Adelheid von Bayern                     Landgräfin von Steffling
---------------------------
    9.2.  

Jüngste Tochter des Pfalzgrafen Otto II. von Wittelsbach ( 5.8.1156) und der Heilika von Lengenfeld, Erb-Tochter von Graf Friedrich III. (3.4.1119) und der Heilika von Staufen
Schwester von Herzog Otto I. von Bayern (
11.7.1183), Pfalzgraf Friedrich von Lengenfeld ( 15.9.1198/99), Propst Ulrich von Innichen ( 1160), Erzbischof Konrad von Mainz ( 25.10.1200), Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach ( 18.8.1189), Gräfin Hedwig von Andechs ( 16.7.1174)
Enkelin von Pfalzgraf Otto I. von Scheyern-Wittelsbach (
4.3.1123) und der N.N. von Ratzenhofen

Brandenburg Erich: Tafel 13 Seite 27
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 172. OTTO II.
--------------------------
* ...,
nach 1183 (ca. 1185)

LANDGRAF von STEFFLING

Gemahlin:
-------------
N. (ADELHEID?), (Tochter des Otto von Wittelsbach, Pfalzgraf von Bayern ?)
     
...
 
Seite 146:
********
XIII. 172.-175.
M. Meyer, Die Burggrafen von Regensburg. Ob die Gemahlin Ottos II. (172.) wirklich eine Schwester Ottos I. Herzogs von Bayern war, wie Meyer behauptet, erscheint mir zweifelhaft. Im Genealog. Handbuch von Bayern und Österreich, hrsg. v. Dungern, hat K. Trotter sie in die Stammtafel der WITTELSBACHER nicht mit aufgenommen.


Schwennicke Detlev: Tafel 90
******************
"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band I.1"

ADELHEID
----------------
   9.II...


  oo OTTO II. LANDGRAF von STEFFLING

           16.VIII.1175


Schwennicke Detlev: Tafel 79
******************

"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

OTTO II.
-------------
  
16.VIII.1175

1143 LANDGRAF
1152 BURGGRAF von REGENSBURG
1156 LANDGRAF von STEFFLING
um 1160 GRAF von REGENSTAUF
um 1125/1173

  oo (ADELHEID)
            
9.II....

Tochter von Otto II. Pfalzgraf von Wittelsbach


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Wegener Dr. Wilhelm: Seite 251
*******************
24. ADELHEID
---------------------

Gemahlin des Landgrafen Otto II. von Steffling, siehe BABONEN n 13.


Weller Tobias: Seite 364,769,770
************
"Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert."

Otto II. wurde mit Familiengütern im Bayerischen Wald, den Grafenrechten im Gebiet des Regens sowie der Vogtei über das Kloster Prül ausgestattet, welchen Besitzkomplex er unter dem Titel eines Landgrafen von Steffling regierte [227 In einer Urkunde Bischof Heinrichs von Regensburg von 1143 werden beide Brüder mit ihren jeweiligen Titeln genannt (vgl. Mon. Prul., No. 5, MB 15, 162f.) Otto lantgravius, frater supradicti Henrici Praefecti.].
Seine Tochter Richardis gab Heinrich Jasomirgott dem Landgrafen Heinrich von Steffling in die Ehe. Derselbe war ein Sohn des bereits erwähnten Otto II. von Steffling (
1175/85) und einer Tochter des bayerischen Pfalzgrafen Otto III. von Wittelsbach ( 1156) [336 Zu Otto II. von Steffling siehe oben Seite 364. Sein Todesjahr gibt MAYER, Burggrafen 45, mit "um 1185", an; TYROLLER, Genealogie, Tafel 11, No. 13, 168, setzt es zu ca. 1175.]. Richardis heiratete also in dieselbe Familie ein wie ihre Tante Bertha eine Generation zuvor, denn deren Gemahl, der Regensburger Burggraf Heinrich III., war ein Onkel von Richardis' Gatten Heinrich von Steffling. Der Zeitpunkt der Vermählung ist aus den Quellen nicht näher zu ermitteln.
Eine andere Tochter Pfalzgraf Ottos III., Adelheid oder Sophia mit Namen, wurde nach einer genealogischen Notiz aus dem Kloster Ranshofen die Gemahlin des Landgrafen Otto II. von Steffling, mit dem sie drei Söhne (Otto, Heinrich und Friedrich) und eine Tochter hatte [123 Zum Namen der WITELSBACHERIN (Adelheid oder Sophia) vgl. MAYER, Burggrafen 44f. mit Anm. 236.]. Otto stammte aus der Familie der Burggrafen von Regensburg und hatte sich mit seinem Bruder Burggraf Heinrich III. (
1174/77) das väterliche Erbe geteilt, wobei die gräflichen Rechte im Gebiet des Regens sowie die Vogtei über das Kloster Prüll an Otto kamen [124 Vgl. MAYER, Burggrafen 44f.; TYROLLER, Genealogie, Tafel 11, No. 13, 168; siehe auch Wilhelm STÖRMER: Babonen, in: LMA 1 (1980), 1322f.]. Bereits zu 1143 wird Otto Landtgravius zusammen mit seinem Bruder und dem Wittelsbacher Pfalzgrafen Otto in einer Regensburger Bischofs-Urkunde genannt. Ob er auch mit jenem Otto der lantgraue identisch ist, der eine Seelgerätstiftung für den verstorbenen Herzog Otto I. von Wittelsbach an das Kloster Schäftlarn bezeugt, oder ob es sich hierbei um seinen gleichnamigen Sohn handelt, läßt sich nicht entscheiden.  



  oo Otto II. Landgraf von Steffling
      um 1105 16.8.1175
 
 
 


Kinder:

  Otto III. Landgraf von Steffling
       um 1191/92

  Heinrich V. Landgraf von Steffling
       1.5.1190

  Friedrich II. Landgraf von Steffling
      10.6.

  Adelheid von Steffling
       

  1. oo Kuno von Baden Graf im Zürichgau (Lenzburg)
                15.1.1168/69

  2. oo Kuno I von Tüfen
               nach 31.7.1188

  Otto V. Landgraf von Steffling
       

  Eberhard Landgraf von Steffling
       nach 1193
 

 

Literatur:
-----------
Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Tafel 13 Seite 27,146 -  Mayer Manfred: Die Burggrafen von Regensburg Seite 44 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 79 - Wegener Dr. Wilhelm: GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE Seite 168 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des deutschen Hochadels im 12. Jahrhundert. Seite 378,769,770 -