Sohn des Grafen
Alfred Friese: Seite 97
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"Zur Herrschaftsgeschichte des fränkischen Adels"
Die wichtige Familie der ERNSTE
wird 785/802 mit Ernst (I) und seiner
Frau Wartrun fassbar, die elterliches Erbgut zu Streu (bei Mellrichstedt)
schenken. Derselbe Ernst gibt zwischen
750/802 6 Hufen und einen Eigenpriester zu Hergolshausen (Lkr. Schweinfurt);
weitere Erwähnungen in Schenkungen aus der Nähe sind bei Dronke:
Codex 255, 275, 276, 307, 339, 348, 350, 467, 468 und TAF c. 4 nr. 68 überliefert.
Auf Wetterau, Main- und Wormsgau beziehen sich die Traditionen von Ernst
in Södel, Dorfelden sowie seine Besitzerwähnung in
der Traditio Bilidrudae in Ulfriedesheim (Oppenheim). Die Ortsnamen Ernustesheim
an der Streu, wo Poppo I. 839 Besitz hat, und Ernesteswinden im Aischgrund,
wo dessen Enkel Adalhard (von Babenberg) auftritt, sind in Dronke: Codex
524 bzw. TAF c. 4 nr. 115 überliefert.
oo Wartrun
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Kinder:
Ernst I.
-11.11.865