Tochter des Markgrafen Hodo von der sächsischen
Ostmark
Thiele Andreas: Tafel 217
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs-
und Grafenhäuser I
HIDDA, Erbin Hodos
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oo Adalbert I. Graf von Ballenstedt-Askanien; Vogt von Hagenrode und Nienburg
aus fränkischen Adel; mit ihm beginnt die sichere
Stammreihe
Das Jahr 1030.
Der Kaiser feierte Weihnachten in
Paderbrunnen und nahm sich vor, nach dem Schlusse der Feiertage über
den Rhein zu gehen. Am 16. Januar geschah eine bejammernswerthe und von
allen Getreuen Christi zu betrauernde Sache. Miseko,
der Herzog der Polanen, welcher gegen das römische
Kaiserreich für sich den Königstitel
in Anspruch nahm, hat, als er den Tod des Markgrafen Thietmar erfuhr, ein
Heer von Heiden in die heilige Kirche geführt, nachdem er heimlich
des Teufels Trabanten, Sigefrid und andere Verbrecher, an sich gezogen
hatte. Dieser Sigefrid ist ein Oheim des Grafen Esic von Ballenstide,
ein Sohn des berühmten Markgrafen Odo, der unter
Otto III gestorben und in Nienburg begraben
war. In diesem Kloster hat jener Sigefrid lange unter den Mönchen
im Mönchsgewande gelebt; aber nach dem Tode des Vaters warf er Gewand
und Gelübde fort und wurde abtrünnig. Miseko
also hat zwischen der Albia und Sala mehr als hundert Dörfer mit Brand
und Mord verheert, neuntausendfünfundsechzig christliche Männer
und Frauen elendiglich gefangen, den ehrwürdigen Brandenburger Bischof
Liuzo wie einen gemeinen Sklaven ergriffen, auch die heiligen Altäre
nicht geschont, sondern alles mit Mord und Blut besudelt und fromme und
edle Frauen mit gewaffneter Hand sich angeeignet. Ein Mittel allein gab
es gegen so großes Unglück, nämlich den köstlichen
und ersehnten Tod. Ehrbare, selbst schwangere Frauen tödtete die rohe
Hand der Heiden mit den Schwertern oder durchbohrte sie mit den Lanzen.
Er ließ alle durch Waffen umkommen, denen hohes Alter oder zarte
Jugend oder Schwäche von Krankheit Kräfte versagt hatte. Inzwischen
kam Graf Theoderich mit Streitern herbei, tödtete mehrere von ihnen
und verjagte die Uebrigen.
Hidda war die einzige Allodialerbin der Familie des Markgrafen Gero und brachte ihrem Gemahl reichen Besitz zu.
Partenheimer Lutz: Seite 15
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"Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg
und des Fürstentums Anhalt."
Dieser älteste bekannte ASKANIER, Graf
Esico, erscheint gesichert erstmals in einer am 26. Oktober 1036 in
der Königspfalz Tilleda am Kyffhäuser ausgestellten Urkunde
Kaiser KONRADS II. Wer Esicos Vater war, wissen wir nicht.
Unbekannt ist auch der Name seiner Mutter, aber deren Vater und ihr Bruder
werden in einer Quelle genannt [Wieder stammen diese Informationen vom
Annalista Saxo (MG SS 6, Seite 678 - zum Jahre 1030). - Selbst neuere Darstellungen
geben an, daß Esicos Eltern Adalbert und Hidda
geheißen hätten (siehe Lorenz Friedrich Beck: Herrschaft und
Territorium der Herzöge von Sachsen-Wittenberg (1212-1422) (Bibliothek
der Brandeburgischen und Preußischen Geschichte (6). Potsdam 2000,
Seite 51 f., 71-73,127). Das sind jedoch nur Vermutungen, denn die Quellen
überliefern die Namen nicht (siehe Otto Heinemann: Albrecht der Bär
(wie EN 1), Seite 295, Anm. 8)]. Der Vater des ersten namentlich überlieferten
ASKANIERS
Esico heiratet also eine Tochter des Markgrafen Hodo.
Mit Bezug auf Esicos Vater, der nach Otto von
Heinemann noch zu den "mäßig begüterten" Angehörigen
des askanischen Hauses gehört haben soll, gibt Helmut Assing
berechtigt zu bedenken, daß Markgraf Hodo, den der Chronist
Thietmar von Merseburg immerhin "berühmt" nennt, seine Tochter wohl
kaum einem relativ kleinen Adligen zur Frau gegeben haben dürfte.
oo Adalbert I. Graf von Ballenstedt
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Kinder:
Esiko
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1059/60
Uta
-23.10.
oo Ekkehard II. Markgraf von Meißen
-24.1.1046
Hazecha Äbtissin von Gernrode (1043-1052)
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1052
Ludolf Mönch in Corvey
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Dietrich 1. Propst von Ballenstedt
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Literatur:
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Annalista Saxo: Reichschronik a. 1030 - Heinemann,
Otto von: Albrecht der Bär. Eine quellenmäßige Darstellung
seines Lebens. Kulturstiftung Bernburg 2001 Seite 295 - Partenheimer
Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des
Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001
Seite 15 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag
Frankfurt/Main 1993 Tafel 217 - Wäschke, H.: Geschichte Anhalts
von den Anfängen bis zum Ausgang des Mittelalters, Otto Schulze Verlag
Cöthen 1912 -