Elisabeth von Württemberg            Gräfin von Henneberg-Römhild
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1454 6.1.1501

Begraben: Römhild Stiftskirche

Vermutlich älteste Tochter des Grafen Ulrich V. des Vielgeliebten von Württemberg ( 1.9.1480) aus seiner 3. Ehe mit der Margareta von Savoyen, Tochter von Herzog Amadeus VIII. ( 7.1.1451) und der Maria von Burgund
Schwester von Gräfin Margarete von Eppstein (
21.4.1470), Gräfin Helene von Hohenlohe ( 19.2.1506) und Gräfin Philippine von Altena-Horn ( 4.6.1475), Stief-Schwester von Nonne Katharina zu Lauffen ( 28.6.1497), Nonne Margarete zu Liebenau ( 21.7.1479), Herzog Eberhard II. von Württemberg ( 17.2. 1504), Graf Heinrich von Württemberg ( 15.4.1519)
Nichte von Herzog Ludwig I. von Savoyen (29.1.1465), Fürst Amadeus von Piemont (29.8.1431), Graf Philipp von Genf (3.2. 1444 ), Herzogin Maria von Mailand (vor 22.2.1479)
Groß-Nichte von Fürstin
Bona von Piemont (4.3.1432), Markgräfin Johanna von Montferrat (1460), Seigneur Humbert de Romont (1443), Herzog Johann Ohnefurcht von Burgund ( 10.9.1419), Graf Anton von Rethel (25.10.1415), Herzogin Margarete von Bayern ( 8.3.1441), Herzogin Katharina von Österreich ( 26.1.1425), Bona von Burgund (10.9.1399), Graf Philipp von Nevers (25.10.1415)
Enkelin von Graf Eberhard V. im Bart von Württemberg
( 24.2.1496) und der Elisabeth Gonzaga von Mantua
Ur-Ur-Enkelin von König Johann II. dem Guten von Frankreich (8.4.1364)

DAS HAUS WÜRTTEMBERG. EIN BIOGRAPHISCHES LEXIKON: Seite 101
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3.0.21.ELISABETH
Gräfin von Henneberg-Aschach
* 23.12.1450 in Landshut auf Burg Trausnitz
6.4.1501

Begraben: in der Stadtkirche Römhild/Thüringen

Tochter von Graf Ulrich V. von Württemberg  (3.0.6.) und Elisabeth (3.0.8.), geborene Herzogin von Bayern-Landshut

Elisabeth, bei deren Geburt die Mutter gestorben war, wurde am 13. September 1469 in Münnerstadt mit Graf Friedrich II. von Henneberg-Aschach (1429-1488) vermählt, nachdem am 28. September 1468 in Schorndorf der Ehevertrag geschlossen worden war. Die Verbindung zwischen den beiden Grafen-Häusern stand im Zusammenhang mit der Beilegung einer Fehde zwischen Elisabeths Bruder Heinrich (3.1.1.) während der Zeit seiner Koadjutorschaft im Erzbistum Mainz (1465-1467) und Graf Johann von Wertheim. Elisabeth gebar einen Sohn, Graf Hermann VIII. Ihre Mitgift und Widerlage von insgesamt 16.000 Gulden mußte der Bräutigam mit 10% jährlich verzinsen, so daß Elisabeth sehr großzügig ausgestattet worden war. Markgraf Albrecht Achilles hatte die Ehe vermittelt und den WÜRTEMBERGERN 2.000 Gulden zu Elisabeths Heiratsgut geliehen. Die Aufbringung der hohen Jahresrenten bereitete ihrem Ehemann stets große Mühen und nach seinem Tod wurde sie von ihrem Sohn unter Druck gesetzt, auf einen Teil ihres Wittums zu verzichten. Elisabeth wandte sich schutzsuchend wiederholt an ihren Vetter, Graf Eberhard im Bart (3.0.13.). Sie fand vor allem aber Rückhalt bei ihren Schwägern, Erzbischof Berthold von Mainz, Bischof Philipp von Bamberg und dem Deutschordensmeister Georg von Henneberg. Sie konnten dennoch nicht verhindern, daß sie am 3. November 1495 ihrem Sohn nachgeben und auf die Hälfte ihres Wittums verzichten mußte. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie in Erfurt, vermutlich unter dem Schutz ihres Schwagers, des Erzbischofs Berthold von Mainz.
Thomas Fritz

Schwennicke Detlev: Tafel 148
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

FRIEDRICH II.
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* 1429Römhild 7.XI.1488

Begraben: Römhild Stiftskirche

1468 in RÖMHILD KÖNIGSHOFEN STERNBERG SALZUNGEN ETC.

 (Kontrakt Schorndorf 28.IX.1468 postnuptial)
  oo ELISABETH VON WÜRTTEMBERG
       * 1454
6.I.1501

Begraben: Römhild Stiftskirche

Tochter von Graf Ulrich V. dem Vielgeliebten


Thiele Andreas: Tafel 175a
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte" Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

FRIEDRICH II.

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1429 1488

 1469
  oo ELISABETH VON WÜRTTEMBERG
          
1501

Tochter des Grafen Ulrich V. zu Stuttgart

 13.9.1469
  oo
Friedrich II. Graf von Henneberg-Römhild
     
1429 7.11.1488




Kinder:

  Hermann VII. (VIII.) Graf von Henneberg-Römhild
  1470
5.4.1535





Literatur:
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DAS HAUS WÜRTTEMBERG. EIN BIOGRAPHISCHES LEXIKON: Seite 90,101 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band I.1 Tafel 63 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 148,153 - Thiele Andreas: Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Tafel 175a -