Jüngerer (3.) Sohn des Grafen
Ernst I. von
Grögling
und Ottenburg († 12.11.1096/97) aus seiner 1. Ehe mit der Richlind, Tochter von Vogt Hartwig zu Eichstätt
Bruder von Graf Hartwig III. von Grögling († 1139), Graf Altmann von Grögling († 2.10.1125/30), Bischof Gebhard von Eichstätt († 17.3.1149)
Neffe von Graf Adalbert von Ortenburg († 7.1096), Graf Udalschalk im Lurngau († 20.11.1115)
Cousin von Graf
Adalbert von Ortenburg († 1102), Graf Otto I. von Ortenburg († 1147), Abt Udalschalk von Tegernsee († 13.11.1107/ 08), Graf Adalbero I. im Lurngau († um 1135), Gräfin Adelheid von Moosburg († 10.3.vor 1120), Bischof Altmann von Trient († 27.3. 1149), Gräfin Willibirg von Dachau († 14.1.)
Enkel von Graf
Hartwig II. an der unteren Amper
(† 9.9.1068/69) und der Aviza von Kühbach-
Schwennecke
Detlev:
Tafel 32
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"Europäische Stammtafeln. Neue
Folge Band XII"
ERNST II.
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† 27.X.
GRAF von GRÖGLING
gründet 1129 PLANKSTETTEN
um 1096
F. u. eV.
1122 19/1 Ernest
de Chegelingen
frater Hartwici advocati (12) Heidingsfelder n 311
1129 (1. Hälfte) nobilis quidam Ernestus,
Bruder des Bischofs
Gebhard II. und des Vogtes
Hertwic, gründet das
bischöfliche Benediktiner-Kloster
Plankstetten; zu den Dotierungsgütern gehörten die drei
Dörfer
an der Schwarzach Pretzabruck, Zilchenricht und Traunricht (vgl. 6
unter
Liutgarde) Heidingsfelder
n 237 f
† 27/10 eines unbekannten
Jahres nach einem Plankstettener Nekrolog
Heidingsfeld a.a.O.
1122-1139. Stifter des Klosters Plankstetten (im Sulztal).
1122 November 19. Bamberg. Ernst von Grögling,
als Bruder des Hartwig, Vogt von Eichstätt,
bezeichnet. H. Reg. 311.
1129 1. Hälfte.
Ernst gründete
das Kloster Plankstetten nach dem Rat seiner Brüder, des Eichstätter
Bischofs Gebhard (G. 37.) und des Vogtes
Hartwig (G. 36.).
1129. Ernst
gab mit seinen Brüdern
Gebhard
und Hartwig dem
Kloster Plankstetten einige Schenkungen: H. Reg. 328.
1139. Er begabt seine familia an
das Kloster Plankstetten: H. Reg.
353.
Note:
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Um die Mitte des 12. Jahrhunderts erscheinen zum ersten Male Grafen von
Hohenburg,
nämlich die Brüder Ernst
und Friedrich. Die
Hohenburg lag im
Nordgau in der Umgebung von Erlheim, Bittenbrunn, Allersburg,
Schmidmühlen
und Schwand, wo Bilefrid,
die Witwe des Grafen Ernst G. 18., und Wurmrausch,
Högen und Fürnried, wo ihr Enkel Graf Gebhard G. 24. begütert
war. In dieser Gegend liegt auch Kastl, wo Friedrich E. II. 21. und
andere
ein Kloster stifteten und sein Vater, und ihre Nachfahren eine
Grafschaft
verwalteten.
Es liegt nun der Gedanke nahe, dass obengenannte Brüder Ernst
und Friedrich Söhne
des Grafen Ernst von
Grögling waren und nach Erlöschen der
Grafen von Kastl/
Habsberg und Ammertal ihnen in dieser Umgebung eine Grafschaft
verliehen
wurde.