Friedrich I.                                  Graf von Helfenstein-Wiesensteig (1372-1438)
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um 1360/65
20.8.1438 

Jüngerer (4.) Sohn des Grafen Ulrich V. des Älteren von Helfenstein (7.4.1372 ermordet) und der Maria von Bosnien, Tochter von Regent Vladimir Kotromanic ( 1354)
Bruder von
Domherrn Hans II. zu Straßburg ( um 1411), Erzbischof Ludwig von Kolocsa (1391), Gräfin Agnes von Wardenberg ( um 1386), Graf Konrad I. von Helfenstein (1402), Gräfin Beatrix von Öttingen (1385), Domherrn Ulrich zu Straßburg, Domherrn Wilhelm zu Augsburg, Maria von Helfenstein
Neffe von Anna von Helfenstein (1350), Gräfin Katharina von Württemberg, Elisabeth von Helfenstein ( 1350)
Groß-Neffe
von Gräfin Gutta von Eberstein ( um 1317)
Enkel von Graf Johann I. von Helfenstein ( 1.6.1340) und der Adelheid von Hohenlohe 
Verwandter von König Stjepan Dabisa von Bosnien ( 1395), Ban Stjepan II. Kotromanic von Ober- und Nieder-Bosnien ( 1353) Usurpator Stjepan Vuk von Bosnien ( nach 1374), Königin Elisabeth Kotromanic von Ungarn (vor 16.1.1387 ermordet), König Stjepan Tvrtko I.  von Bosnien ( 10.3.1391), Gräfin Katharina von Cilli (um 1396)

Schwennicke Detlev: Tafel 58
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"

FRIEDRICH I.
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   20.VIII.1438

1396 in GEISLINGEN
in HILTENBURG und WIESENSTEIG
1419 PFANDHERR zu GUNDELFDINGEN
1431 zu LAUPHEIM
1409/33 württembergischer RAT
1375 min

 1405
  oo AGNES VON WEINSBERG
          
St. Tiberii 1474

Tochter von Engelhard Herr von Weinsberg und Anna von Leiningen


Schwennicke Detlev: Tafel 142
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

AGNES
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   St. Tiberii 1474

 1405
  oo FRIEDRICH I. GRAF von HELFENSTEIN in HILTENBURG und WIESENSTEIG
           
20.VIII.1438

Bühler Heinz: Seite 414,645,670,674
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"Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben"

Der König bestätigte auch das Reichslehen Hellenstein mit Heidenheim, übertrug es aber bis zu Johanns Volljährigkeit dessen Vettern Konrad und Friedrich. Erst 1387 wurde Johann selbst belehnt.
Brun Güß gründete zusammen mit Berthold vom Stein von Klingenstein und Berthold von Westerstetten eine Rittergesellschaft ähnlich der vom Löwen. Die Grafen Konrad und Friedrich von Helfenstein-Geislingen waren darn interessiert, als sie sich 1380 mit den Grafen von Württemberg zum Schutz des Landfriedens verbündeten, bedangen sie sich aus, daß das Bündnis sich nicht gegen diese Rittergesellschaft richte. Brun hatte 1375 für die Grafen von Helfenstein-Geislingen gebürgt, als sie ihr Dorf Nellingen verkauften.
Sein Schwieger-Sohn, Wilhelm von Bebenburg, führte zwar namens seiner Gemahlin und der übrigen güssischen Kinder Beschwerde beim Grafen Friedrich von Helfenstein und bekam 1410 insoweit recht, als ihm die Auslösung der Vogtei um 1050 Gulden gestattet wurde.
Die Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg hatten halb Leipheim an sich gelöst, das sie von Rechberg dem Grafen Friedrich von Helfenstein weiterversetzt hatten.



  1405
  oo Agnes von Weinsberg, Tochter des Schenken Engelbert VIII.
      um 1390
1474
                    St. Tiberii

 
 
 
 

Kinder:

  Hans III. Domherr zu Straßburg
        
1475

  Ulrich IX. Graf von Helfenstein-Wiesensteig
     
30.4.1462
 
  Wilhelm
Domherr zu Straßburg
       7.4.1457/30.8.1459
 
  Ludwig III. Graf von Helfenstein-Wiesensteig
       
9.1.1492
 
  Friedrich II. Graf von Helfenstein-Wiesensteig
  1408
1483
 
  Beatrix
     
nach 1467
 
  1. oo Friedrich IX. Graf von Pettau
              
6.1.1438
 
  2. oo Rudolf VI. Graf von Montfort-Rotenfels
              
7.12.1445/25.2.1446
 
  Anna Canonissin zu Buchau
       

 
  Elisabeth von Helfenstein 1438
     

 
 
 


Literatur:
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Bühler Heinz: Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben Anton H. Konrad Verlag 1997 Seite 414,645,670,674 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 58 -