Jüngerer Sohn des Markgrafen Albrecht I. der Bär
von Brandenburg und der Sophie von Winzenburg, Tochter von Graf
Hermann I.
Brandenburg Erich: Tafel 26 Seite 53
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XIV. 621. DIETRICH, Graf von Werben
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* ca. 1138, + nach 1183 5. IX.
Gemahlin:
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ca. 1150 Mathilde, Tochter Ludwigs I. Landgraf von Thüringen
(siehe XIII 187)
IV. Generation
(29) MECHTHILD
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oo
DIETRICH (ASKANIER),
Graf von Werben
+ 1183
DIETRICH
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+ um 1183
Graf von Burgwerben
um 1155
oo Mechthild von Thüringen, Tochter des Landgrafen
Ludwig I.
Anfang der siebziger Jahre des 12. Jh., das heißt
zur Zeit des genannten Baderich von Dornburg, erklärte Dietrich
von Werben, ein Sohn Albrechts des Bären, daß die
Dornburg
sein
Erbe sei, und er verfügte über dazugehörige Besitzungen.
Auf der Burg selbst saß ein askanischer Ministeriale. Deshalb
ist anzunehmen, daß die ASKANIER die wirklichen Herren der
Dornburg waren und Baderich nur einen Anspruch erhob. Die obige Urkunde
Dietrichs
von Werben bezeugt aber der Burggraf Baderich I.
Nach dem Tode Dietrichs von Werben 1183 ging die
Dornburg
zunächst an den Bruder Bernhard, Herzog von Sachsen,
über, denn Macharius von Dornburg, der Ministeriale
Dietrichs
begegnet 1194 in einer Urkunde Bernhards.
Noch deutlicher erklärte dann Albrechts Sohn
Dietrich
von Werben bald nach 1170 urkundlich, daß gemäß der
Erbteilung seines Vaters ihm "Toorneburch cum omnibus bonis illuc pertinentibus"
zugefallen sei.
Dem wäre auch dann nicht zu widersprechen, wenn
die brandenburgischen ASKANIER möglicherweise Zweiterben nach
Dietrich
von Werben waren. Diesem gehörte ja bekanntlich die in
der Nähe von Lindau gelegene Herrschaft Dornburg, und in einer
seiner Urkunden zeugt kurz nach 1170 ein Evererus, der anscheinend einer
der Ministerialen Dietrichs war. Aber die Annahme, daß eventuell
erst Dietrich von Werben Lindau okkupierte, verbietet sich.
Assing Helmut: Seite 22
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"Die frühen Askanier und ihre Frauen"
Diese beiden Söhne Albrechts des Bären
werden in einem gesonderten Kapitel behandelt, da Dietrich 1183
ohne Nachfolger verstarb und bei Bernhard sich noch keine auf ein
Fürstentum zugeschnitte Genealogie bilsdete. Dietrich wird
wahrscheinlich in den 13 Jahren nach 1170 nicht einmal zu einem einigermaßen
geschlossenen Herrschaftsbereich, der als Fürstentum bezeichnet werden
könnte, gebracht haben. Obwohl die Quellen Dietrich öfters
erwähnen, lässt sich nichts darauf schließen. Von seinen
Besitzungen gingen zumindest die, die in der Nähe der askanischen
Stammgebiete lagen, an Bernhard über, wie wir es von Werben
(bei Weißenfels) und Dornburg (südwestlich von Magdeburg
wissen. Vermutlich war er der Haupterbe Dietrichs.
um 1155
oo Mechthild von Thüringen, Tochter Ludwigs
I.
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Kinder:
Dietrich
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Literatur:
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Assing Helmut: Brandenburg, Anhalt und Thüringen
im Mittelalter. Askanier und Ludowinger beim Aufbau fürstlicher Territorialherrschaften.
Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1997 Seite 47-48,196, 199-200
-
Assing Helmut: Die frühen Askanier und ihre Frauen. Kulturstiftung
Bernburg 2002 Seite 22 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls
des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel
26 Seite 53 -
Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer
der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag
Köln Weimar Wien 2001 Seite 104,114,127,129,136,140,142,144, 149,155,158,174-176,178,180,182,185-188,230,281,303,305,315,317,324,329,342,347
- Schwarz, Hilmar: Die Ludowinger Aufstieg und Fall des ersten thüringischen
Landgrafengeschlechts, Wartburg-Stiftung 1993 Seite 90 - Thiele,
Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993
Tafel 158 -