Gertrud von Haldensleben             Herzogin von Sachsen
--------------------------------             Gräfin von Formbach
um 1040-21.2.1116
 

Erb-Tochter des Grafen Konrad von Haldensleben (+ vor 10.9.1056); Nichte des Königs HEINRICH III. und Großmutter von Kaiser LOTHAR III. VON SUPPLINBURG
 

Brandenburg Erich: Tafel 32 Seite 65
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

X. 96 ORDULF, Herzog von Sachsen 1059
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* ca. 1020, + 1072 28. III.

Gemahlinnen:
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a) 1042
Ulfhild, Tochter des Königs Olaf II. von Norwegen
      + vor 1070 an einem 24. V.

b)
Gertrud, Tochter des Grafen Konrad von Haldensleben
       + 1116 21. II.



Thiele Andreas: Tafel 218
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

GERTRUD, Erbin von Haldensleben-Supplinburg
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    + 1116

  1. oo FRIEDRICH Graf von Formbach
Entführt seine Frau; wird um 1065 aus Rache erschlagen; ein Bruder begründet das Haus WINZENBURG

  2. oo ORDULF, Herzog von Sachsen-Engern
                    + 1072



GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 140
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21. FRIEDRICH
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F. Hausgenealogie unter b); Lebensgeschichte ebenda unter h);
+ c 1060;

Gemahlin:
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(1056)
GERTRUD, Tochter des Grafen Konrad von Haldensleben,
in 2. Ehe mit Ordulf von Sachsen (+ 1071) verheiratet,
+ 21/2 1116 (Trotter 43).


GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Dungern Prof. Dr. Otto: Seite 43
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20. FRIEDRICH
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Mb. 4. 9/10 bringt seinen romantisch anmutenden Lebensgang, aus dem ersichtlich ist, dass er 1059 vielleicht 30 Jahre alt gewesen sein kann, womit er als Sohn von Tiemo II. und nicht von Tiemo I. einzuordnen ist. Seine Frau Gertrude, Tochter des Grafen Konrad von Haldensleben (Sächsische Weltchronik MG. Chron. II. 199), nahm er heimlich zur Ehe (nach Mb. 4). Als er, deswegen in Ungnade, später die Gnade des königlichen Hofes wieder erlangte und "zurückkehrte" (wohl nach Sachsen), erschlugen ihn die Standesgenossen (nach Mb.4 a.a.O. "die optimates"). Allem Anschein nach wollten diese damit die Heimlichkeit der ganzen Ehe eines Nicht-Sachsen mit einer sächsischen Erbtochter strafen und zugleich ihrem Grimm Ausdruck verleihen, dass neuerlich eine sächsische Erbtochter von einem des gleichen bayerischen Geschlechts weggeschnappt worden war. Scheidt (Orig. Guelf. III.4) will aus einem Formbacher Traditionskodex das Todesjahr 1059 entnommen haben, was stimmen könnte, leider aber in einem solchen Kodex bisher sich nicht finden ließ.
Gertrud heiratete darnach den Herzog Ordulf von Sachsen, der seinem Vater Herzog Bernhard + 29.VI. 1059) nachgefolgt war, und starb 21.II.1116. Da ihre einzige Tochter 1. Ehe Hedwig den Kaiser LOTHAR III. 1075 gebar, könnte sie 1057 zur Welt gekommen sein, was mit dem Todesjahr ganz gut zusammenstimmt. Die Bezeichnung der Gertrud als neptis regis ist mit Sicherheit nicht zu erklären.



Sächsische Weltchronik
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237.
 

We willet hir nu rekenen, we sine alderen weren. En edele vorste, de was geheten Ezerd, gewan enen Diteriken; Dideric gewan Bernarde, de was vader Bennen; Benne gewan Diderike, den hertogen unde marcgreven, de was vader Bernardes; de wan marcgreven Bernarde; dese gewan marcgreven Willehelme unde greven Conrade unde ene dochter Odam unde enen Otten, des muder was van *Ruzen. De marcgreve Willehelm ne hadde nene kindere, he ward geslagen van den Weneden, unde mit eme twe greven Dideric van Katelenburch unde Bernard van Domenesleve. Dese Bernard was aldervader twier brodere; de ene het Bernard, de was dyaken unde monic, unde enes Alverikes. Greve Conrad gewan ene Gertrude, de nam to wive Frideric van Beieren van Vorenbach unde gewan van ere Hadewige; diu nam greven Geveharde van Suplingeburch; de gewan greven Ludere ere Lotharium; darna ward he hertoge, to jungest ward he keisere. Darna worden se wrocht an deme senede to alverstat, dat se sibbe weren. Dat dede marcgreve Frideric, de was broder bischop Albrechtes van Bremen. Aldar versworen se sic beide. Darna nicht lange tit wolde siu riden mit erer muder; uppe deme wege so grep se greve Gevehard mit gewalt unde wan se aver to wive unde ne achtede nicht der ede noch des bannes, de ene ben de ander bischop Burchard van Halverstat. Also ward he vermensamet unde verlos darna sin lif  jamerlike. He ward geslagen bi der Unstrote bi Hamburch. Na sime dode nam diu selve  Hadewig hertogen Diderike van deme Westerlande; bi deme gewan siu hertogen Symonne  unde twe dochtere; de andere nam greve Florencius van Hollant, de het Gerdrut; diu  ander het Oda, diu nam greven Segeharde van Beieren. Willehelmis suster unde Conrades, Oda, nam greven Cristine; ere suster het Alverad van Badeslove. Gerdruth, Hadewige muder, na eres ersten mannes dode nam hertogen Ordolve van Luneburch; bi deme gewan siu Bernarde, de vel van enem perede unde starf untitlikes dodes. Greve Luder unde hertoge, greven Gevehardes sone, nam greven Heinrikes dochter des Vetten unde der grevinne Gerdrude, diu het Rikeza, unde gewan bi eme ene dochter Gerdrude, diu nam hertogen Heinrike *van Beieren, hertogen Welphes broder, unde gewan van ime hertogen Heinrike den Lewen.

Bruno: Seite 149
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"Das Buch vom Sächsischen Krieg"

85.
Als HEINRICH dies alles vernommen hatte, erschrak er sehr, kam nach Mainz [Am 29. Juni 1076 stellte er in Mainz eine Urkunde aus.], und ließ von den noch übrig gebliebenen Gefangenen einige zu sich bringen, mit denen er um den Preis ihrer Auslösung verhandelte. Mittlerweile erhob sich ein Streit zwischen dem Mainzer und dem BABENBERGER Kriegsvolk, und die BABENBERGER zündeten die Stadt an, so daß es schien, als ob sie ganz oder doch zum größten Teil abbrennen würde. Da nun HEINRICH selbst und alles Volk eilten, das Feuer zu löschen, blieben unsere Gefangenen ohne Bewachung, setzten in einem Schiff, welches sie glücklich auffanden, über den Rhein, und Tag und Nacht weiter eilend, gelangten sie glücklich in ihre Heimat. Unter ihnen war auch Gertrud, die Witwe des hochadeligen Herzogs Otto, der Graf Herimanns Bruder war; vor etwa zwei Jahren hatte Lodewig sie gefangen genommen und seinem Herrn HEINRICH zugeführt, um Geld von ihr zu erpressen, was er dann auch getan hat.

Annalista Saxo: Seite 754
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"Reichschronik"

Das Jahr 1116.

Herzogin Gertrudis, die Großmutter des Herzogs Liuder, starb. Die Grafen Wikbert und Lodowich wurden freigelassen.

Annalen von Magdeburg: Seite 182
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Die Jahre 1114-1118.

1116 [1115]. In Sachsen war die Schlacht am Welfesholz am 11. Februar, wo der Kaiser nach dem Verlust sehr vieler seiner Leute besiegt entfloh. Erzbischof Adalbert von Mainz wird in seine frühere Würde wieder eingesetzt. - Mathildis, eine sehr mächtige Frau in Longabardien, starb. Graf Otto von Ballenstede besiegte mit sechzig Deutschen zweitausend achthundert Slaven, von denen daselbst tausend siebenhundert und mehr gefallen sind, an einem Orte, der Kothine heißt, am 9. Februar.

1117 [1116]. Herzogin Gertrud starb, die Großmutter des Kaisers Lothar.

Hildebrand Ruth: Seite 5
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"Herzog Lothar von Sachsen"

Doch noch stärker war der hochadlig-politische Einfluß von Seiten der Mutter Hedwig. Sie stammte aus der ersten Ehe der Gertrud von Haldensleben mit dem Grafen Friedrich von Formbach; Entführung, Heirat und politische Folgen waren für den Adel von damals eine Sensation [Gerold Meyer von Knonau, Jahrbücher des deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V., 1894, II, Seite 683; Wilhelm Bernhardi, Lothar von Supplinburg, Seite 807 ff.; Leyser wie 8, Seite 188,192, bestreitet die Verwandtschaft LOTHARS mit den WALBECKERN.]. Gertrud von Haldensleben selbst war die letzte ihres Geschlechts und damit Erbin wesentlicher Allode in der Nachbarschaft des lotharingischen Ursprungsgebiets, dem Harzgau. Aber damit nicht genug, sie heiratete in zweiter Ehe den Herzog Ordulf von Sachsen. Stoob hat betont, dass sie nach dem Tode ihres zweiten Mannes in Niedersachsen sozusagen als politische Frau eine zentrale Rolle gespielt hat. Als einzige Fürstin ließ König HEINRICH IV. die Herzogin-Witwe gefangensetzen [Meyer von Knonau II, Seite 504]. Sie war also eine Zentralfigur der sächsischen Opposition, die wohl durch die verwandtschaftliche Verbindung mit Bayern besonders gefährlich werden konnte.

Fenske Lutz: Seite 65,255
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"Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen"

Die Herzogin-Witwe Gertrud aus dem Geschlecht der sogenannten Grafen von Haldensleben - die zweite Gemahlin Ordulfs - befand sich ebenfalls über längere Zeit in königlichem Gewahrsam, denn sie gehörte zu den gefangenen sächsischen Fürsten, denen im Sommer 1076 während des Ausbruchs von Unruhen in Mainz die Flucht gelang.
Ein nicht näher gekennzeichneter Ludwig, der allerdings durch Bruno als Anhänger HEINRICHS IV. ausgewiesen wurde, hatte um die Mitte der 70-er Jahre die Witwe Herzog Ordulfs von Sachsen, Gertrud, in seine Gewalt gebracht, die er HEINRICH IV. auslieferte.

Biegel Gerd: Seite 14
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"Heinrich der Löwe. Kaiserenkel Kaiserfreund - Kaiserfeind"

LOTHARS Mutter Hedwig war eine Tochter aus der ersten Ehe der Gertrud von Haldensleben mit dem Grafen Friedrich von Formbach. Nicht nur, dass mit dem einflußreichen bayerischen Grafengeschlecht eine beträchtliche politische Verstärkung der Opposition gegen Kaiser HEINRICH IV. erreicht wurde, auch die Aussicht auf das haldenslebensche Erbe der Großmutter verstärkte LOTHARS zukünftige politische Stellung. Mehr noch: Gertrud von Haldensleben heiratete in zweiter Ehe Herzog Ordulf von Sachsen. Dadurch gewann sie eine überragende Position und wurde letztlich zur führenden Persönlichkeit im sächsischen Widerstand gegen den salischen Kaiser. Diese Rolle hat die Forschung gereade in jüngster Zeit verstärkt betont. LOTHARS Mutter Hedwig heiratet nach dem frühen Tod von Graf Gebhard Herzog Dietrich II. von Ober-Lothringen. In diesem Zusammenhang dürfte der Hinweis von Heinz Stoob besondere Bedeutung gewinnen, der meint: "Der frühe Tod Gebhards hatte nun aber einschneidende, bisher unbeachtet gelassene Folgen für den kaum geborenen Sohn LOTHAR, da er ihn mit Sicherheit noch als Kleinkind an den Hof seiner Großmutter brachte, der zweiten einflußreichen Witwe des Namens Gertrud und letzten Vertreterin des Hauses der Markgrafen von Haldensleben." Sie war auch die einzige Fürstin, die der König 1076 gefangennehmen ließ, wodurch ihre Bedeutung in der sächsischen Opposition zusätzlich betont wurde.

Jordan, Karl: Seite 16
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"Heinrich der Löwe"

Durch seine Ehe mit Richenza, einer Enkelin Ottos von Northeim, erhielt er allerdings nur die Anwartschaft auf einen Teil der NORTHEIMER Besitzungen, da außer Richenzas Vater Heinrich noch seine sechs Geschwister an Ottos Erbe beteiligt waren. Einen wichtigen Gewinn bildete dagegen der Herrschaftskomplex der Grafen von Haldensleben im nordöstlichen Vorland des Harzes, der nach dem Tode seiner Großmutter Gertrud an LOTHAR überging.

Meyer von Knonau, Gerold: Band II Seite 683
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"Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V."

Die Leute des Bischofs von Bamberg waren mit Mainzer Ministerialen in Feindschaft geraten, so daß sie auch nicht vor Brandlegung in Mainz zurückscheuten, und diese allgemeine Aufregung beuteten die Gefangenen für sich aus, um über den Rhein zu setzen und Tag und Nacht hindurch der sächsischen Heimat zueilen, unter ihnen Herzog Ordulfs Witwe Gertrud, die Stiefmutter des Magnus [Bruno fügt bei diesem Vorgange, c. 85, hinzu, daß auch Gertrud, Witwe des Herzogs Ordulf, quam Lodwig (wohl der wieder ebenso kurz in c. 117 als Retter HEINRICHS IV. 1080 aus der Schlacht bei Flarchheim genannte Lothowigus, 378) ante biennium fere ceperat et domino suo HEINRICO, ut ab ea pecuniam extorqueret, quod et fecit, adduxerat (363), unter den aus Mainz Flüchtigen gewesen sei. Sie ist durch den Annalista Saxo a. 1076, in einem Einschiebsel zu dieser Stelle, als Magni ducis noverca, ferner a. 1116, zu ihrem Todesjahr, als ductrix, avia Liuderi ducis, bezeichnet (SS. VI, 710, 754). Witwe des 1059 verstorbene Grafen Friedrich von Formbach und aus dieser Ehe Mutter der Hedwig, Gemahlin des Seite 504 erwähnten Grafen Gebhard, war sie von ihrem zweiten Gemahle Ordulf Mutter des jung verstorbenen, Band I, Seite 359, in n. 101, genannten Bernhard geworden. Vergl. Bernhardi, Lothar von Supplinburg, 810, wo auch die Beweisstellen der Sächsischen Weltchronik eingerückt sind].
 
 
 
 

  1. oo Friedrich Graf von Formbach
           um 1030-   1059 ermordet

    1071
  2. oo Ordulf Herzog von Sachsen
           1020-28.3.1072
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Hedwig
  1058-   1090

  1. oo Gebhard Graf von Supplinburg
                  -9.6.1075

  2. oo Dietrich II. Herzog von Ober-Lothringen
                 -23.1.1115

2. Ehe

  Bernhard
  1071/72-15.7.
 
 
 
 

Literatur:
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Annalen von Magdeburg SS. XVI. Seite 182 - Annalista Saxo: Reichschronik SS.VI. Seite 754 - Bernhardi, Wilhelm: Jahrbücher der Deutschen Geschichte Lothar von Supplinburg, Verlag von Duncker & Humbolt Leipzig 1879 Seite 810-811,814 - Biegel, Gerd: Heinrich der Löwe. Kaiserenkel - Kaiserfreund - Kaiserfeind. Verlag Joh. Heinr. Meyer Braunschweig 1995 Seite 14 - Bork Ruth: Die Billunger. Mit Beiträgen zur Geschichte des deutsch-wendischen Grenzraumes im 10. und 11. Jahrhundert. Dissertation Greifswald 1951 Seite 161-163 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 32 Seite 65 - Bruno: Das Buch vom Sächsischen Krieg. Übersetzt von Wilhelm Wattenbach, Phaidon Verlag Essen 1986, Buch 85 Seite 149 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1977 Seite 65,255 - Goetz Hans-Werner: Das Herzogtum der Billunger - ein sächsischer Sonderweg?, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 66 1994, Seite 167-197 - Hildebrand Ruth: Herzog Lothar von Sachsen. Verlag August Lax Hildesheim 1986 Seite 5 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag 1993 Seite 16 - Meyer von Knonau, Gerold: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V., Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1890 Band II Seite 504,683 - Moritz, Joseph: Die Grafen von Formbach, Lambach und Pütten. Abhandlung der baierischen Akademie der Wissenschaften München 1803 Seite 51-58 - Sächsische Weltchronik c. 237 Seite 199 - Schnith Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1990 Seite 252 - Schölkopf, Ruth: Die sächsischen Grafen 919-1024, Göttingen 1957 Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 11 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 218 -