Sohn des Dux
Roberts I. und der Williswint,
Tochter
von Graf Adelhelm im Wormsgau
Thüringbert war bei Worms reich begütert und wurde Mitstifter von Lorsch, dem er seinen Anteil von Berstädt abtrat. Er besaß Bretzenheim zum Teil.
Mayr Gottfried: Seite 145
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"Studien zum Adel"
Thurincbert, der Sohn des Rutpert und der Williswind und Bruder des Lorscher Gründers Graf Cancor, war in Bürstadt begütert, wo er 770 Besitz gegen solchen zu Bretzenheim vertauschte. In Bretzenheim aber finden wir vor allem die unruochingische Gruppe um den Mainzer Otakar. Diese Gruppe hat Gockel wie die agilolfingisch versippten GEROLDE sowohl in Bürstadt wie auch unter den Besitzern der von den RUPERTINERN gegründeten Lambertskirche in Mainz nachgewiesen.
Glöckner K: Seite 302-306
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"Lorsch und Lothringen, Robertiner und Capetinger"
In Lorsch hingegen liegen auch jene sechs Jahre frei von
allem Rankenwerk in bemerkenswerter Klarheit vor uns: Cancor, Graf im Oberrheingau,
und seine Mutter Williswint, Witwe Graf
Ruperts und Tochter Adelhelms, gründen 764 bei ihrer Eigenkriche
zu St. Peter auf ihrem Landgute Lorsch ein Kloster und übergeben es
zur Einrichtung mit einer heute verlorenen Urkunde ihrem Blutsverwandten,
dem Erzbischof Rutgang
von Metz.
Die Gründer gehören zur Familie Ruperts,
des Grafen im Oberrheingau. Wer sie waren, ersehen wir zunächst
aus ihren Stiftungen. Williswint und Cancor zusamemn widmen dem
Kloster ihr Dorf Hahnheim an der Selz im Wormsgau aus dem väterlichen
Erbe Williswints; als Sohn Cancors unterzeichnet Heimrich,
als erster Zeuge Bischof Wiomad von Trier. Von Williswint allein
stammt ihr von Vater und Mutter ererbtes und ihr erworbenes Gut im Schaarhof
nördlich Mannheim mit der Germanuskirche und ein Mansus in Mainz,
worüber die Urkunde fehlt. Cancor und seine Frau Angila schenken
den östlichen Teil der Gemarkung Bürstadt zwischen Weschnitz
und Lorscher Wald und erweitern damit die beiden Mansen, die Cancors Bruder
Turincbert ebendort für
den Neubau des Klosters gestiftet hatte und denen wenige Tage nach CancorsUrkunde
noch einen halben Mansus in der Markung Bürstadt folgen ließ.
Den Rest seines Ackerlandes in Bürstadt von etwa
Hubengröße vertauscht Turincbert
nach 770 an Lorsch gegen eine Abfindung in Bretzenheim bei Mainz.
Der Name Rutpert lebt weiter in Turincberts
Söhnen
und Enkeln. Ein wohl noch junger Sohn Turincberts
tritt ohne Titel neben dem Vater in dessen Schenkung von 770 auf und wahrscheinlich
dem Grafen gleichzusetzen, der 795-807 als Zeuge in Orten des Oberrheingaues
auftritt; er schenkt nur in Oppenheim im Auftrag eines anderen im Jahre
795.
oo N.N.
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Kinder:
Robert II.
- 807
Literatur:
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Glöckner K: Lorsch und Lothringen, Robertiner
und Capetinger. in: Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins Band
50 Heft 1, 1936, Seite 300-354 -