STILLA VON ABENBERG
Stilla von Abenberg
(* in Abenberg; † um 1140 in Abenberg) war
Kirchenstifterin und
Wohltäterin. Sie wurde 1927 wegen ihrer Verdienste für arme
und kranke Menschen seliggesprochen.
Leben:
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Stilla stammt aus dem
Geschlecht der Grafen von
Abenberg.
Möglicherweise war Stilla nicht
ihr richtiger Name,
vielleicht ist sie mit Hadewig
gleichzusetzen und damit 1151/52
urkundlich erfasst. Sie legte das Gelübde der
Jungfräulichkeit
um des Himmelreiches willen ab und lebte zurückgezogen mit
drei anderen Frauen im Dienst an Notleidenden, Armen und Kranken.
Dokumente, die sich auch auf Stilla
bezogen, gingen im Kloster Marienburg
1633 durch eine Überflutung und beim großen Brand von 1675
verloren. Stilla wurde
1927 von Papst Pius XI., der von ihr als Stilla
Morgenstern sprach, seliggesprochen. Der 19. Juli ist ihr Gedenktag
in der römisch-katholischen
Kirche, im Bistum Eichstätt wird
ihrer am 21. Juli
gedacht.
Wallfahrten:
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Bereits kurz nach ihrem Tod fanden sich Wallfahrer in der Kirche
ein, in der sie
begraben liegt. Ihr noch erhaltener Epitaph entstand nachträglich
um 1250.
Ende des 15. Jahrhunderts nahm die Zahl der Pilger zu ihrem Grab zu,
nachdem die Kirche
durch das Bistum Eichstätt renoviert
worden war. 1675 brannte die Kirche ab, konnte wenige Jahre später
mit finanzieller Unterstützung der Gläubigen wieder aufgebaut
werden.
Legende:
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Der Legende nach warf Stilla
einen Handschuh von der Burg Abenberg mit
der Äußerung, sie wolle dort begraben werden, wo der
Handschuh hinfalle. Er wurde in der von ihr gestifteten Peterskirche
aufgefunden. Dies erklärt, warum sie nicht in der Grablege des
Geschlechts im
Kloster
Heilsbronn begraben liegt.