Nach K.A. Eckhardt Tochter des Herzogs
Otto der Erlauchte von Sachsen aus dem Hause der LIUDOLFINGER
und der Hadwig,
Tochter von Markgraf Heinrich
oder
illegitime Tochter des Herzogs
Otto mit Geburtsjahr nach 903; Schwester von König
HEINRICH I.
Schwennicke Detlev: Tafel 149
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"
SIEGFRIED legatus
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+ 3.XII.937
936 Prokurator von König OTTO I. in Sachsen
urk. 25.VI.934
gründet Kloster Gröningen/Bode
I. oo IRMINBURG
+
Tochter von Otto dem Erlauchten Herzog von Sachsen
II. oo GUTHIA
+
Wahrscheinlich war aber Liutgarts Vater Thietmar, selbst ein Sohn des Legaten. Wenn sein Gut an den König als Erben fällt, muß er eng mit dem OTTONEN-Haus verwandt gewesen sein, worauf auch der Name seiner Tochter Liutgart weist. Nun hat Widukind von Korvey in einer viele Spekulationen auslösenden Stelle über den Legaten Siegfried gesagt [3416 Widukind II 2.]: Sigifridus vero, Saxonum optimus et a rege secundus, gener quondam regis, tunc vero affinitate coniunctus. Dies sieht so aus, als ob Siegfried zweimal verheiratet war, wobei er beidemale Frauen heiratete, die aus dem Königshaus stammten bzw. mit ihm verwandt waren. K. A. Eckhardt hat aus dieser Stelle in Verbindung mit einem St. Galler Gedenkbucheintrag als Schwester HEINRICHS I. und Gemahlin Siegfrieds eine Herminburch/Irminburg erschlossen [3417 K. A. Eckhardt (wie Anm. 1832) Seite 18ff.]. Siegfrieds enge Bindung an das OTTONEN-Haus wird auch in der Gründungsurkunde von Gröningen deutlich [3418 Cod. dipl. Anh. Nr. 2 (936); vgl. R. Schölkopf (wie Anm. 948) Seite 41.]. Die Gründung erfolgte merkwürdiger- und bezeichnenderweise nicht allein zum Seelenheil seiner Familie, sondern auch pro rege gloriosissimo videlicet Henrico, cum serena Machtilde et regia prole Oddone, Henrico, Brun, Gerberg, Haduwin. Hier wird als Siegfrieds Gattin freilich schon Guthie genannt. Die erste Frau war zu diesem Zeitpunkt also schon gestorben [3419 Auch K. A. Eckhardt (wie Anm. 1832) Seite 20 hat, wenn auch aus anderen Gründen, ihren Tod vor 936/37 ansetzen müssen.]. Unter diesen Voraussetzungen ist der Hinweis von K. Schmid auf die vielen LIUDOLFINGER-Namen der Reihen C und D voll berechtigt [3420 K. Schmid (wie Anm. 1019b) Seite 219.].
Eckhardt Karl August: Seite 20
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"Genealogische Funde zur allgemeinen Geschichte."
Richten wir nunmehr unser Augenmerk spezielle auf Goldasts
Exzerpt, so ist offenkundig, daß es älteren Datums sein muß.
Einmal ist hier allem Anschein nach Sigifrids Frau, die wohl vor
936/37 starb, noch genannt: Herminburch = Irmburg,
als Schwester HEINRICHS I. und somit
Glied des königlichen Hauses ihrem Namen vorangestellt. Prompt finden
wir sie auch im Necrologium Merseburgense: 29. Dezember Irminburg.
Bedeutsamer für unser augenblickliches Anliegen
ist, daß zwischen den beiden Paaren HEINRICH/Mathildis
und Irmburg/Sigifrid die Namen Otto, Heinrich und Hadwig stehen.
Literatur:
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Eckhardt Karl August: Genealogische Funde zur
allgemeinen Geschichte. Deutschrechtlicher Instituts-Verlag Witzenhausen
1963 Seite 20 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln
Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998
Tafel 149 - Wenskus Reinhard: Sächsischer Stammesadel und fränkischer
Reichsadel. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1976 Seite 391 -