Ludwig von Anjou                                  Markgraf von Pont-a-Mousson
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16.10.1427-   1444/45
 

2.  Sohn des Titular-Königs Rene I. von Anjou-Neapel aus seiner 1. Ehe mit der Isabella von Lothringen, Erb-Tochter von Herzog Karl I.
 

Mohr Walter: Teil IV Seite 75,80
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"Geschichte des Herzogtums Lothringen"

Am 6. April 1432 verpflichtete er sich, zum 1. Mai 1433 in die Gefangenschaft zurückzukehren und in der Zwischenzeit keine Zurüstungen oder sonstige Schritte zu unternehmen, die es ihm erlauben würden, dieses Versprechen nicht einzuhalten. Hierzu mußte er seine beiden Söhne als Geiseln stellen, des weiteren hatten die voranstehenden Mitglieder des lothringischen Adels die Einhaltung des Abkommens zu garantieren und dem Burgunder mußten die Burgen Clermont, Bourmont, Chatillon und die Stadt Charmes ausgeliefert werden. Am 16. April gaben dann 30 lothringische Adlige die geforderte Garantie ab, am 25. kamen die beiden Söhne Reinhards in Dijon an, am 30. gab Herzog Philipp seine Unterschrift unter das Entlassungsdokument.
Die anschließende Abwesenheit Reinhards in Italien hätte an sich zu einer weiteren Stärkung der Stellung der Stände führen können, aber irgendwie kam eine Unterbrechung in diese Entwicklung, denn am 29. August 1441 versprach eine bedeuetnde Anzahl aus dem Adel Gehorsam gegenüber dem zweiten Sohn des Herzogs, dem Markgrafen Ludwig von Pont-a-Mousson, der im August 1440 vom Herzog zusammen mit seiner Mutter aus Italien zurückgesandt worden war und dabei die Ernennung zum Generalsstatthalter in den Herzogtümern Lothringen und Bar erhalten hatte. Das mag auch mit einem neuen Abkommen der Bandentätigkeit zusammengehangen haben, wobei sich wiederum Robert von Saarbrücken-Commercy hervortat, der sich dann am 3. Februar 1444 gezwungen sah, mit dem lothringischen Generalstatthalter Ludwig Frieden zu schließen.