HEIDENHEIM


Lexikon des Mittelalters:
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Heidenheim
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Ehemaliges Kloster OSB in Mittel-Franken; von dem Angelsachsen Wynnebald unter Mithilfe seines Bruders Willibald zur Stärkung der Position Eichstätts zwischen Altmühl und Wörnitz und als Missionsposten 751/752 gegründetes Eigen-Kloster. Nach Wynnebalds Tod, der in Heidenheim bestattet wurde, leitete seine Schwester Walburgis es als Doppel-Kloster, deren berühmteste Angehörige die Nonne Hugeburc war. Um 790 wurde Heidenheim vom Eichstätter Bischof Gerhoh in ein Säkularkanonikerstift umgewandelt, 1154/55 aber auf Betreiben Eugens III. mit Benediktinern der Hirsauer Richtung (Hirsau) besetzt. Die Vogtei, die bei den Grafen von Truhendingen lag, ging 1401 an die zollernschen Burg- und Markgrafen über.
A. Wendehorst

Quellen:
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GP II/1, 1923, 10-15
F. Heidingsfelder, Reg. der Bf.e v. Eichstätt, 1938

Literatur:
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Germania Benedictina II, 1970, 114-117.