von
Braunschweig-Lüneburg († 28.3.1319), Landgräfin Agnes von Hessen († 22.7.1345) und
Nonne Anna zu Boppard, Stief-Bruder
von
Agnes von Bayern († 21.10.1269)
und Ludwig Elegans von Bayern (⚔ 23.11.1290), Neffe der Deutschen Königin Elisabeth von Bayern († 9.10.1273), von Herzog Heinrich XIII. von Nieder-Bayern († 3.2.1290), Gräfin Sophie von Sulzbach († 9.8.1289), Agnes von Bayern († 7.12.1306), vom Deutschen König ALBRECHT I. VON HABSBURG († 1.5.1308 ermordet), Herzogin Katharina
von Nieder-Bayern († 4.4.1282),
Herzogin Agnes Gertrud von Sachsen-Wittenberg († 11.10.1322),
Markgräfin Hedwig von Brandenburg († um 1303),
Königin Clementia von Ungarn († nach 7.2.1293),
Graf Hartmann von Habsburg († 20.12.1281 ertrunken),
Herzog Rudolf II. von
Österreich († 10.5.1290), Königin Jutta (Guta) von Böhmen († 18.6.1297) und Graf Karl von Habsburg († 16.8.1276), Enkel
von Herzog Otto II. dem Erlauchten
von Bayern († 29.11.1253) und der Agnes von Braunschweig
Lexikon des Mittelalters: Band V
Spalte 2178
********************
LUDWIG IV. DER BAYER, römisch-deutscher
Kaiser aus
dem Haus WITTELSBACH
------------------------------------
* wohl Ende 1281/Anfang 1282, †
11. Oktober 1347
München
Puch bei Fürstenfeldbruck
Begraben: München, Frauenkirche
Eltern: Herzog Ludwig II. der Strenge von Ober-Bayern und der Mechthild von Habsburg
Seit 1294 Herzog von Bayern, am 20. Oktober 1314 Wahl zum römischen König in Frankfurt, am 25. November 1314 Krönung zu Aachen, Kaiserkrönung zu Rom 17. Januar 1328
1. oo um 1309 BEATRIX VON GLOGAU
2. oo 1324 MARGARETE VON HOLLAND
Kinder:
---------
von 1.:
Ludwig,
Markgraf von Brandenburg
Stephan
II. Herzog von Nieder-Bayern
von 2.:
Ludwig VI.,
Markgraf von Brandenburg
Otto V.,
Markgraf von Brandenburg
[1] Anfänge:
Über die Jugend Ludwigs
ist
kaum etwas bekannt. Nach dem Tod seines Vaters 1294 wurde er zusammen
mit
den Söhnen seines Onkels ALBRECHT VON
ÖSTERREICH
zur Erziehung nach Wien geschickt. Die Beteiligung an der Regierung der
oberbayerisch-pfälzischen Stammlande mußte er erst
mit Unterstützung
ALBRECHTS
I. 1301 gegen seinen älteren Bruder Rudolf I. erkämpfen.
Die 1310 erfolgte Teilung des väterlichen Erbes hielt bis zum
Sommer
1313 an, als es wegen der Vormundschaft über die
minderjährigen
Kinder des Herzöge Stephan I. († 1309)
und Otto III. († 1312) von
Nieder-Bayern zu einer vorübergehenden Annäherung kam.
Obwohl
Ludwig
das
Sorgerecht erhielt, unterstellten sich die Herzogs-Witwen dem Schutz
des
verwandten Hauses HABSBURG,
das auf
dieser Grundlage die Regentschaft in Nieder-Bayern beanspruchte. Den
Krieg,
der über dieser Frage ausbrach, entschied LUDWIG
bei Gammelsdorf (9. November 1313) zu seinen Gunsten und sicherte damit
die wittelsbachische
Herrschaft in
Nieder-Bayern.
[2] Königsjahre:
Dieser Sieg veranlaßte die luxemburgische
Partei,
nach dem Tod HEINRICHS VII. Herzog Ludwig
bei der Königswahl als ihren Kandidaten gegen das Haus
ÖSTERREICH zu unterstützen. Das Ergebnis war
die Doppelwahl
von 1314. Im Oktober wurden Friedrich der
Schöne
und Ludwig von unterschiedlichen
Gruppierungen
zum
römischen König gewählt und im Folgemonat gekrönt.
Der dadurch ausgelöste Thronkampf zog sich fast über acht
Jahre
hin. Die Entscheidungsschlacht wurde am 28. September 1322 bei
Mühldorf
am Inn geschlagen und endete mit einer vernichtenden Niederlage des HABSBURGERS,
der bis zum Frühjahr 1325 auf der Burg Trausnitz (Ober-Pfalz)
inhaftiert wurde. LUDWIG bemühte
sich vergeblich um die Anerkennung der römischen Kurie. Johannes XXII.
berief sich auf das päpstliche Vikariat über Italien und war
entschlossen, die ihm dadurch ermöglichte politische
Hnadlungsfreiheit
in Italien zum weiteren Ausbau der päpstlichen Position zu nutzen.
Er bot deswegen LUDWIG lediglich die
Vermittlung im Thronkonflikt an, um die Verhältnisse offen zu
halten.
Dadurch drängte er LUDWIG IV.
in eine Gegenposition. Dieser nahm in der Folgezeit eine betont
antikuriale
Politik auf, die sich zunächst vor allem in der Erneurerung der
herkömmlichen
königlichen Italien-Politik äußerte. Der dadurch in
seinen
Kompetenzen beeinträchtigte Papst eröffnete daraufhin ein
Rechtsverfahren
gegen LUDWIG, indem die Frage der
päpstlichen
Approbation des Königs in den Vordergrund gerückt wurde. Doch
wies LUDWIG DER BAYER in zwei
Appellationen
zu Nürnberg (18. Dezember 1323) und Frankfurt (7. Januar
1324)
die Zuständigkeit des ohnehin befangenen päpstlichen Gerichts
zurück. Wegen dieser Mißachtung der Kurie verhängte
diese
am 23. März 1324 den Kirchenbann über den König und
drohte
ihm überdies mit Aberkennung aller aufgrund der Königswahl
erworbenen
Rechte und Ansprüche. LUDWIG IV. antwortete
mit der Sachsenhäuser Appellation (24. Mai 1324), in der er nun
sogar
die Rechtgläubigkeit des Papstes in Frage stellte. Der Vorwurf
wurde
mit der Stellungnahme der Kurie im "Theoretischen Armutsstreit"
begründet,
aufgrund derer ihr keine gerichtliche Kompetenz mehr zukommen
könnten.
Deswegen betrieb der König nun die Einberufung eines Konzils, das
den Papst in die Schranken weisen sollte. Tatsächlich ließ
dieser
daraufhin am 11. Juli 1424 LUDWIG IV.
alle aus der Königswahl herrührenden Rechte aberkennen.
Angesichts
dieser Rückschläge suchte LUDWIG DER
BAYER eine Aussöhnung mit dem Haus
HABSBURG, die im Münchener Vertrag (5. September 1325)
zustandekam, in dem FRIEDRICH DER SCHÖNE
als Mitregent anerkannt wurde und dem Haus HABSBURG
alle während des Thronkampfes gemachten Erwerbungen zugesichert
wurde.
Im Ulmer Vertrag erklärte sich der König (7. Januar 1326)
sogar
zum Verzicht auf die Krone bereit, falls die Kurie dem HABSBURGER
ihre Zustimmung geben würde.
[3] Kaisertum:
Johannes XII., dem es in
erster Linie um die Wahrung der
kurialen Machtposition in Italien ging, ließ sich aber zu einer
derartigen
Entscheidung nicht drängen. LUDWIG
entschloß sich zum Italienzug (1327-1330), den er durch die
Sicherung
der Verbindungslinien mit Hilfe von Absprachen mit den HABSBURGERN
und durch die Verstärkung der Zusammenarbeit mit antikurialen
Gruppierungen
in Italien vorbereitete. Am 17. Januar 1328 empfing LUDWIG
DER BAYER die Kaiserkrone in Rom. In beabsichtigter Abkehr
vom päpstlichen Krönungsanspruch wurde die Zeremonie von vier
Vertretern der Stadt vorgenommen. Am 18. April 1328 wurde Johannes XXII.
für abgesetzt erklärt und am 12. Mai Peter von Corbara zum
Gegen-Papst
(Nikolaus V.) erhoben, der die Krönungszeremonie noch
einmal wiederholte.
LUDWIG versuchte
seine Position durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit den
antipäpstlichen
Kräften zu festigen. Naben Marsilius
von Padua nahm LUDWIG
IV. auch die wichtigsten Akteure im sogenannten "Theoretischen
Armutsstreit" an seinem Hof auf:
Michael von Cesena, Bonagratia von Bergamo
und Wilhelm von Ockham.
Wegen dieser Begünstigung von Ketzern erneuerte
Johannes XXII. den Bannfluch von 1324. Das von LUDWIG
angestrebte Konzil wußte er auch jetzt zu verhindern. Der in
Oktober
1335 eröffnete Absolutionsprozeß wurde 1337 abgebrochen,
weil
sich seit den frühen dreißiger Jahren auch der
französische
Königshof in die Angelegenheit einschaltete und die Kurie in ihrem
Widerstand bestärkte. Deswegen nützte es dem Kaiser politisch
nur wenig, daß die Kurfürsten am 16. Juli 1338 im Rhenser
Kurverein
in eindeutiger Proklamation betonten, daß der von ihnen
Gewählte
selbst bei zwiespältiger Wahl nicht der päpstlichen
Bestätigung
bedürfe ("Licet iuris"). Auch als nach dem Tod FRIEDRICHS
DES SCHÖNEN dessen
Brüder
im Vertrag von Hagenau (6. August 1330) noch einmal ihre
Unterstützung
gegen alle Feinde in Deutschland zusicherten, konnte der Thronkampf
nicht
beeendet werden. Denn nun meldete das Haus LUXEMBURG
immer nachdrücklicher seine Thronansprüche an. Die
entscheidende
Förderung erfuhr es von seiten der Kurie, als Papst Clemens VI. 1343
die Kurfürsten zur Neuwahl aufforderte, die am 11. Juli 1346
stattfand.
Markgraf
Karl von Mähren wurde zum Gegen-König
gewählt.
Diesen Umschwung der Verhältnisse konnte auch das
spektakuläre
Bündnis LUDWIGS DES BAYERN mit
König
Eduard III. von England
nicht mehr verhindern. Der unumgänglichen Entscheidungsschlacht
mit
KARL IV. kam der unerwartete Tod
LUDWIGS
IV. zuvor.
[4] Territorialpolitik
Die Reichspolitik LUDWIGS DES
BAYERN steht in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner
Territorialpolitik.
Als Grundlinie zeichnete sich sich das Bestreben ab, die Erblande im
Innern
so zu stärken und nach außen so sehr auszubauen, daß
von
dieser gefestigten Basis aus eine kraftvolle und erfolgreiche
Reichspolitik
in Angriff genommen werden konte. Deswegen hat LUDWIG
IV. DER BAYER seine hart erkämpften Mitregierungsrechte
zielstrebig erweitert. Die entscheidenden Stationen auf diesem Weg
waren
die Ausschaltung Herzog Rudolfs I. durch den Vertrag
vom 26. Februar
1317 und die Abgrenzung der Interessenbereiche mit dessen Söhnen
im
Hausvertrag von Pavia (4. August 1329), vor allem aber die
Wiedervereinigung
der bayerischen Lande nach dem Aussterben der niederbayerischen Teillinie
1340. Der innere Ausbau des Landes wurde vor allem über die
erfolgreiche
Landfriedens- und eine gezielte Städtepolitik vorangetrieben, um
sich
über ein erhöhtes Steueraufkommen größeren
Handlungsspielraum
zu verschaffen. München wurde zur führenden Residenzstadt in
Süd-Deutschland. Durch die großen Privilegien von 1329 und
1330 wurden
die Klöster als Faktoren des herrschaftlichen Lebens in Bayern
anerkannt.
Bedeutend waren die Gründung von Ettal und die Förderung von
Fürstenfeld. Das oberbayerische Landrecht von 1334/35 (1346) schuf
eine brauchbare Grundlage für eine einheitliche Rechtsprechung im
Herzogtum. LUDWIG IV. nutzte seine
Stellung als König zum Ausbau der Position seiner Familie. 1323
belehnte
er den Sohn Ludwig mit der Mark
Brandenburg.
Auf dem Wege der Heiratspolitik wurden die Grafschaften Tirol (1342),
Holland,
Seeland und Friesland (1346) erworben.
Quellen:
----------
RI VII - MGH Const. 5,6 - Die Register der
Kanzlei L.s
d. B., hg. H. Bansa, 1971-1974 - Bayer. Chroniken des XIV. Jh., hg. G.
Leidinger, 1918 -
Literatur:
-----------
ADB XIX, 457-476 - NDB XV, 334-347 - Spindler
II, 1988,
149-195 - H. Bansa, Studien zur Kanzlei Ludwigs des Bayern ... 1968 -
H.-O.
Schwöbel, Der diplomatische Kampf zwischen Ludwig dem Bayern und
der
römischen Kurie, 1968 - A. Schütz, Die Prokuratorien und
Instruktionen
im Thronstreit von 1314-1330, 1974 - G. Benker, Ludwig der Bayer, 1980
- P. Moser, Das Kanzleipersonal Kaiser Ludwigs des Bayern in den Jahren
1330-1347, 1985 -
Begraben: Frauenkirche, München
Vater:
--------
Herzog Ludwig
II.(1229-1294)
Mutter:
---------
Mechthild von
Habsburg
1. oo Beatrix von Schlesien-Glogau
2. oo Margarethe von Holland (um 1293-1356)
1294 zusammen mit seinem Bruder Rudolf Erbe von
Ober-Bayern und der Rheinpfalz.
Im Streit um die Vormundschaft in Nieder-Bayern
1313
Sieg gegen die Österreicher bei Gammelsdorf.
1314 in Frankfurt zum deutschen König
gewählt.
Die Gegenpartei kürte den HABSBURGER
FRIEDRICH DEN SCHÖNEN, 1314 in Aachen gekrönt.
1322 Sieg bei Ampfing gegen die
Österreicher. Gefangennahme
FRIEDRICHS.
1324 Bann durch den Papst in Avignon.
Ernannte 1325 den gefangenen FRIEDRICH
zum Mit-König.
Der Papst verweigerte dazu allerdings die
Bestätigung.
1326 Eintreffen von Marsilius von Padua in
München.
1327 Aufbruch zum Krönungszug nach Rom,
erhielt
in Mailand die Eiserne Krone, am 17.1.1328 in Rom die Kaiserkrone.
Auf dem Rückweg nach München 1329
Unterzeichnung
des Hausvertrages von Pavia, der die Abtrennung der Pfalz vorsah.
1330 Gründung des Klosters Ettal. 1338
Kurverein
zu Rhense.
1340 Wiedervereinigung des gesamten bayerischen
Herzogtums.
1346 wählten einige Kurfürsten den LUXEMBURGER
Karl zum Gegen-König.
Literatur:
----------
ADB 19; BWB 2; H.-D. Homann, Kurkolleg u. Kgtum
im Thronstreit
v. 1314-30, 1974: G. Benker, L. d. B (122-1347). Ein Wittelsbacher auf
dem Kaiserthron, 1980.
Kaiser LUDWIG IV. DER BAYER
Ludwigsche
Linie von 1294 bis 1777
--------------------------------------------
* Februar/März 1282, †
11.10.1347
München
bei Kloster Fürstenfeld
Grabstätte: Dom in München
um 1308 in Schlesien?
1. oo
BEATRIX VON SCHLESIEN-GLOGAU
* um 1290, † 24.8.1322
?
München
Grabstätte: Dom in München
Eltern: Heinrich III., Herzog von Schlesien-Glogau, und Mechthild, Tochter Herzog Albrechts von Braunschweig-Lüneburg
25.2.1324 in Köln
2. oo
MARGARETE VON HOLLAND
* um 1293, † 23.6.1356
?
Quesnoy
Grabstätte: Minoritenkirche in Valenciennes
Eltern: Wilhelm III., Graf von
Holland, und Johanna,
Tochter
Graf Karls I. von Valois
LUDWIG
IV. DER BAYER
-----------------------------------
* II/III 1282, †
Puch bei Fürstenfeldbruck 11. X
1347
Begraben: München
1292 (/1302 min.) HERZOG VON BAYERN IN
OBER-BAYERN
1294/1329 PFALZGRAF BEI RHEIN (seither nur noch
Titel)
1340 auch in NIEDER-BAYERN
Frankfurt/Main 20. X 1314 KÖNIG gewählt
Aachen 25. XI 1314 gekrönt
Mailand 31. V 1327 KÖNIG VON ITALIEN
gekrönt
Rom 17. I 1328 KAISER
nach 14. X 138/1311
I. oo
BEATRIX VON SCHWEIDNITZ (PIASTEN)
* (1290), † München 24. VIII 1322
Begraben: ibid
Tochter von Bolko I. Herzog von Jauer und Schweidnitz
Köln 25. II 1324
II. oo
MARGARETA VON HENNEGAU (AVESNES)
† Le Quesnoy 23. VI 1356
Begraben: Valenciennes
1345/54 GRÄFIN VON HENNEGAU
1345/54 GRÄFIN VON HOLLAND UND SEELAND
verzichtet 7. XII 1354
Tochter von Wilhelm VII. (I.) Graf von Holland, Seeland und Hennegau
1309
1. oo Beatrix von Schlesien-Glogau,
Tochter des
Herzogs Heinrich III.
um 1290 †
24.8.1322
München
25.2.1324
2. oo Margarethe von Holland, Tochter des
Grafen
Wilhelm III.
um 1293 † 23.6.1356
Quesnoy
Kinder:
1. Ehe
Mechthild (Mathilde) von Bayern
um 1310 † 3.7.1346
Meißen
Mai 1323
oo Friedrich II. Markgraf von Meißen
1310 † 18.11.1349
Agnes Nonne in München
Ende 9.1314 † 11.11.1352
Ludwig V. der Ältere
Markgraf von Brandenburg
Mitte Mai 1315 † 18.9.1361
Anna von Bayern
um 1316 † 29.1.1319
Kastl/Ober-Pfalz
Agnes I. von Bayern
um 1318 †
?
Stephan II. mit der Hafte
Herzog von Bayern
Herbst 1319 † 19.5.1375
2. Ehe
Margarete von Bayern
1325 † 1374
München
Januar 1351
1. oo Stephan von Anjou-Ungarn Herzog von
Kroatien
26.12.1332 †
1353/54
1358
2. oo Gerlach Graf von Hohenlohe
† nach 16.10.1387
Anna von Bayern
um 1326 † 3.6.1361
18.2.1339
oo Johann I. Herzog von
Nieder-Bayern
29.11.1329 † 20.12.1340
Ludwig VI. der Römer
Herzog von Bayern
7.5.1328 † 17.5.1365
Elisabeth von Bayern
1329 † 2.8.1402
Stuttgart
22.11.1350
1. oo Cangrande II. della Scala
Fürst von
Verona
8.6.1332 †
14.12.1359
1362
2. oo Ulrich Herzog von Württemberg
1342 † 23.8.1388
Wilhelm I. Herzog von
Bayern-Holland
12.5.1333 † 15.4.1389
Albrecht I. Herzog von
Bayern-Holland
25.7.1336 † 13.12.1404
Otto V. der Faule Markgraf von
Brandenburg
1340/42 † 15.11.1379
Beatrix von Bayern
1344 † 25.12.1359
1356
oo Erich XII. König von Schweden
1337 † 21.6.1359
Agnes II. von Bayern
1345 † 11.11.1352
München München
Ludwig von Bayern
Anfang Oktober 1347 †
1348
München
München
Literatur:
-----------
Benker Gertrud: Ludwig der Bayer. Ein
Wittelsbacher
auf dem Kaiserthron. Eugen Diederichs Verlag München 1997 - Bosl,
Karl: Bosls Bayerische Biographie, Verlag Friedrich Pustet Regensburg
1983
Seite 495 - Fritze, Konrad: Ludwig der Bayer, in Deutsche
Könige
und Kaiser des Mittelalters, Urania-Verlag 1988, Seite 274-305
-
Gregorovius
Ferdinand: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter. dtv-Bibliothek 1978
Band II Seite
440,469,472,475,626,630,,631,633,638,639,640,642,644,645,648,650,651,653,654,655,657,659,
676,702,729 - Höfer, Manfred: Die
Kaiser und Könige der Deutschen, Bechtle Verlag Esslingen 1994,
Seite
136-139 - Hoensch, Jörg K.: Die Luxemburger. Eine
spätmittelalterliche
Dynastie gesamteuropäischer Bedeutung 1308-1437. Verlag W.
Kohlhammer
2000 - Hoensch, Jörg K.: Kaiser Sigismund. Herrscher an
der
Schwelle zur Neuzeit 1368-1437. Verlag C.H. Beck München 1996
Seite
24,28,237,518 - Hundt, Barbara: Ludwig der Bayer. Der Kaiser
aus
dem Hause Wittelsbach Bechtle Verlag Esslingen München 1989 -
Jaeckel,
Gerhard: Die deutschen Kaiser. Die Lebensgeschichten sämtlicher
Monarchen
von Karl dem Großen bis Wilhelm II., Weltbild Verlag Augsburg,
Seite
123-125 - Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto
I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite
51-63
- Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge
Band
I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 91 - Seibt
Ferdinand: Karl IV. Ein Kaiser in Europa 1346 bis 1378. Deutscher
Taschenbuch
Verlag GmbH & Co. KG, München 1994 - Spindler Max:
Handbuch
der bayerischen Geschichte Erster Band Das alte Bayern. Das
Stammesherzogtum
bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts. C. H. Beck'sche
Verlagsbuchhandlung
München Seite 149-195 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2
Deutsche
Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II, R.G. Fischer
Verlag 1994 -