Jüngerer Sohn des Grafen Siegfried III. von Weimar-Orlamünde
und der Sophie von Dänemark,
Tochter von König Waldemar I.
Thiele Andreas: Tafel 168
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs-
und Grafenhäuser I
HERMANN II.
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+ 1247
Folgt 1206 mit dem Bruder, regiert für ihn mit; bildet voll Hofämter und Ministerialität aus, gründet Weimar als Stadt neu, dazu als Hauskloster Ober-Weimar; alles verspätete Versuche zur Territorialisierung von Herrschaftsrechten, Vogteien und un Besitzungen im Soge des Statutums von 1231/32; gerät verstärkt gegen die Landgrafen, die Weimar zerstören; steht im staufischen Lager weitgehend; begründet mit ständigen Fehden den Niedergang des Hauses.
oo Beatrix von Andechs, Tochter des Herzogs Otto
I. von Meranien-Burgund
* 1210, + 1270
Erbin von Kulmbach/Plassenburg (Regnitzgau) und Herrschaft
Berneck-Kronach und Trebegast
Patze Hans/Schlesinger Walter: Seite 157
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"Geschichte Thüringens"
In Thüringen gebot sein Bruder Hermann II. (+ 1247). Landgraf Hermann I. nahm, vermutlich 1214, den Grafen in seiner Burg Weimar, die damals zuerst erwähnt wird, gefangen. Auch Landgraf Ludwig IV. hat gegen beide Brüder gekämpft. Daß der LUDOWINGER den Berg Schauenforst zwischen Orlamünde und Rudolstadt besetzte, ist als eine gegen die Grafen gerichtete Unternehmung zu deuten. Trotz solcher Bedrängnis durch die Landgrafen ist Hermann II. mit der Gründung des Zisterzienserinnen-Klosters Oberweimar und der Gründung der Stadt Weimar der Versuch zur, wenn auch späten Bildung einer Territorialherrschaft zuzuschreiben. HermannsWitwe, Beatrix von Meranien, erhielt, nachdem ihr Bruder Otto VIII. von Meranien 1248 kinderlos gestorben war, im Langenstadter Spruch von 1260 einen Anteil am meranischen Erbe, den man in folgenden späteren Besitzungen zu erkennen glaubt: der Herrschaft Plassenburg mit Kulmbach und Mittelberg und der Herrschaft Berneck mit Goldkronach, Meinau, Wirsberg, Pretzendorf, Zwernitz und Trabgast.
Assing Helmut: Seite 22
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"Die frühen Askanier und ihre Frauen"
Hermanns I. Sohn Siegfried III. (1176-1206)
trat
wenig hervor; erst dessen Sohn Hermann II. (1206-1247) gelang es
trotz der fortdauernden ludowingischen Bedrängnis, die Territorialhoheit
durch Burg-, Stadt- und Klostergründungen auszubauen. Die Besitzungen
um die beiden Hauptorte blieben aber getrennte Herrschaftskomplexe, und
so war es bald folgerichtig, daß 1264/65 Hermanns II. Söhne,
Hermann
III. und Otto III., die Herrschaft teilten und die zwei fast
selbständigen Linien Weimar und Orlamünde entstanden.
oo Beatrix von Andechs-Meranien, Tochter des Herzogs
Otto I.
1210- 1270
(nach 14.11.1265 Isenburg)
Kinder:
5 S, 1 T (alle unmündig)
Sophie
-
1248
oo Heinrich VIII. Vogt von Weida
-17.9.1280
Albrecht III. Graf zu Weimar
-
1283
Otto IV. Graf zu Weimar
1244-13.5.1285
Hermann III. Graf zu Orlamünde
1230- 1283
Otto Domherr zu Würzburg
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Hermann Geistlicher
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Literatur:
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Assing Helmut: Die frühen Askanier und ihre
Frauen. Kulturstiftung Bernburg 2002 Seite 22 - Patze, Hans/Schlesinger,
Walter: Geschichte Thüringens, Böhlau Verlag Köln/Graz 1967
Seite 157 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag
Frankfurt/Main 1993 Tafel 168 - Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich
II. 1. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 379,480,481,508
- Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 2. Band, Wissenschaftliche
Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 221 -