Älterer Sohn des Landgrafen
Heinrich
V. von Steffling († 1.5.1190) aus dem Hause der BABONEN und der Richardis
von Österreich, Tochter von Markgrafen
Heinrich II. Jasomirgott von
Österreich († 13.1.1177) und der Gertrud
von Supplinburg
Bruder von Domherrn Heinrich VI. zu
Bamberg (†
1218)
Neffe
von Landgraf Friedrich II. von
Steffling († 10.6. um 1190),
Landgraf Otto III. von
Steffling († um 1196), Gräfin Adelheid im Zürichgau,
Landgraf Otto V. von Steffling (†
vor 1189), Landgraf Eberhard von Steffling († nach 1193)
Groß-Neffe von Herzog
Otto I. von Bayern († 11.7.1183), Pfalzgraf Friedrich von Lengenfeld († 15.9.1198/99), Propst Ulrich von Innichen († 1160), Erzbischof Konrad von Mainz († 25.10.1200), Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach († 18.8.1189), Gräfin Hedwig von Andechs († 16.7.1174)
Enkel von Landgraf
Otto
II. von Steffling († 16.8.1175) und der Adelheid von Wittelsbach,
Verwandter vom Römischen Kaiser FRIEDRICH
I. BARBAROSSA († 10.6.1190
ertrunken)
Ur-Enkel vom Römischen Kaiser LOTHAR
III. VON
SUPPLINBURG († 4.12.1137)
Ur-Ur-Enkel vom Römischen
Kaiser
HEINRICH IV. († 7.8.1106)
Schwennicke
Detlev:
Tafel 79
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"Europäische Stammtafeln. Neue
Folge Band XVI"
OTTO VI.
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† Ungarn
31.X.1196
LANDGRAF von STEFFLING
1192
F. u. eV.
1192 (nach Mai) Graz:
Otto landgravius
de Steveninge im Gefolge des Herzogs Leopold VI. von Österreich
und Steiermark MBR 69 n 52 (dies zeigt, dass er ein Sohn der Österreicherin
Richardis,
einer Vater-Schwester des Herzogs war, also von 20 verschieden ist);
IV.
1194 22/3 Nürnberg: Otto
lancravius de Steveningen MB 29 a, 483 n 560
† 1196 31/10 mortuus est eodem anno Otto
lancravius comes in terra Ungarorum,
cum in quadum legatione fungeretur Chron.
Magni presbyt. SS 17, 524, vgl.
SS 9, 481 555, 620;
Salzburg Dom: Otto lantgrafius
Necr. 2, 181
Weltenburg (30/10): Otto comes
Necr. 3, 380
Heiligkreuz: (30/10): Otto
comes provincialis Necr. 5, 111.
Landgraf Otto VI. wird
mit seinem jungen Bruder
Friedrich bereits in einer um 1182 ausgestellten Urkunde
genannt,
dann er scheint er mit seinem Vater Heinrich
auf dem Landtag zu Wörmsmühle an der Mangfall. 1187 wird er
am
Hof Kaiser FRIEDRICHS
I. zu Regensburg,
1192 am Hof Herzog Leopolds V. zu Gräz
genannt, 1193 am Hof Kaiser
HEINRICHS
VI. zu Regensburg, 1194 zu Würzburg und
zu Nürnberg.
Auf einer Gesandtschaftsreise nach Ungarn starb Landgraf
Otto im Jahre 1196,
wahrscheinlich am 31. Oktober. Sein
junger Bruder Friedrich
scheint schon vor ihm gestorben zu sein; in einer Urkunde des Bischofs
Otto II. von Bamberg vom
Jahre 1190 soll er noch genannt sein.
Erbe der Landgrafen wie der Burggrafen war Herzog Ludwig
von Bayern.
Weller Tobias: Seite
379
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"Die Heiratspolitik des
deutschen
Hochadels im 12. Jahrhundert."
Richardis indes
überlebte
nicht nur ihren Gemahl Heinrich,
sondern auch ihren Sohn Otto,
der in das väterliche Erbe eingetreten war, aber bereits 1196 auf
einer Gesandtschaftsreise nach Ungarn starb [341
Vgl.
Cont. Reichersb. zu 1196, MGH SS 17, 524:
Mortus est etiam eodem anno Otto
lancravius comes in terra
Ungarorum, cum in quadam legatione fungeretur. Siehe auch Mayer,
Regcsten, No 201.]. Nach seinem
Tod
übertrug sie dem Kloster St. Emmeram eine Zensuale mitsamt ihrer
Nachkommenschaft [342 Vgl. Trad. Regensburg, No.1007, 524: [..] quod
domna Richkardis mater Ottonis
lantgrauii post mortem ipsuus
Ottonis quandam feminam nomine
Mahthilt omni posteritate sua
ad altare s. Emmerammi [..] ad
censum V denarioirum delengait.].
Hernach kehrte Richardis
wieder in ihre österreichische
Heimat zurück,
zumindest teilt
dies der im 14. Jahrhundert entstandene Fundationsbericht der Zisterze
Walderbach mit [343 Vgl. den Auszug aus dem Fundationsbericht von
Walderbach in
BUB 4/2, No.960, 13f. hier 13): Richardis autem comitissa,
descendens ad fratrem suum
Leupoldum, ducem Austrie,
obiit sibi sepultagere in Sancta Cruce.
Zur Datierung der Quelle siehe Mayer, Burggrafen 3f.]. Offenbar brachte sie aus der Hinterlassenschaft
ihres
verstorbenen Gemahls verschiedene Besitztitel mit, denn im Jahre 1197
schenkte ihr Neffe Herzog Friedrich
von Österreich († 1198)
auf ihre Bitten hin dem
Kloster Walderbach diverse Güter in Gottsdorf, Metzling und
Hundsheim [344 Die Schenkungs-Urkunde ist nur fragmentarisch in
einer
deutschen Übersetzung aus dem 15. Jahrhundert überliefert
(vgl.
BUB 1, No.99, 133f.,
hier 134). Siehe auch
Lechner, Babenberger 192f.]. Wohl
bald danach
starb Richardis an einem
24. oder 25. Februar und
wurde in
der Abtei Heiligenkreuz beigesetzt [345 Das Seckauer Nekrolog verzeichnet den Tod der
Reichgardis lantgravia
zum 25. Feb. (Necr.
Seccov.,
MGH Necr. 2, 407),
die Vorauer Überlieferung hingegen zum 24. Feb. (Frag. Necr. Vorov.,
MGH Necr.2, 436: Rickardis
lantgrauia). Das Todesjahr ist nicht sicher
zu ermitteln, aber wohl noch vor
1200
anzusetzen; vgl. Lechner,
Babenberger 370, Anm. 6. Zum Begräbnisort vgl. Anm. 343.]. In der Klosterneuburger Nekrologüberlieferung
figuriert sie als Rihkardis
com de Waltherstorf [346 Vgl.
Necr.
Claustroneob., MGH Necr.5, 16.];
womöglich
handelt es sich bei Waltersdorf um ihr Heiratsgut [347
Vgl. BUB
4/2, No360, 13f., hier 14.].
Literatur:
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Mayer
Manfred: Die Burggrafen
von Regensburg Seite
47 - Schwennicke
Detlev:
Europäische
Stammtafeln. Neue
Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 79 - Wegener Dr. Wilhelm: GENEALOGISCHE
TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE Seite 170 - Weller
Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert.
Seite 379 -