Johannes                                      Freier von Attinghausen-Schweinsberg (1329-1359)
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     7.7.1358/59

Einziger Sohn des Freien Werner II.
von Attinghausen-Schweinsberg ( 13.8.1322/29) und der Margareta; Bruder von Ursula von Attinghausen-Schweinsberg, Anna von Attinghausen-Schweinsberg ( 1358/59), Margareta von Attinghausen-Schweinsberg, Willeburgis
von Attinghausen-Schweinsberg und
Verena von Attinghausen-Schweinsberg, Neffe vom Freien Diethelm I. von Schweinsberg ( 18.11.), Cousin von Abt Thüring von Disentis ( 3.11.1353), Enkel vom Freien Werner I. von Attinghausen-Schweinsberg ( 31.10.) und der N.N.

Historisches Lexikon des Schweiz:
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ATTINGHAUSEN [SCHWEINSBERG], JOHANNES VON
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1330 in Zürich erstmals erwähnt, 7.7.1358/59

Sohn von Werner II. Vetter von Thüring, Ritter, verschwägert mit den Familien von SIMPELN, RUDENZ und FRIBERG.
Johannes von Attinghausen bewohnte die Stammburg in Attinghausen, verfügte über beachtlichen Grundbesitz, mehrere Wettinger und Fraumünsterlehen sowie zahlreiche Leibeigene; zudem betätigte er sich im Viehhandel und Solddienst.
Ab 1337 besass er den Reichszoll in Flüelen gegen die Verpflichtung zur Heerfolge.
Spätestens 1331-1358/59 war
Johannes von Attinghausen Landammann von Uri:
Er schlichtete 1331 den Krieg zwischen Ursern und der Leventina, schloss 1338 einen Zollvertrag mit Mailand zur Förderung des Gotthardtransits und war 1350 an der Grenzregulierung zwischen Uri und Schwyz beteiligt. Mit Rudolf Brun von Zürich setzte er sich besonders für die Bildung der achtörtigen Eidgenossenschaft ein.
1351 wurde auf sein Betreiben der zentrale Alpenraum zwischen Disentis, dem Goms und dem Monte Piottino (Leventina) in den Hilfskreis des Zürcher Bundesbriefs aufgenommen.
1354 wird
Johannes von Attinghausen als Rektor des Oberwallis erwähnt. Ob er noch aktiv auf die 1359 erfolgte Ablösung der umfangreichen Rechte und Einkünfte der Zisterzienser-Klöster Wettingen, Rathausen, Kappel und Frauenthal in Uri hinwirkte, ist unsicher. Das Verhältnis zwischen Johannes von Attinghausen und dem Urner Volk war zwar gespannt; die These vom gewaltsamen Sturz und der Zerstörung der Burg Attinghausen wird von der neueren Forschung aber abgelehnt.
Johannes von Attinghausen
gehört zu den hervorragenden politischen Persönlichkeiten der sich bildenden achtörtigen Eidgenossenschaft und zu den frühen Förderern des Gotthardpasses.


Literatur
GHS 4, 11-49
– R. Sablonier, «Innerschweizer Gesellschaft im 14. Jh.», in Innerschweiz und frühe Eidgenossenschaft 2, 1990, 22 f.

Autorin/Autor: Hans Stadler


Schwennicke Detlev: Tafel 119

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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"

JOHANNES
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   7.VII.(1358/59)

1352 RITTER
1331 LANDAMANN von URI
1330/57



  oo N.N.
        





Kinder:

  Jakob Priester zu Trachselwald
     
1359

  Anna Pförtnerin in Fraumünster zu Zürich
      
3.10.
     




Literatur:

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Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 119 -