2. Sohn des Herzogs
Dietrich I. von Ober-Lothringen und der Richilde von Luneville,
Tochter von Graf Folmar
Weinfurter Stefan: Seite 146
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"Heinrich II. (1002-1024) Herrscher am Ende der Zeiten"
Nur in einem einzigen Fall konnte sich ein Bischof behaupten,
der sein Amt gegen den Willen des Königs erlangte. Aber auch das war
ein Sonderfall. 1005, kurz vor seinem Tod, erreichte der aus dem Haus der
ARDENNERGRAFEN stammende Metzer
Bischof Adalbero II. (984-1005), daß sein eigener Neffe,
ebenfalls mit dem namen Adalbero, ihm
im Metzer Bischofsamt nachfolgen durfte. Obwohl dieser Neffe erst 5 Jahre
alt war, stimmte HEINRICH II. offenbar
zu, was sich nur dadurch erklären läßt, daß sich
die mit dem Metzer Bischof verwandten Grafen von Luxemburg, die Brüder
der Königin dafür einsetzten. Allerdings war diese Regelung mit
der Auflage verbunden, daß der minderjährige "Elekt" einen Bistumsverwalter
erhalten müsse. Dieses Amt wurde HEINRICHS
Schwager Dietrich, dem Bruder seiner Frau, übertragen. Aber der LUXEMBURGER
ließ sich vom Metzer Klerus selbst zu Bischof wählen.
Literatur:
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Hlawitschka, Eduard: Die Anfänge des Hauses
Habsburg-Lothringen. Genealogische Studien zur Geschichte Lothringens und
des Reiches im 9.,10. und 11. Jahrhundert, Saarbrücken 1969, Seite
84,109-112 -