Richlind
Gräfin von Grögling und Ottenburg
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† nach
2.4.1068
Tochter des Vogtes Hartwig zu Eichstätt und
der Aviza von Berghofen, Tochter von Graf Altmann II. an der Isar
Nach Gottfried Mayr Tochter des Grafen Hartwic II. von Berghofen und
der Aviza; Bruder von Udalschalk und Richlint
Schwennecke
Detlev:
Tafel 32
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"Europäische Stammtafeln. Neue
Folge Band XII"
ERNST I.
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† 12.XI.1096/97
1070 GRAF
um 1085 VOGT zu EICHSTÄTT
1096 von GRÖGLING (CHREGELINGEN)
GRAF von OTTENBURG
I. oo RICHLIND
1068
†
Tochter von Hartwig
Vogt zu Eichstätt und Aviza
II. oo LIUTGARDE
VON ZÄHRINGEN 1096-1104
†
18.III.1119
Witwe von Markgraf Diepold
II. von Vohburg
Tochter von Herzog Berthold I.
von Kärnten Markgraf von Verona
Kramer
Ferdinand/Strömer Wilhelm:
Seite 126
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"Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben."
1068 übergab die edle Frau Richlint
Besitz zu Alfershausen und zu
Thalmässing (beide Orte Landkreis Roth) mit der Hand ihres Vogtes
Ernst in Anwesenheit ihrer Mutter Aviza dem Bischof Gundekar von Eichstätt und
ihrem Vater Hartwic, dem
Eichstätter Hochstiftsvogt.
Gleichzeitig übertrug der Edle
Udalschalk auf
Bitten seines Bruders Ernst Besitz
zu Pettenhofen
(Stadtteil von Ingolstadt) an Eichstätt. Klar ist, daß
Ernst, der Vogt der Richlint bei einer Tradition in Anwesenheit der
Eltern, zu ihren nächsten Verwandten gehört haben muß.
Daß Tyroller recht hat, wenn er Ernst für einen Bruder
Richlints hält und
nicht für ihren Ehemann, ergibt sich
daraus, daß in der nächsten generation der HIRSCHBERGER
dieser Name weitergegeben wird, und zwar zusammen mit den aus
Freisinger Urkunden bekannten alten Leitnamen der Familie Altmann und
Hartwig. Ernst und Udalschalk waren also
Söhne Hartwigs von
Berghofen, des Eichstätter
Vogtes. Im reichen Freisinger Material
kommt zwra der Name Ernst
vor, aber niemals in irgendwelchen
Zusammenhängen mit dem Verwandtschaftskreis um Altmann. Dies
läßt den Schluß zu, daß der Name über die
Mutter Aviza in das Geschlecht der HIRSCHBERGER gekommen ist. Ernst
erbte von seinem Vater die Hochstiftsvogtei über
Eichstätt.
Er hatte die Söhne Altmann,
Hartwic, Ernst und Gebhard. Ernst und
Gebhard, der von 1125-1149
Bischof von Eichstätt
war,
gründeten das Benediktiner-Kloster Plankstetten. Offensichtlich
wird bei der Gründung des Klosters Planstetetn noch einmal alter
Kühbacher Besitz
sichtbar. Dieser Besitz kam zum Teil an die
Altmann-Nachkommen und
bot ihnen eine gute Basis für ihre Position
im Bistum Eichstätt. Mit der Vogtei über Eichstätt
erlangten die HIRSCHBERGER
einen Machtschwerpunkt, der die alten
Besitzungen im Freisinger Bistum an den Rand treten ließ. So ist
von dieser Schwerpunktverlagerung her durchaus zu verstehen, wenn die
HIRSCHBERGER das
Interesse an ihrem Erbgut im Freisinger Bereich
verloren und es allmählich aufgaben.
oo 1. Ernst
I.
Graf von Grögling und Ottenburg
† 12.11.1096/97
Kinder:
Altmann I. Graf von Grögling
† 2.10.1125/30
Hartwig III. Graf von Grögling
†
Ernst II.
Graf von Grögling
† 27.10.
Gebhard Bischof von Eichstätt (1125-1149)
† 17.3.1149
Literatur:
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Kramer
Ferdinand/Strömer Wilhelm:
Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und
Schwaben. Seite 126 - Schwennicke,
Detlef: Europäische
Stammtafeln. Stammtafeln zur
Geschichte
der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel
33 -