ABENSBERG, GRAFEN VON


Lexikon des Mittelalters:
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Aben(s)berg, Grafen von
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Nachfahren der BABONEN, nannten sich seit dem 12. Jahrhundert Grafen von A
ben(s)berg. Durch Rodung ausgeweitete, im 13. Jahrhundert territorialisierte Besitzkomplexe lagen zwischen Donau und Abens, um Altmannstein, an der unteren Altmühl. Außer den Alloden waren Vogteien über Regensburger Eigenkirchen wichtig für den Machtaufbau, daneben auch Beziehungen zu den Bistümern Bamberg und Passau. Die Herrschaften wurden durch die Herzöge von Bayern eingeengt. Nach dem Erlöschen des älteren Hauses (1247) kam es zur Linientrennung in die Herrschaften Aben(s)berg und Altmannstein, die schließlich nach dem Tod des letzten ABEN(S)BERGERS (1485) als Reichslehen an Bayern-München kamen.
A. Gerlich

Quellen:
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J. Widemann, Traditionen des Hochstifts Regensburg und des Kl.s St. Emmeram, 1942
H.-P. Mai, Die Traditionen, die Urkk. und das älteste Urbarfragment des Stiftes Rohr, 1966

Literatur:
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G. Diepolder, Oberbayer. und niederbayer. Adelsherrschaften, Zs. Bayer. Landesgesch. 25, 1962, bes. 47ff.
V. v. Volckamer, Das Landgericht Pfaffenhofen und das Pfleggericht Wolznach, HAB 14, 1963.