Sohn des Grafen Goswin II. von Heinsberg-Valkenburg
und der Adelheid von Sommerschenburg, Tochter von Pfalzgraf Friedrich
I.
Corsten Severin:
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"Philipp von Heinsberg"
Philipps ältester Bruder hieß wie sein
Vater Goswin.
Er übernahm die Herrschaft Valkenburg, war aber über lange
Zeit im Reichsdienst von zu Hause abwesend. Von seiner Teilnahme
an FRIEDRICH BARBAROSSAS 1. Italienzug
war bereits die Rede. Als der Kaiser 1158 wieder über die Alpen zog,
wurde der VALKENBURGER mit einer wichtigen
und verantwortungsvollen Aufgabe bedacht. Als Podesta der Gebiete
von Seprio und Martesana (nördlich von Mailand) hatte er für
die Befriedung dieser Gebiete geradezustehen. Er verkörperte für
die Bewohner der Lombardei die deutsche Herrschaft, sein Name war bei den
Einheimischen verhaßt, und selbst in der modernen Forschung wurde
er zum Inbegriff der verfehlten Politik BARBAROSSAS
gegen die lombardischen Städte. Goswins
Schicksale blieben auch weiterhin an die Italienzüge des Kaisers
gebunden. Bei Legnano (29. Mai 1176) geriet er durch den unglücklichen
Ausgang der Schlacht in Gefangenschaft. Nach dem Frieden von Venedig, der
am 24. Juli 1177 geschlossen wurde, kam er wieder frei und kehrte nach
Hause zurück. Am 11. April 1179 war er zu Selz noch einmal in der
Umgebung des Kaisers und wirkte als Zeuge mit, als dieser zugunsten seines
Bruders Philipp urkundete.
oo N.N.
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Kinder:
Goswin IV. Graf von Valkenburg
- um 1217