Udilhilde (Adelheid) von Regensburg        Königin von Ungarn
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    nach 1131

Nach M. Mayr einzige Tochter des Burggrafen Heinrich II. von Regensburg (
1101) aus dem Hause der BABONEN und der N.N.; Schwester von Burggraf Otto I. von Regensburg ( 21.10.1143)
Enkelin von
Burggraf Heinrich I. von Regensburg ( 30.9. um 1083) und der Willitrud

Thiele, Andreas: Tafel 355
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

STEPHAN II.
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* 1101
1131

  um 1121
  oo ADELHEID VON RIEDENBURG
             
† 

Tochter des Burggrafen von Regensburg Graf Stephan von Riedenburg


Mayr, Manfred: Seite 27
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"Geschichte der Burggrafen von Regensburg"

Von Heinrich II. stammte außer einen Sohn, dem Burggrafen Otto I., eine Tochter Udilhilde, die mit dem König der Ungarn vermählt war [145 Fundatio: "...unde factum est, ut rex Ungarie duxerit in uxorem filiam predicti Heinrici primi nomine Udelhildam ... et ab duxerit in terram suam factam consortem et principem regni sui." - Der Gemahl der Udelhilde kann nur König Stephan II. von Ungarn (1114-1131) gewesen sein. THUROCZ in seiner Chronik meldet zwar, daß Stephan mit einer Tochter Robert Guiskards vermählt gewesen sei, aber SCHIER in seiner Schrift "De reginis Hungariae primae stirpis" wies die Unmöglichkeit einer solchen Verbindung Stephans nach und sucht aus zwei Walderbacher Inschriften nachzuweisen, daß der König mit einer Adelheid, der Tochter des Landgrafen von Stephing und Burggrafen von Regensburg, vermählt gewesen sei; ihm folgt dann KATONA, Historia critica regum Hungariae stirpis Arpadiana p. 388, und diesem die neueren Geschichtsschreiber Ungarns. Die Inschriften sind spät und scheinen schon auf der Fundatio zu beruhen; in der einen wird die Königin Adelheid statt Udelhilde genannt.]. Nach der Fundatio kehrte sie nach dem Tode des Königs zu den Ihrigen zurück und fand in Walderbach ein Grab [146 Fundatio: "Que tandem defuncto marito remeavit ad propria, relinquens terram incolis et regalem gloriam ex morte conjugi fastidiens, duxit amodo celibem vitam inter suos."].

W
eller Tobias:
Seite 50
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"Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert."

Aus dieser Mitteilung ist möglicherweise zu schließen, daß Sophia nach ihrer Ankunft in Deutschland zunächst der Obhut des Regensburger Burggrafen Otto ( wohl 1143) und seines Sohnes Heinrich III. ( 1174/77) anvertraut wurde [239 Vgl. JAKSCH, Lebensgeschichte 363f., dessen These insofern einiges für sich hat, als das Regensburger Burggrafen-Geschlecht sowohl mit König KONRAD III. als auch mit der arpadischen Königs-Familie verwandt gewesen zu sein scheint:
Burggraf Heinrich III. hatte die BABENBERGERIN Bertha, eine Halb-Schwester KONRADS, zur Gemahlin (siehe unten Seite 363ff.). Auf der anderen Seite läßt der Gründungsbericht des Klosters Walderbach vermuten, daß Burggraf Otto eine Schwester namens Udilhilde hatte, die mit König Stephan II. von Ungarn (1116-1131), dem Vetter und Amtsvorgänger Belas II., verheiratet war (so zumindest MAYER, Burggrafen 27; Europäische Stammtafeln NF 2, 1984, Tafel 154). Zweifelsfrei bewiesen werden kann letztere Verbindung freilich nicht; vgl. TYROLLER, Genealogie, Tafel 11, 167, in dessen Genealogie der Regensburger Burggrafen-Familie diese
Udilhilde ebensowenig auftaucht wie in dem biographischen Überblick zu Stephan II. bei KRISTO/MAKK, Könige Ungarns 239-258, und dem Artikel von Janos M. BAK: Stephan (Istvan) II., in: LMA 8 (1997) 114.]. Trifft diese Annahme zu, so dürfte mit der ferrea Egypti formax der bayerische Vorort Regensburg gemeint sein. Sophias Schreiben an den Salzburger Metropoliten zeigte zumindest insoweit Wirkung, als dieser sich an KONRAD III. wandte und ihn um die Rückgabe eines Teils der Ausstattung der ungarischen Prinzessin ersuchte [240 Vgl. JAKSCH, Lebensgeschichte, No. 8, 376f.]. Ob der König hierauf reagierte, ist freilich nicht bekannt.





um 1121

  oo Stephan II. König von Ungarn
  x   1101 3.4.1131



   
 

Literatur:
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Mayr, Manfred: Geschichte der Burggrafen von Regensburg, Dissertation München 1883 Seite 27 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 355 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2004 Seite 50 -