Ein wichtiger Schritt zu seiner
Befreiung war der
Schachzug
SIGISMUNDS,
seine Eheschließung mit Margaretha
von Brieg
abzusagen und sich statt dessen mit Barbara,
der Tochter des
Grafen Hermann
II. von Cilli, zu verloben, deren
ältere Schwester Anna
seinem Bewacher Miklos
Garai zur Frau
versprochen war. Eine ebenfalls Anna
getaufte
Groß-Nichte
Hermanns und Enkelin Kasimirs
III. hatte gerade Wladyslaw Jagiello
geehelicht. Da die um 1393
geborene Barbara,
jüngstes der insgesamt sechs Kinder aus der Verbindung Hermanns
II. mit Anna von
Schaunberg, zudem noch nicht in
heiratsfähigen
Alter war, brauchte SIGISMUND seinen
lockeren Lebenswandel vorerst nicht aufzugeben.
Die dank ihrer
Sparsamkeit und dem Geschick ihres
Finanzberaters
Johann Siebenlinden zu
beträchtlichem Vermögen
gelangte Königin
Barbara beteiligte sich in
steigendem Maß an
Pfandgeschäften,
so dass sie schließlich, sehr zum Missfallen der Barone, 28
Burgdomänen
und zahlreiche Krongüter kontrollierte.
Obschon SIGISMUND Festivitäten
liebte, haben sich keine Berichte über seine sicher prunkvoll
ausgestaltete
Eheschließung mit Barbara von Cilli erhalten.
Das Datum der Hochzeit ist umstritten - sie könnte bereits Ende
1405,
wahrscheinlicher aber erst im Frühjahr 1408 stattgefunden haben. Barbara,
jüngstes der sechs Kinder aus der Verbindung Hermanns II. mit
Anna von Schaunberg,
wurde von den Zeitgenossen als außergewöhnlich
schöne Frau mit schneeweißem Teint und schlankem
Wuchs
gerühmt, die gut zu ihrem imposanten, großen Wert auf sein
Äußeres
legenden Gatten passte. Sie erwies sich als eine vielseitig begabte,
selbstbewusste,
an der Politik interessierte Frau, des Deutschen, Ungarischen,
Lateinischen, Tschechischen und wahrscheinlich auch des Polnischen
mächtig, mit einnehmendem Wesen, eloquent, ehrgeizig,
besitzbewusst und hartnäckig in der Verfolgung ihrer
Ziele.
Der Altersunterschied von etwa 25 Jahren dürfte anfänglich
ein
harmonisches Zusammenleben der Ehegatten nicht beeinträchtigt
haben.
SIGISMUND verschrieb Barbara
großzügig den Dreißigstzoll im Wert von
etwa
20.000 Gulden als Morgengabe und zog die 1408 vom Erzbischof
von
Gran zur Königin Gekrönte auch zur Erledigung
tagespolitischer
Aufgaben heran, denn sie nahm erstmals seit dem Herbst 1412,
während
der durch den Kreis mit Venedig bedingten Abwesenheit ihres Gatten,
zusammen
mit dem Palatin Garai
und Erzbischof Kanizsai die
einer Statthalterschaft
entsprechenden Funktionen wahr. Mit der Krönung zur römisch-deutschen
Königin am 8. November 1414 in Aachen und zur Königin
von Böhmen am 11. Februar 1437
in Prag partizipierte Barbara
an den Erfolgen ihres Gemahls, der sie 1433 aber von der
Kaiserkrönung
ausschloss. Von der fast 30-jährigen Ehe, aus der als einziges
überlebendes
Kind die 1409 geborene Elisabeth
hervorging,
sind wahrscheinlich nur die ersten sieben Jahre einigermaßen
glücklich
verlaufen. Die Königin, von Aeneas
Sylvius Piccolomini (dem späteren
Papst Pius II.) als Ungläubige
und von politischem Ehrgeiz besessene
Intrigantin
charakterisiert, brachte es dank ihrer geschickten Geldanlagen
und kluger Berater zu beträchtlichem Vermögen, das
sie
gezielt einsetzte, um über den bei ihr hochverschuldeten SIGISMUND
Einfluss auf die Tagespolitik zu nehmen.
In Heilbronn traf SIGISMUND
wieder mit seiner Gemahlin
Barbara
zusammen, die er zwei Jahre lang nicht gesehen hatte und die ihn jetzt
mit ihrem Gefolge auf dem Weg nach Aachen zur Krönung begleitete.
Den Markgrafen Friedrich I. von Brandenburg
hatte SIGISMUND
in Verdacht, seiner Gemahlin Barbara
zu nahe getreten zu sein.
Seine ihm völlig entfremdete Gemahlin Barbara
hatte er nicht zur Kaiserkrönung eingeladen. Trotzdem half sie
1434
dem Kaiser aus finanziellen Engpässen, wofür ihr der Ertrag
der
Judenkrönungssteuer in Teilen des Reichsgebietes überlassen
wurde.
Nach der Rückkehr des Kapitels von St. Veit
nach
Prag und der Neuweihung des Doms wurde
am 11. Februar 1437 die Gemahlin
des Kaisers,
Barbara, von dem Konzils-Legaten
und Administrator Bischof Philibert de Coutances zur
Königin
von
Böhmen gekrönt und ihr
danach wie üblich die zum Leibgedinge
gehörenden Städte überschrieben.
SIGISMUNDS
Wohlbefinden
dürfte nicht nur durch die schmerzhafte Operation, sondern auch
durch
Gerüchte getrübt worden sein, dass Königin
Barbara mit Unterstützung ihres Neffen Ulrich
II. von
Cilli, den SIGISMUND im
November
1436 in den Reichsfürstenstand erhoben hatte, die Beauftragung mit
der Landesregierung während seiner Abwesenheit in Eger genutzt
habe,
um Kontakte zu hohen Beamten sowie unzufriedenen Utraquisten zu
knüpfen,
die Vorbehalte gegen den energischen
Herzog
Albrecht
V. hegten. Ob dabei bereits Pläne ventiliert
wurden, die
Wenzelskrone König
Wladyslaw
III. oder
seinem Bruder Kasimir anzubieten, und
ob die etwa 45 Jahre alte Königin die Erwartung
äußerte,
den gerade 13 Jahre alten polnischen Monarchen zu ehelichen, ist nicht
festzustellen.
Die widersprüchlichen Informationen der
Zeitgenossen
lassen keine eindeutige Aussage über das Schicksal der Königin
Barbara zu. Wahrscheinlich noch auf Anordnung SIGISMUNDS
wenige Tage vor seinem Tod, vielleicht aber auch erst auf Befehl Herzog
Albrechts
nach dem 10. Dezember 1437, wurde "die alde konginne"
in Znaim gefangengenommen, nachdem
bereits ihr Wagentross am 26. November
in die Verwahrung der Pressburger Bürgerschaft gegeben worden war.
Sie konnte daher die Wahl und Herrschaftsübernahme ALBRECHTS
nicht verhindern. Ihr Schwieger-Sohn
hielt sie in Komorn und später
in Ofen so lange fest, bis sie sich zur Herausgabe einiger ihr
verpfändeter,
strategisch wichtiger Burgen bereit fand, für die ihr als
Entschädigung
immerhin eine Jahresrente von 12.000 Gulden gewährt wurde.
Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit floh sie an den polnischen
Hof,
wobei sie jedoch ihrer gesamten Wertgegenstände beraubt wurde, so
dass sie völlig mittellos in Krakau
eintraf. Im Kampf mit ALBRECHT
um
die böhmische Krone ließ Wladyslaw
III. der als willkommene Verbündete
geschätzten
Barbara jegliche Unterstützung zukommen; als ALBRECHT
jedoch am 27. Oktober 1439 starb und eine Ehe mit seiner Witwe - und Barbaras
Tochter - Elisabeth erneut die Aussicht
bot, sowohl die Stephans- als auch die Wenzelskrone zu gewinnen, wurde
Barbara
zeitweilig unter Hausarrest gestellt. Mit der Geburt von Ladislaus
Posthumus, dem Sohn
ALBRECHTS,
am 22. Februar 1440 trat eine völlig neue Konstellation ein, die Barbara
allerdings nicht zu ihren Gunsten ausnützen konnte. Sie zog sich
im
Juli 1441 in ihre böhmische Leidgedingestadt Melnik an der Elbe
zurück,
nahm kaum noch Anteil an politischen Vorgängen, starb am 11.
Juli
1451 an der Pest und wurde in Prag
beigesetzt.
SIGISMUNDS
spätestens
1408 aus politischem Kalkül geschlossene Ehe mit der um etwa 25
Jahre
jüngeren Barbara von Cilli
verlief
anfangs glücklich, zumal die vom Primas
Kanizsai in Gran
gekrönte
Königin übereinstimmend als "Frau von
außergewöhnlicher
Gestalt, schlank und strahlend" geschildert wurde, "weshalb
beiderseits
zwei außergewöhnlich schöne Eheleute zusammenkamen".
Nach
der Geburt eines ersten Kindes, der Tochter
Elisabeth,
im Spätjahr 1409 bestand für SIGISMUND
die Hoffnung, doch noch den ersehnten Sohn und Erben zu bekommen. Die
intelligente,
sprachbegabte und lernfähige Barbara,
Mitbegründerin des Drachenordens
und durch eine großzügige
Morgengabe abgesichert, fand bald Gefallen an der Erledigung von
tagespolitischen
Aufgaben, mit denen sie SIGISMUND
als
Mitglied des von ihr, ihrem Schwager Garai
und Kanizsai gebildeten
Regentschaftsrates
im Herbst 1412 bei seiner Abreise auf den venezianischen
Kriegsschauplatz
betraute. Dabei traten Charaktereigenschaften zutage, die sie von ihrem
Gemahl unterschieden: Zwar ebenfalls ausgesprochen lebenslustig
und genusssüchtig, verfolgte sie aber die Verwaltung und
Mehrung
ihres Vermögens mit der gleichen Hartnäckigkeit wie ihre
politischen
Vorhaben. Nach zweijähriger Trennung im Herbst 1414 wieder mit SIGISMUND
vereint, wurden sie zusammen am 8. November in Aachen
gekrönt
und nahmen anschließend bis Juli 1415 in Konstanz am Konzil teil.
Während SIGISMUND in
Begleitung
Garais nach Aragon,
Frankreich
und England reiste und dann bis zum Konzilsende
in Konstanz blieb, musste Barbara,
da Kanizsai kränkelte
und 1418 starb, allein die Regierung in
Ungarn führen, was
sie offensichtlich überforderte. Vom König
bereits 1417 aus Konstanz ermahnt, ihren Pflichten besser nachzukommen
und der Türken-Abwehr,
Grenzstreitigkeiten sowie dem überhandnehmenden
Räuberunwesen größere Aufmerksamkeit zu schenken, muss
es wegen unbewältigter Aufgaben und augenfälligen
Missständen
bei SIGISMUNDS Rückkehr im
Februar
1419 zum Bruch zwischen den Eheleuten gekommen zu sein. Ohne dass den
Quellen
entnommen werden kann, von wem und weshalb
Barbara
verleumdet
wurde, musste sie sich in Begleitung der Tochter
Elisabeth
und eines kleinen Gefolges in die Verbannung bei Wardein begeben,
wo so schlimme Not herrschte, "das sie alle krang worden,... da
sie weder brot noch wine hattent...[und] sie lusig und unrein
wurdent".
Erst zu Weihnachten 1419 kam es in Skalitz auf Bitten König
Wladyslaw
Jagiellos sowie dank der Vermittlungsbemühungen
des Kanzlers Georg von Hohenlohe und
des Hofmeisters Ludwig von
Öttingen
zur Aussöhnung. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die
Ursache
für
das Zerwürfnis in der
Untreue der Königin zu suchen ist,
der von den Zeitgenossen ohne nähere Begründung ein
Verhältnis
mit den Markgrafen Friedrich I. von Brandenburg
und/oder dem Erzbischof
Johann von Wallenrode zu
Riga unterstellt wurde. Bei dem Vorwurf,
es
mit der ehelichen Treue nicht allzu ernst zu nehmen, könnte es
sich
zudem um einen Topos gehandelt haben, denn er wurde auch gegen eine
andere
Königin, Barbaras
Cousine
Anna,
die 1416 verstorbene zweite Frau
des Polen-Königs
Wladyslaw
II. Jagiello, erhoben, die erst nach einer Untersuchung
durch den Erzbischof von Gnesen von
der Verdächtigung reingewaschen
wurde, unerlaubten Umgang mit zwei Rittern gepflegt zu haben. Eine
Erklärung
für Barbaras Verhalten glaubte
Aeneas Sylvius Piccolomini
gefunden zu haben: "Doch wie
SIGISMUND
nach vielen Frauen brannte, so begann auch sie, andere zu
lieben;
denn ein ungetreuer Ehemann ruft eine ungetreue Gattin hervor."
Ähnlich
argumentierte auch Jean de
Montreuil,
der SIGISMUND
für die Sittenlosigkeit seiner
Gemahlin verantwortlich machte, denn
"keiner unter den Sterblichen war ein nachsichtigerer Ehemann als er,
der
nicht nur zuließ, dass seine Frau alles trieb, was sie wollte,
sondern
sie sogar ermunterte, an öffentlichen Tänzen teilzunehmen,
mit
jedem Mann zu plaudern und ihn mit so großer Leutseligkeit zu
berühren,
dass offen gesagt wurde, wer sie nicht kenne, würde sie nicht
für
eine Königin, sondern für eine Frau niedrigen Gewerbes
halten."
Obgleich selbst Piccolomini Barbara
in einem nach ihrem Tod 1451
geschriebenen Brief als "beherzte Frau" charakterisierte
und sie allenfalls noch der Freidenkerei
verdächtigte, galt sie der
Nachwelt als "gail un ruchlos" sowie als "eine Teutsche Messalina,
ein Weib von unersättlicher
Wollustbegierde; daebey so ruchlos/dass
sie keinen Gott/auch weder Engel noch Teufel/weder Himmel noch
Hölle/glaubte".
Die zu Weihnachten 1419 erzielte Aussöhnung
der
Eheleute konnte jedoch die wachsende Entfremdung längerfristig
nicht
aufhalten. Obgleich
SIGISMUND die Hoffnung
auf männliche Nachkommenschaft noch nicht aufgab, wurden die
Zeitabschnitte
gemeinsamen Zusammenlebens immer kürzer. Barbara
begleitete ihren Gatten zwar zu den Reichstagen 1420 nach Breslau, 1422
nach Nürnberg und 1429 nach Preßburg
sowie auf den Reisen im
März 1424 nach Krakau und im
Januar 1429 nach Luck, aber SIGISMUND
schloss sie sowohl von seiner Krönung in Böhmen
1420 als auch
von seiner Erhebung zum Kaiser aus. Erst seit den im Juli 1436
intensivierten
Bemühungen um eine Konsolidierung von SIGISMUNDS
Herrschaft in Böhmen war die Königin bis wenige Tage vor
seinem
Tod an der Seite ihres Gemahls zu finden. Sonst hielt sie sich meist
auf
ihren ungarischen Besitzungen auf, wobei sie ihre Residenz in Altofen
und
die bei Gran gelegene Etzelburg als ihren Sommersitz
großzügig
ausbaute. Ohne mit einer offiziellen Aufgabe betraut zu sein,
beteiligte
sich an der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung im Land sowie an der
Organisation der Abwehr der Hussiten-Einfälle. Mit
Reichsfürsten,
so mit Ludwig von
Bayern-Ingolstadt,
Friedrich I. von Brandenburg
und Friedrich I. dem
Streitbaren von
Sachsen, stand sie ebenso in brieflicher
Verbindung wie mit dem König
Wladyslaw
II.
Jagiello und dem Großfürsten
Witold
von Litauen.
Hatte sie anfangs ihre Liegenschaften in
räumlicher
Anlehnung an den Familienbesitz der CILLIER
zielgerichtet vermehrt,
so tauschte sie 1424 ihre slovenischen
Burgen gegen gleichwertige Besitzungen
in Ober-Ungarn, der heutigen Slowakei, ein, wobei ihr als
Entschädigung
für die beträchtlichen Geldbeträge, die SIGISMUND
bei ihr aufnehmen musste, auch die ertragsstarken
niederungarischen
Bergstädte über schrieben wurden. Da
Barbara sehr besitzbewusst war, gut zu wirtschaften verstand
und sich jedes finanzielle Entgegenkommen von ihrem Gatten durch
einträgliche
Pfänder absichern ließ, kontrollierte sie bei SIGISMUNDS
Tod 28 Burgdomänen, zu denen jeweils mehrere Dörfer
gehörten,
und hatte das Recht, die Gespane von
4 Komitaten aus dem Kreis ihrer
familiares
zu ernennen. 1426 waren ihr zudem drei Herrschaften in Mähren, im
Folgejahr die Einkünfte mehrerer königlicher Städte in
Böhmen
und nach ihrer Krönung am 11. Februar 1437 als Leibgedinge die
gewohnheitsrechtlich
einer böhmischen Königin
zustehenden Nießbrauchrechte überschrieben
worden. Als Barbara, gestützt
auf ihre reichen Ressourcen und auf einen beträchtlichen Anhang im
ungarischen Adel, zu dem auch die Magnaten-Familie
ROZGONYI gehörte,
in Erwartung von SIGISMUND Tod im
Herbst
1437 die Kontakte zur innerböhmischen Opposition und zum
polnischen
Königshof intensivierte, gefährdeten diese Aktivitäten
die
vom Kaiser vorgesehene Nachfolgeregelung zugunsten seiner Tochter Elisabeth
und ihres Mannes Albrecht V. Ihre
Verhaftung,
Entmachtung und die Konfiskation eines Großteils ihrer wegen der
Nähe zur Süd-Grenze Polens
strategisch außerordentlich wichtigen
Ländereien verbesserten wesentlich die Voraussetzungen für
die
Regierungsübernahme ihres
Schwieger-Sohnes ALBRECHT
in
Ungarn und im
Königreich Böhmen. Nach der
für sie so unerfreulich
verlaufenen Flucht an den Krakauer Königshof und dem Scheitern
ihrer
ehrgeizigen Pläne, noch einmal gestaltend in die Geschicke des
osteuropäischen
Raumes einzugreifen, konnte sie im Juli 1441 bei ihrer Rückkehr
nach
Böhmen dank der guten Dienste von Hynek
Ptacek z Pirksteina und, nach
dessen Tod 1444, von
Jiri z Podebrad (Georg
von Kunstadt auf Podiebrad)
in ihrem Witwensitz Melnik einen geruhsamen
Lebensabend verbringen,
bis sie die Pest am 11. Juli 1451 dahinraffte.