Otto                                            Bischof von Regensburg (1061-1089)
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um 1025/306.7.1089
                   Regensburg

Begraben: St. Emmeram, Regensburg 

Jüngster (3.) Sohn des Burggrafen Ruprecht von Regensburg (13.12. um 1035) aus dem Hause der BABONEN und der N.N. von Schweinfurt, Tochter von Markgraf Heinrich ( 18.9.1017) und der Gerberga von Henneberg
Bruder von
Graf Babo II. von Haging ( um 1080), Burggraf Heinrich I. von Regensburg ( 30.9. um 1083), Gräfin N.N. von Abenberg ( nach 1050)
Enkel von
Burggraf Babo I. von Regensburg (6.3.1001/02) und der Mathilde vom Schweinachgau

Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 569
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OTTO, Bischof von Regensburg
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     6.7.1089
      Regensburg

Begraben: St. Emmeram, Regensburg

Vater:
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Burggraf von Regensburg

Stammte aus dem Geschlecht der RIEDENBURGER.
1061 Bischof von Regensburg.
1064 Wallfahrt ins Heilige Land.
1073 wurden er und andere Räte König HEINRICHS IV. von Papst Alexander II. gebannt. Einleitung des Investiturstreites.
1075 auch vom neuen Papst Gregor VII. gebannt. Nahm an Wormser Synode (1076) teil, die den Papst absetzte.

Literatur:
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F. Janner, Gesch. d. Bischöfe v. Regensburg 1, 1883.


Schwennicke Detlev: Tafel 79

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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

OTTO
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6.VI.1089

DOMHERR zu BAMBERG
1061/89 BISCHOF von REGENSBURG


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 166
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6. OTTO
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DOMHERR in BAMBERG Annal. Altah. SS 20, 810;
1061 BISCHOF von REGENSBURG,

6/7 1089
vgl. Janner 1, 546-571. F. zu erschließen aus Urkunden von c 1065, wo Bischof Otto St. Emmeram eine Abgabe nachlässt, wobei 4 und 5 Zeugen sind Ried 1, 159 f n 167.


HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER

Gewin Dr. J.P.J.: Seite 7
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16. Otto
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BISCHOF von REGENSBURG 1069-1089: R.H. nr. 197, 629, 655
c. 1080/ 88, Bruder des Grafen Heinrich A. 15., gab mit Abt Ruodperht A. 17. seine Zustimmung für die Schenkung durch Graf Heinrich: R.H. nr. 650.
Quellen und Literatur: Seite 295, Personalien: Seite 98.


Mayer Manfred: Seite 25
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"Die Burggrafen von Regensburg"

Auch Bischof Otto, der Oheim des Burggrafen, stand auf der Seite des Kaisers. Otto war vom Domherrn zu Bamberg im Anfange des Jahres 1061 zum Bischofe von Regensburg erhoben worden. Als sich 1064 große Scharen in Regensburg sammelten, um nach dem Heiligen Grab zu ziehen, schloss sich auch Otto ihnen an. Die Mehrzahl der Pilger fand auf dem Zuge den Untergang; Bischof Otto gehörte zu den Wenigen, welche die Heimat wiedersahen. Er befand sich unter jenen Bischöfen, welche auf der Synode zu Mainz im Jahre 1085 aber alle Gregorianischen Bischöfe die Exkommunikation aussprachen. Vier Jahre später 1089 starb er.

Black-Veldtrup Mechthild: Seite 30
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"Kaiserin Agnes"

Im Januar oder Februar 1061 hatte die Regentin Agnes den Bamberger Kanoniker Otto als Bischof von Regensburg eingesetzt, der Grund hatte, ihr verpflichtet zu sein und dessen Beziehungen nach Bamberg ihr möglicherweise hilfreich waren.
 
 
 
 

Literatur:
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Black-Veldtrup Mechthild:
Kaiserin Agnes Seite 30 - Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 569 - DIE SALIER UND DAS REICH, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band II Seite 127,130-132,141/Band III Seite 202,207 - Gewin Dr. J.P.J.: HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER Seite 7 - Janner, Ferdinand: Geschichte der Bischöfe von Regensburg Band 1, Friedrich Pustet Verlag Regensburg 1883, Seite 546-571 - Mayer Manfred: Die Burggrafen von Regensburg Seite 25 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 79 - Wegener Dr. Wilhelm: GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE Seite 166 - www.wikipedia.de -