Heinrich I.                                   Burggraf von Regensburg (um 1035-um 1083)
--------------                                 Graf an der unteren Altmühl
    30.9. um 1083                      Graf von Sinzing  

Ältester Sohn des Burggrafen Ruprecht von Regensburg (13.12. um 1035) aus dem Hause der BABONEN und der N.N. von Schweinfurt, Tochter von Markgraf Heinrich ( 18.9.1017) und der Gerberga von Henneberg
Bruder von
Graf Babo II. von Haging ( um 1080), Bischof Otto von Regensburg (6.7.1089), Gräfin N.N. von Abenberg ( nach 1050)
Enkel von
Burggraf Babo I. von Regensburg (6.3.1001/02) und der Mathilde vom Schweinachgau

Schwennicke Detlev: Tafel 79
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

HEINRICH I.
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30.IX...

1048 BURGGRAF
1053 GRAF an der unteren ALTMÜHL
1080 GRAF von SINZING
1028/um 1083


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 166
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4. Heinrich I.
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F. u. eV.
1028 siehe 2; vgl.
c 1030 nQ 14, 9 f n 9; selbständig
c 1048 preses urbanus Heinricus nQ 8, 286 f n 507 datiert 1052 14/7 Regensburg liegt in seiner Grafschaft DD 5, 407 n 299
1053 6/6 zuerst Graf an der unteren Altmühl, wo vorher die Schweinfurter Grafen waren DD 5, 415 f n 306;
1080 22/7 Graf Heinrich von Sinzing DD 6, 424 f n 323; IV.
c 1083 Heinricus urbis prefectus et filius eius Heinricus nQ 8, 322 f n 657;
30/9 Weltenburg: Heinricus comes Necr. 3, 380 eher auf ihn als auf 8 zu beziehen.

Gemahlin:
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unbekannt


HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER

Gewin Dr. J.P.J.: Seite 7
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IX. 13. HEINRICH I.
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1028 - c. 1070: Burggraf von Regensburg.
1028. Testes nobiles: Rotpreht, Ratisponensis comes (A. 12) cum filiis duobus Heinrico (A. 13) et Babone (A. 14): R.H. nr. 355.
c. 1048. Schenkt zum Seelenheil seines verstorbenen Vaters Rotpreht A. 12 zwei Huben zu Eschlbach: R.H. nr. 507.
1057. Ratispona in comitatu Heinrici: Ried Cod. dipl. chron. nr. 163. Quellen und Literatur: Seite 295, Personalien: Seite 97

Gemahlin:
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F. 18., Tochter Ottos, Grafen im Kelsgau F. 9.

Note:
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Heinrichs Söhne heißen:
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Heinrich
Otto
Ruodperht
Pabo

Der erstgeborene Heinrich wurde nach seinem Vater, Otto nach seinem Großvater mütterlicherseits Graf Otto F. 9., Ruodperht nach seinem Großvater väterlicherseits Ruodperht I.A. 12, und Pabo nach seinem Oheim Pabo A. 14. genannt.


Heinrich I. setzte das BABONEN-Haus fort, das 1196 als Landgrafen von Stefling ausstarb.

Mayer Manfred: Seite 22
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"Die Burggrafen von Regensburg"

Heinrich, der Sohn Ruotperts, erscheint zuerst als Graf in und von Regensburg in einer Urkunde Kaiser HEINRICHS III. vom 14. Juli 1052. Sein Bruder Pabo scheint nur einen Teil der Allodien des Geschlechtes erhalten zu haben. Er erscheint um 1064 mit Burggraf
Heinrich
als Zeuge in einer Urkunde ihres Bruders Otto, des Bischofs von Regensburg, wodurch dieser von einer jährlichen Abgabe des Klosters St. Emmeran die Hälfte erließ. Pabo II. starb wenig später, wie es scheint ohne Kinder zu hinterlassen. Zu seinem Seelenheil schenkt Burggraf Heinrich I. dem Kloster St. Emmeran das früher seinem Bruder Pabo gehörige Gut Walda, ferner gab er demselben Kloster zum Seelenheil seines Vaters Ruotpert Besitzungen zu Esnilinpah. In der jüngeren Tegernseer Aufzeichnung der dem Kloster verlorenen Güter erscheint Heinrich im Besitz der drei Güter, welche schon sein Vater innehatte.

Th. Mayer und von Meiller setzen den Tod des Burggrafen Heinrichs I. in die Zeit nach 1071, Wittmann meint derselbe sei wahrscheinlich 1088 gestorben. Das Todesjahr wird sich nicht näher bestimmen lassen, als dass es um 1088 fällt. Als seine Gemahlin nennt Nagel Willitrud, offenbar dieselbe Frau, welche Aventin als Gemahlin Ruotperts aufführt. Von Heinrichs I. Söhnen kennen wir nur einen gewiss, nämlich Heinrich. Für einen zweiten Sohn Heinrichs I. hielt man einen Burggrafen Otto, welcher im Jahre 1089 zu Regensburg als Zeuge des Schutzbriefes erscheint, den Kaiser HEINRICH IV. dem Schotten-Kloster daselbst ausstellte. Da aber die der Urkunde angefügte Zeugenreihe erst von späterer Hand geschrieben ist, fehlt der Beweis dafür, dass Heinrich I. einen Sohn Otto gehabt habe, der im Jahre 1089 Burggraf von Regensburg gewesen sei. Burggraf Heinrich I. hatte auch zwei Töchter, von denen die eine an den Grafen Wolfram von Abenberg vermählt war. Ihr Sohn ist der Erzbischof Konrad von Salzburg. Die andere Tochter Burggraf Heinrichs I. war die Gattin des Grafen Heinrich von Lechsgemünd.
 
 
 
 

  oo Willitrud
           
 
 
 
 

Kinder:

  Adelheid von Regensburg
        nach 1120

  oo Otto II. Graf von Wolfratshausen
           24.4.1122

  Heinrich II. Burggraf von Regensburg
       1101

  Otto I. Burggraf von Regensburg
     21.10.1143
 
 


 
Literatur:
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Gewin Dr. J.P.J.:
HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER Seite 7 - Mayer Manfred: Die Burggrafen von Regensburg Seite 22 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 79 - Wegener Dr. Wilhelm: GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE Seite 165 -