Agnes von Habsburg                    Königin von Ungarn
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18.5.1281-10.6.1364
                 (11.6.1364 Lexikon des MA)
Wien       Königsfelden
 

2. Tochter des Königs ALBRECHT I. VON HABSBURG und der Elisabeth von Görz-Tirol, Tochter von Herzog Meinhard II. von Kärnten
 

Lexikon des Mittelalters: Band I Seite 213
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Agnes von Österreich, Königin von Ungarn
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* 1281, + 11. Juni 1364
              Königsfelden

Tochter des deutschen Königs ALBRECHT I.

  oo König Andreas III. von Ungarn

1301 verwitwet, hielt Agnes in Königsfelden neben dem von ihr mitgestifteten Kloster einen kleinen Hof. Als erfolgreiche Vermittlerin in politischen Zwisten vertrat sie habsburgische Interessen.


Klauser Heinrich: Seite 16
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"Lexikon deutscher Herrscher- und Fürstenhäuser"

Agnes, Königin von Ungarn
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* 1280, + 11.6.1364
              Königsfelden (Aargau)

Tochter König ALBRECHTS I., seit 1296 mit König Andreas von Ungarn (der letzte aus dem Geschlecht der ARPADEN) verheiratet.
Agnes zog sich nach dem Tod ihres Mannes (14.1.1301) in das von ihr gestiftete Kloster Königsfelden zurück.
Agnes war eine überaus tüchtige und kluge Frau, deren tiefe Frömmigkeit allgemein geachtet wurde.
In ihrem Gebetbuch wurde die älteste Mariensequenz in deutscher Frage gefunden.



Reifenscheid Richard: Seite 32
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"Die Habsburger. Von Rudolf I. bis Karl I."

9. AGNES, HERZOGIN VON ÖSTERREICH
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   * 18.5.1281, + 10.6.1364
     Wien           Königsfelden

Grabstätte: Unter der Hauptapsis St. Paul i. Lavanttal/Kränten

  oo 13.2.1296 in Wien
      ANDREAS III., König von Ungarn
      * um 1275, + 14.1.1301
        Slawonien   Stuhlweißenburg

Grabstätte: Basilika von Stuhlweißenburg

Eltern: Stephan, Herzog von Slawonien, und Katharina Thomasina, Tochter des Michael Morosini



Benker Gertrud: Seite 22,26
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„Ludwig der Bayer. Ein Wittelsbacher auf dem Kaiserthron. “

So ist auch FRIEDRICHS Schwester Agnes der Überlieferung zufolge von einem eigenen Lehrmeister unterrichtet worden. Sie beschäftigte sich mit Dichtung und Gesang, mit religiösen Betrachtungen und kunstvollen Handarbeiten. Längst war ja auch die adelige Dame in den Mittelpunkt höfischer Geselligkeit gerückt.
Von Prinzessin Agnes von Habsburg, die schon als Kind einen Hang zu geistlichen Übungen zeigte und später die heiligmäßige Gemahlin des Königs Andreas von Ungarn wurde, erzählt eine österreichische Chronik, sie habe sich stets vor derlei Darbietungen zurück gezogen: “Ir scheuchzet vor stechen und turnieren in dem haws ihres vaterz.“
 
 
 

13.2.1296
  oo 2. Andreas III. König von Ungarn
  x      um 1275-14.1.1301
 
 
 

Literatur:
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Benker Gertrud: Ludwig der Bayer. Ein Wittelsbacher auf dem Kaiserthron. Eugen Diederichs Verlag München 1997 Seite 22,26 - Klauser, Heinrich: Lexikon deutscher Herrscher und Fürstenhäuser, Ullstein Lexikon Seite 16 - Reifenscheid, Richard: Die Habsburger. Von Rudolf I. bis Karl I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1982 Seite 32 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 -