Babo III.                                                Graf im Chiemgau
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Nach W. Weniger Sohn des Grafen Babo II. von Kühbach
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 69
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29. Babo III.
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F. 18
(1008/09); eV. ebenso
1021 3/7 Vogtareuth im Chiemgau liegt in der Grafschaft des Grafen Papo DD 3, 563 f. n 441
c 1050 Graf Pabo tauscht mit Erzbischof Baldwin von Salzburg (1040-1068) Besitz zu Halfing Ag Prien Salzb. UB 1, 232 n 4; c 1060 Graf Pabo gibt Gut zu Liubheringen (doch wohl Loipfering G Hausmehring AG Dorfen) nach Obermünster QE 1, 171 m 27 (schon n 22 verfügt c 1025 über Besitz ebendort Oefele, Kühbach 281 n 5)
Graf Babo von Zidlaren (Zeitlarn G O Zeitlarn AG Burghausen) gibt dem Domkapitel Passau Leibeigene n Q 6, 206 n 546; 1062 12/12 die Nonnenabtei Chiemsee liegt in der Grafschaft Babos DD 6, 126 f. n 97. - Es kann fraglich erscheinen, ob der Graf Babo von 1021 und der von 1062 ein und dieselbe Person sind. Aber der von 1021 war sicher ein junger Mann von vielleicht 25 Jahren, welcher 1062 noch nicht zu alt war. Andrerseits wissen wir, dass sich sein Gut Zeitlarn auf seinen Vetter, den Grafen Udalschalk im Lurngau, oder schon auf dessen Vater Hartwig vererbte (s. Hirschberg n 3). Dieser Erbgang ist aber viel leichter denkbar von einem Sohn Babos II. als einem Enkel aus, da sich im letzteren Falle bestimmt die Seitenverwandten aus der dazwischen liegenden Generation eingeschaltet und den gedachten Erbgang durchkreuzt haben würden.
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