Hildegard von Burgund                              Herzogin von Aquitanien
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1049- nach 1104
 

Tochter des Herzogs Robert I. von Burgund aus seiner 2. Ehe mit der Irmgard von Anjou, Tochter von Graf Fulco III.
 

Nach dem Tode seiner zurückgezogen in Notre-Dame de Saintes lebenden Mutter Agnes (1068) heiratete Wilhelm VIII. 1069 Hildegard von Burgund. Dank seiner engen Beziehungen zu den von ihm in jeder Weise geförderten Cluniazensern (1060 in Maillezais, 1062 in St-Martial de Limoges, 1070 in St-Maixent, 1073 in St-Jean-d'Angely, 1081 in St-Eutrope in Saintes) konnte er auf der Synode von Poitiers (24./25. Juni 1075) aufgekommenen Zweifel an der Gültigkeit seiner 3. Ehe Ende 1076 bei einer Zusammenkunft mit Gregor VII. in Rom in seinem Sinne klären. Hildegard erschien bis zum Tode Wilhelms nicht mehr in der Öffentlichkeit.
 
 
 
 

 1069
  oo 3. Wilhelm VIII. Herzog von Aquitanien
           1024/25-25.9.1086
 
 
 
 

Kinder:

  Wilhelm IX. le Jeune
  um 22.10.1071-10.2.1126

  Hugo
  um 1075- nach 1126

  Beatrix
        -   1110

 1108
  oo 5. Alfons VI. König von Kastilien-Leon
          1036-30.6.1109

  Agnes von Poitou Königin von Aragon
          -   1097

1086
  oo Peter I. König von Aragon-Navarra
      1069-28.9.1104
 
 
 
 

Literatur:
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Black-Veldtrup Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1995 Seite 53 - Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seite 338 -
 
 
 
 
 
 
 


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