Goswin III.                                   Graf von Valkenburg
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um 1125-   1168/75
 

Sohn des Grafen Goswin II. von Heinsberg-Valkenburg und der Adelheid von Sommerschenburg, Tochter von Pfalzgraf Friedrich I.
 

Corsten Severin:
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"Philipp von Heinsberg"

Philipps ältester Bruder hieß wie sein Vater Goswin. Er übernahm die Herrschaft Valkenburg, war aber über lange Zeit  im Reichsdienst von zu Hause abwesend. Von seiner Teilnahme an FRIEDRICH BARBAROSSAS 1. Italienzug war bereits die Rede. Als der Kaiser 1158 wieder über die Alpen zog, wurde der VALKENBURGER mit einer wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe bedacht. Als Podesta der Gebiete von Seprio und Martesana (nördlich von Mailand) hatte er für die Befriedung dieser Gebiete geradezustehen. Er verkörperte für die Bewohner der Lombardei die deutsche Herrschaft, sein Name war bei den Einheimischen verhaßt, und selbst in der modernen Forschung wurde er zum Inbegriff der verfehlten Politik BARBAROSSAS gegen die lombardischen Städte. Goswins Schicksale blieben auch weiterhin an die Italienzüge des Kaisers gebunden. Bei Legnano (29. Mai 1176) geriet er durch den unglücklichen Ausgang der Schlacht in Gefangenschaft. Nach dem Frieden von Venedig, der am 24. Juli 1177 geschlossen wurde, kam er wieder frei und kehrte nach Hause zurück. Am 11. April 1179 war er zu Selz noch einmal in der Umgebung des Kaisers und wirkte als Zeuge mit, als dieser zugunsten seines Bruders Philipp urkundete.
 
 
 

  oo N.N.
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Kinder:

  Goswin IV. Graf von Valkenburg
      - um 1217