Fenske Lutz: Seite 68,74-78,113-117
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen."

Noch kurz vor seinem Tod 1068 hatte Markgraf Ekbert I. die Nachfolge seines gleichnamigen, zu dieser Zeit noch im Kindesalter stehenden Sohnes in der Mark Meißen sichern können. 1073 wird dieser als Mitglied der coniuratio principum allerdings mit der einschränkenden Erläuterung genannt, er sei noch ein puer adhuc infra militares annos gewesen. Damals müssen also hinter dem politisch unselbständigen jungen Markgrafen noch andere Personen gestanden haben, die stellvertretend für ihn seine Handlungsfähigkeit ermöglichten. 1075 befand sich Ekbert nicht unter jenen Fürsten, die nach ihrer Unterwerfung den Gang in die Gefangenschaft des Königs antreten mußten. Auch scheint er vielleicht wegen seiner Jugend, nicht an den vorausgegangenen Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein, denn Bruno berichtet, obwohl Ekbert der sächsischen Bewegung keine Unterstützung gewährt habe, sei er vom König seiner Besitzungen beraubt worden, welche dieser seinem consiliarius Udalrich übertrug. Vermutlich handelte es sich um Reichslehen Ekberts, die HEINRICH IV. nach seinem Sieg über die Aufständischen einem seiner engsten Vertrauten zugewiesen haben mag. 1076 belehnte der König im Anschluß an einen wenig erfolgreichen Einfall in das Gebiet der Mark Meißen den Böhmen-Herzog Wratislaw, der in den Jahren zuvor sein zuverlässigster Verbündeter gewesen war, zu der ihm bereits übertragenen Mark Nieder-Lausitz auch mit der Markgrafschaft des jungen Ekbert. Was HEINRICH IV. seit 1075 veranlaßte, gegen seinen jungen Verwandten in derartiger Schärfe vorzugehen, ist nicht recht klar. Weil er schon 1075 gemeinsam mit Herzog Wratislaw einen Einfall in die Mark Meißen unternahm, obwohl deren Bewohner in den vorausgehenden Kämpfen nicht mehr die sächsische Aufstandsbewegung unterstützten, wie Bruno in seinem Situationsbericht über die Lage der sächsischen Partei kurz vor der Schlacht bei Homburg beklagt, und im gleichen Jahr auch die Besitzstellung Ekberts antastete, ist es nicht unwahrscheinlich, dass dieser trotz der gegenteiligen Aussagen Brunos dem Kreis der sächsischen Königsgegner nahestand. Wichtig zu wissen wäre allerdings, ob Ekbert zu dieser Zeit schon die eigenverantwortliche Handlungsfähigkeit erreicht hatte oder noch der Anleitung durch andere Personen bedurfte.
In Verbindung mit anderen königsfeindlichen Kräften drang Ekbert II. 1076 in die ihm gerade aberkannte Mark vor, um hier die von Wratislaw in Burgen zurückgelassenen Besatzungstruppen zu vertreiben. Lampert betont, Ekbert sei bei dieser Aktion noch nicht im waffenfähigen Alter gewesen, verwendet diese Formulierung aber schon zum Jahre 1073, als er den jungen Markgrafen unter den sächsischen Verschwörern nennt. Sie mag damals zutreffend gewesen sein. Ob sie das Alter Ekberts noch 1076 richtig interpretiert, erscheint fraglich, besonders im Hinblick auf die Ereignisse des Jahres 1077, als HEINRICH IV. in Worms Ekbert durch den Spruch eines Fürstengerichts verurteilen ließ. Diese förmliche Verurteilung im Kreise von König HEINRICH ergebenen Reichsfürsten setzt aber doch wohl die Eigenverantwortlichkeit und Volljährigkeit Ekberts voraus, so dass die Feststellung Lamperts, dieser sei auch 1076 noch weit von der Mündigkeit entfernt gewesen, anzweifelbar ist.
Während Ekbert anfangs gute Beziehungen zu König RUDOLF unterhalten zu haben scheint, war sein Verhältnis gegenüber dem König der kirchlichen Partei später von großer Zurückhaltung gekennzeichnet, wie man dem übereinstimmenden Zeugnis einer sächsischen und einer schwäbischen Quelle entnehmen kann: Im Spätjahr 1079 griffen Auflösungserscheinungen im Kreise der sächsischen Anhänger des Gegen-Königs in einem Maße um sich, dass dieser kurz vor der Schlacht bei Flarchheim im Januar 1080 von einer ganzen Anzahl bisheriger Verbündeter verlassen wurde. Mehrere Fürsten traten offen zu HEINRICH IV. über oder leisteten RUDOLF keine Waffenhilfe. Zu ihnen gehörte auch Ekbert, von dem Bruno berichtet, er habe sich, den Ausgang der Schlacht abwartend, untätig verhalten, um sich danach auf die Seite des Siegers schlagen zu können. Etwas anders, der Tendenz nach aber die gleiche Richtung andeutend, wird die Rolle Ekberts zu diesem Zeitpunkt in einer schwäbischen Quelle dargestellt. Danach sollen die Markgräfin Adela und ihr Schwiegersohn Ekbert - dieser hatte inzwischen Oda, eine Tochter Adelas aus deren 1. Ehe, geheiratet - in geheimen Einvernehmen mit dem von RUDOLF abgefallenen Herzog Magnus gestanden haben. Sie hätten dem Gegen-König den Gehorsam verweigert und mehrere Burgen besetzt, seien dann aber von diesem erneut zum Anschluß an seine Partei gezwungen worden.
Ob sich Ekbert im weiteren Verlauf des Jahres 1080 - etwa nach dem Tode König RUDOLFS - gänzlich von der sächsischen Oppositionsbewegung trennte und zu HEINRICH IV. übertrat, entzieht sich der genauen Nachprüfbarkeit anhand der Quellen, obwohl die ältere Forschung einen solchen Parteiwechsel für erwiesen hielt. Ein Aufenthalt Ekberts am Königshof in Regensburg 1081 muß deswegen fraglich bleiben, und noch ungewisser ist die Vermutung, er habe bei dieser Gelegenheit die Mark Meißen und andere ihm 1077 entzogene Reichslehen zurückerhalten.
Wegen der nicht genügend gesicherten, uneinheitlichen Voraussetzungen der Quellenaussagen ist es nicht möglich, eine klare Vorstellung von Ekberts politischer Haltung in den Jahren 1080 und 1081 zu gewinnen, denn es unterliegt kaum einem Zweifel, dass der Markgraf auch 1080 in Kämpfe mit Anhängern HEINRICHS IV. verwickelt war. Zwar befand sich die Mark Meißen seit 1076 im Besitz Wratislaws, der hier jedoch keine dauerhaften Erfolge gegen Ekbert erzielen konnte, denn nach dem Abzug des böhmischen Heeres 1076 vertrieben die Truppen Ekberts, die vom Herzog an den befestigten Plätzen zurückgelassenen Besatzungen, um sich an deren Stelle zu setzen. 1080 richtete sich ein Feldzug, den der Böhmen-Herzog gemeinsam mit Wiprecht von Groitzsch unternahm, gegen die Mark Meißen. Dabei kam es zu schweren Kämpfen mit sächsischen Truppen. Vermutlich diente dieser Einfall dem Ziel, Ekbert aus seiner Vormachtstellung zu vertreiben.
Trotz der in verschiedenen Einzelzügen feststellbaren Uneinheitlichkeit der Quellenzeugnisse läßt die Überlieferung folgende politische Tendenz innerhalb der sächsischen Adelsopposition zu Beginn der 80-er Jahre unmittelbar vor dem Italienfeldzug König HEINRICHS erkennen: Ein beträchtlicher Teil des hohen Adels in Sachsen fand sich damals zu einem bedingungslosen Engagement an der Seite König RUDOLFS nicht mehr bereit, sondern verhielt sich mit Rücksicht auf die fürstlichen Eigeninteressen eher abwartend. So suchte Markgraf Ekbert 1080 anscheinend eine direkte Auseinandersetzung mit HEINRICH IV. zu vermeiden, während er gleichzeitig die eigenen Rechte in der Mark Meißen gegen Parteigänger des Königs zu verteidigen wußte.
Im Laufe der 80-er Jahre, vor allem nach dem Tod Ottos von Northeim, wuchs die Bedeutung Ekberts innerhalb des sächsischen Hochadels mehr und mehr, so dass der kriegstüchtige, aber politisch unbeständige und aufrührerische Fürst zum mächtigsten Widersacher des Kaisers unter den weltlichen Großen Sachsens wurde. In dieser Zeit bildete sich auch eine engere Aktionsgemeinschaft zwischen ihm und den antiköniglich gesinnten geistlichen Fürsten in Ostsachsen heraus. Was seine Beziehungen zu HEINRICH IV. angeht, so unterlag der Markgraf zweifellos dem Einfluß der ihm an politischem Urteilsvermögen und diplomatischen Geschick überlegenen Bischöfe Hartwig von Magdeburg und Burchard von Halberstadt. Da bei Ekbert offensichtlich gegenüber der politischen Einsichtsfähigkeit die Unstetigkeit und das Destruktive des Aufrührers überwogen, war er nicht fähig, in seinen widersprüchlichen Handlungen eine klare politische Linie zu verfolgen. In seinem Verhältnis zum Kaiser seit 1085 ständig zwischen Aussöhnung und Bruch der getroffenen Abmachungen und geleisteten Eide schwankend, verlor er, als HEINRICH IV. 1088 zu einem Ausgleich mit seinen sächsischen Gegnern gelangte und sich Ekbert von seinen bisherigen Bündnispartnern hintergangen sah, vollends die Orientierung. Die folgenden Kämpfe, in denen sich der kriegerische Markgraf nun nicht mehr nur gegen den Kaiser, sondern auch gegen seine fürstlichen Standes- und Stammesgenossen wandte, führte zur vollständigen Isolierung Ekberts und endeten mit seiner Verurteilung durch ein Reichsfürstengericht und dem gewaltsamen Tod des Geächteten 1090, während seine politisch wandlungsfähigeren Standesgenossen sich in den Besitz seiner Reichslehen teilten.
Einbezogen in die politischen Aktivitäten Burchards von Halberstadt innerhalb dieses Zeitraums war Markgraf Ekbert II., damals zweifellos der mächtigste weltliche Fürst in O-Sachsen. Zwischen dem Markgrafen und den dominierenden Kräften der kirchlichen Opposition in Sachsen, wie sie Hartwig von Magdeburg und Burchard von Halberstadt verkörperten, scheint sich damals ein engeres politisches Einvernehmen entwickelt zu haben, das vielleicht sogar dem Ziel diente, auf die Person Ekberts ein neues Gegen-Königtum zu begründen, wenn auch das ständige Schwanken dieses Fürsten zwischen Kampf und Aussöhnung mit HEINRICH IV. für alle weiter gesteckten politischen Zielsetzungen einen hohen Grad von Unsicherheit zur Folge haben mußte. 1086 hatte Ekbert am Sieg der sächsisch-thüringisch-schwäbischen Koalition über den Kaiser bei Plechfeld maßgeblichen Anteil gehabt. Im Jahr darauf unterwarf er sich dann HEINRICH IV., der ihn in Hersfeld wieder in seine alten Rechte einsetzte und ihn erneut mit der Mark Meißen belehnte. Der Markgraf hatte nach dieser Versöhnung mit dem Kaiser Hersfeld bereits wieder verlassen, als er Gesandte zu diesem schickte und erklären ließ, er fühle sich an frühere Eidesleistungen an seine sächsischen comprovinciales so gebunden, dass er sich davon nicht lösen und die HEINRICH gegebenen Versprechungen nicht einhalten könne. Der kaisertreue Publizist aus Hersfeld kommentiert den erneuten Treuebruch Ekberts mit der Erklärung, dass sich die pseudoepiscopi Hartwig und Burchard in der Nähe von Hersfeld aufgehalten hätten und den Markgrafen überedeten, sein Vorhaben zu ändern und das Bündnis mit dem Kaiser aufzugeben, indem sie ihm Hoffnungen auf das Königtum machten und dabei zu verstehen ut rex... futurus esset.
Nur in einer Person aus dem Kreis der ostsächsichen Reichsfürsten aber waren die unerläßlichen Erfordernisse gegeben, deren man jetzt bedurfte. Markgraf Ekbert, nach dem Tode Ottos von Northeim, sicher der einflußreichste ostsächsische Fürst, der seit frühester Jugend als Gegner HEINRICHS IV. in Erscheinung getreten und außerdem mit dem salischen Herrschergeschlecht blutsverwandt war, wäre zweifellos ein von den besonderen Vorbedingungen her geeigneter Anwärter gewesen. Andererseits bildete der kriegstüchtige, aber wegen seines fortgesetzten Parteiwechsels politisch unbeständige Markgraf für beide Parteien einen nur schwer kalkulierbaren Faktor im politischen Kräftespiel, den man auf Dauer wohl nur mit der seinen Ehrgeiz anregenden Anwartschaft auf die Königsherrschaft im kaiserlichen Lager binden konnte.
Von 1087 an ist in verschiedenen Quellen von Versuchen und Machenschaften die Rede, welche Ekbert die Königsherrschaft eintragen sollten. Man kann aus Nachrichten, die sowohl der kaiserfreundlichen wie auch der kaiserfeindlichen Überlieferung entstammen, schließen, dass die Stellung König HERMANNS auch in den eigenen Reihen mehr und mehr unhaltbar geworden war. Während die Annales Augustani zu 1087 berichten, König HERMANN sei vertrieben worden und an seiner Stelle habe Ekbert die Königsherrschaft ausüben sollen, überliefert die Chronik Bernolds zum gleichen Jahr, dass Ekbert seinen Herrn, König HERMANN, der Herrschaft berauben wollte, jedoch mit diesem Vorhaben auf die Mißbilligung der Reichsfürsten stieß, die sich nun um so entschiedener auf die Seite HERMANNS gestellt hätten. Auch die Vita Heinrici Quarti Impatoris deutet Ekberts Hoffnungen auf das Königtum an.
Die Versprechungen, die Burchard und Hartwig dem Markgrafen gemacht zu haben scheinen, die seinen eigenen Bestrebungen sicher entgegen kamen, blieben jedoch hinter dessen Erwartungen zurück. Die Vorgänge, die sich im weiteren Verlauf um Ekbert abspielten, sind nur umrißhaft zu erkennen. Die Ereignisse nach der Aussöhnung zwischen HEINRICH IV. und dem Markgrafen kommentiert der Liber de unitate ecclesiae conservanda mit der Feststellung, Ekbert habe den Kaiser getäuscht und sei danach in gleicher Weise getäuscht worden, weil ihn nämlich beide Bischöfe betrogen und ihn nicht, wie sie versprochen hatten, zum Königtum verhalfen. Daher habe sich Ekbert wieder von ihnen getrennt und sich erneut dem Kaiser zugewandt. Was sich im einzelnen nach Ekberts Übertritt zur kaiserlichen Partei 1087 abspielte, ist unbekannt. Es ist aber glaubhaft, dass er damals von den beiden Bischöfen bewußt irregeführt worden ist. Um die für ihre Stellung sehr bedrohliche Kehrtwendung Ekberts zu verhindern, können sie diesem Zugeständnisse gemacht haben, die sie in ihrem vollen Umfang nicht einzuhalten gedachten oder deren Verwirklichung sie zumindest garantieren konnten, obwohl die Frage nach der Zweckmäßigkeit eines neuen Gegenkönigtums damals in Sachsen sehr aktuell gewesen sein muß. Es er scheint jedenfalls möglich, dass die Bischöfe, nachdem sie den Markgrafen wieder auf ihre Seite gezogen hatten, keine weiteren Schritte im Sinne des von Ekbert erstrebten Ziels unternahmen. Auf alle Fälle aber muß ihr späteres Verhalten bei Ekbert den Eindruck, hintergangen worden zu sein, hervorgerufen haben.
So begann er im Frühjahr 1088 die Feindseligkeiten gegen Bischof Burchard, indem er halberstädtisches Gebiet verwüstete. Zwar betont der Annalista Saxo, Ekbert habe diesen Feldzug als Parteigänger HEINRICHS IV. unternommen, es ist jedoch offensichtlich, dass es sich in erster Linie um einen Racheakt des Markgrafen an dem führenden Vertreter der kirchlichen Opposition in Sachsen gehandelt haben dürfte. Der Angriff erfolgte am 4. März. In Verhandlungen konnte Burchard eine kurzfristige Waffenruhe erreichen, die er zu Unterredungen mit ihm politisch nahestehenden sächsischen Fürsten in Goslar nutzen wollte. Vermutlich beabsichtigte er, weil er alleine zu schwach war, um Ekbert wirksam entgegenzutreten, sich hier der Hilfe anderer Fürsten zu versichern. Als Burchard am 5. oder 6. April in Goslar eintraf, waren dort Erzbischof Hartwig, Graf Kuno von Beichlingen und einige andere ungenannte Fürsten anwesend, die, wie der Annalista Saxo betont, dem Halberstädter Bischof Beistand leisten wollten. In der folgenden Nacht wurde Burchard während eines Aufruhrs, dessen Ursachen im Dunkeln liegen, von Goslarer Bürgern tödlich verwundet und starb am folgenden Tag im Kloster Ilsenburg.
An dem gewaltsamen Tod des Bischofs, dem eine nächtliche Auseinandersetzung zwischen Halberstädter Vasallen und Ministerialen mit Goslarer Bürgern vorausging, die von letzteren provoziert worden zu sein scheint, bleibt manches unklar. Der Annalista Saxo weiß über die Hintergründe zu berichten, Markgraf Ekbert sei der Anstifter gewesen, weil er als Agent der kaiserlichen Partei mit Goslarer Bürgern in Verbindung trat und sie zu einem Aufruhr ermutigte, bei dem der Bischof den Tod finden sollte. Dieser eindeutigen Feststellung muß die Aussage des Liber de unitate ecclesiae conservanda, einer Burchard wie Ekbert in gleicher Weise feindlichen Quelle, gegenübergestellt werden: Bemerkenswert erscheint, dass hier eine direkte Schuld Ekberts am Tode des Bischofs nicht hervorgehoben wird. Nicht auf Anstiften des Markgrafen, aber mit dessen Billigung sei dieser ums Leben gekommen.
Durch den Tod Burchards von Halberstadt veränderte sich die politische Situation in O-Sachsen. Als die oppositionelle Bewegung keine vom Willen und der Tatkraft dieses Mannes geprägten Impulse mehr empfing, vollzog Erzbischof Hartwig, neben Burchard der zweite bedeutende Gegner HEINRCHS IV. in N-Deutschland, eine politische Neuorientierung, gab den nun wohl aussichtslos gewordenen Kampf auf und versöhnte sich mit dem Kaiser. Noch im gleichen Jahr wirkte er mit, als HEINRICH IV. Markgraf Ekbert von einem sächsischen Fürstengericht in Quedlinburg verurteilen ließ.
Weihnachten 1088 hatte Markgraf Ekbert II. dem Kaiser bei Kämpfen um die thüringische Burg Gleichen eine empfindliche Niederlage zugefügt.