Ulrich                                                      Graf an der Isar und Vila
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    -   1011/13
 

Jüngerer Sohn des Markgrafen Markward III. von Eppenstein und der Hadmud von Ebersberg, Tochter von Graf Adalbero
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 110
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7. ULRICH

Ein einziges Mal belegt.
Man könnte auf den Gedanken kommen, es handle sich um keinen EPPENSTEINER, sondern den Grafen Ulrich von Ebersberg, der für den (unmündigen) EPPENSTEINER Eberhard (Eppo) 1011 die Grafschaft verwaltet habe. Aber da Eberhards Bruder Adalbero schon 1000 als Markgraf erscheint, ist die Minderjährigkeit Eppos 1011 unwahrscheinlich. Ferner hatte der EBERSBERGER Ulrich 1011 seine eigenen Grafschaften schon seinen Söhnen übertragen; umso weniger wird er sich damals um eine fremde Grafschaft gekümmert haben. Der Name Ulrich in der Generation Adalberos I. ist leicht erklärlich, da die EBERSBERGER in engeren Beziehungen zu dem heiligen Ulrich von Augsburg standen, überdies unser Ulrich wahrscheinlich Patenkind des EBERSBERGER Ulrich war. Schließlich zeigt auch das Vorkommen des Namens in der letzten Generation, dass er der Familie keineswegs fremd war. Einmaliges Vorkommen 1011 1/11 Frankfurt König HEINRICH II. schenkt Bamberg in pago Spehtreino (OUSpechtrain G Weigendorf AG Dingolfing) in der Grafschaft des Grafen Oudalrich die Orte Enninchovun (Engkofen G Neuhausen), Litzelkirchen G Binalbiburg, Geiging G Hölsbrunen, Bach und Pfistersham G Binabiburg, Frauen-Sattling, Bina(biburg), OUTinsbach G Schalksham (alles Bisherige AG Vilsbiburg), Frauenhalsebach und Reit G Wiesbach AG Neumarkt an der Rott, sowie Kirchstetten G Wolferding AG Vilsbiburg DD 3, 276 ff. n 239;
+ (1011/13)

Gemahlin:
Richgard
auf Ulrich und Richgard bezieht sich das Einsiedler Nekrolog comes Uolricus de Bavaria, Richkarta uxor, comes Adalbertus (sic für Adalbero) de Bavaria et comes Eppo fratres eius zum März Necr. 1, 361 ff.