Agnes von Poitou                                      Deutsche Königin
----------------------                                     Römische Kaiserin
1024-14.12.1077
         Rom
 

Tochter des Herzogs Wilhelm V. von Aquitanien und Poitou aus seiner 3. Ehe mit der Agnes von Burgund, Tochter von Freigraf Otto Wilhelm
 

Siehe ausführlicher im Ordner SALIER.
 

Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 212
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Agnes, deutsche Kaiserin
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um 1025, + 14. Dezember 1077
                  Rom

Tochter Herzogs Wilhelm V. von Aquitanien und Poitou

Seit Oktober 1043 mit König HEINRICH III. verlobt, wurde Agnes in Mainz zur Königin gekrönt und im November 1043 in Ingelheim vermählt. Kaiserkrönung beider war in Rom am 25. Dezember 1046. Agnes führte nach dem Tode HEINRICHS III. die Regentschaft für den schon gekrönten König HEINRICH IV. bis etwa April 1062, zunächst mit Unterstützung Papst Viktors II. in der Tradition HEINRICHS III.; sie verlehnte jedoch die Herzogtümer Schwaben, Kärnten und Bayern. Sie besuchte jährlich alle Teile des Reiches, konnte aber die Aufstände in Sachsen (gegen die salische Hausmacht), in Schwaben und am Niederrhein, der Friesen und Lutizen nicht niederschlagen und auch Bela von Ungarn nicht unterwerfen. Papst Stephan IX. und Papst Nikolaus II. wurden ohne Mitwirkung des Hofes erhoben. Gegen die römische Adelspartei gewann Nikolaus, unterstützt von Hildebrand (Gregor VII.), die Waffenhilfe der Normannen: Richard von Aversa und Robert Guiscard wurden Lehnsmänner der Kurie, eine entscheidende Wende der päpstlichen Italienpolitik. Das auch gegen den römischen Adel gerichtete Papstwahldekret von 1059 drückte in der Königsklausel das Recht des Königs an der Papstwahl unbestimmt und verschieden deutbar aus. Nach dem Tode Nikolaus' II. wurde gegen Alexander II., den Papst der römischen Reformer, im Oktober 1061 in Basel Cadalus (Honorius II.), ein Papst der oberitalienischen Adelspartei und eines Teils der Reichsbischöfe, die ihn dann nicht unterstützten, erhoben. Agnes nahm den Schleier, um Nonne zu werden, wohl in der Erkenntnis einer ihrer religiösen Überzeugung nicht entsprechenden Politik ihrer Berater unter Bischof Heinrich von Augsburg. Im April 1062 wurde ihr in Kaiserswerth ihr Sohn HEINRICH IV. von dem den römischen Reformern nahestehenden Erzbischof Anno von Köln geraubt. Agnes pilgerte nach Rom. 1065/65, 1066/67, 1072 und 1074 reiste sie nach Deutschland, um hier für die Kirchenreform zu wirken und ihren Sohn für Alexander II. zu gewinnen, zuletzt, um ihn mit RUDOLF VON RHEINFELDEN zu versöhnen. Eine geistliche Freundschaft verband Agnes mit Petrus Damiani und Jean de Fecamp. Gegen ihren Sohn stand sie auf seiten Papst Gregors VII.

Literatur:
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MGH DD H IV, I, 1941 [Neudr. 1953]; 2, 1952 [Neudr. 1959] – M. L. Bulst-Thiele, Ksn. A, 1933 [Neudr. 1972]


Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 7
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Agnes von Poitou, Kaiserin Regentin in Bayern
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* um 1025, + 14.12.1077
                    Rom

Vater:
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Wilhelm V. von Aquitanien und Poitou

Mutter:
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Agnes von Burgund

  oo 1043 König HEINRICH III.

Nach dem Tode ihres Mannes 1056 Übernahme der Regentschaft in Bayern.
1061 gab sie das Herzogtum, das seit 1053 bei der Krone geblieben war, an den sächsischen Grafen Otto von Northeim.
1062 durch Staatsstreich in Kaiserswerth ganz entmachtet, lebte sie bis zu ihrem Tod meist in Rom.
Agnes ist Mitbegründerin des Augustiner Chorherrenstifts St. Nikola in Passau.

Literatur:
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NDB 1; BWB 1; M. Bulst-Thiele Kaiserin Agnes, 1933.


Brandenburg Erich: Seite 5 Tafel 2
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

X. 20 c. Agnes
           * ca. 1024, + 1077 14.XII.

Gemahl: 1043 Ende XI. Kaiser HEINRICH III. (siehe X. 30)
                                                        + 1056


Agnes war eine sehr fromme und der Kirche sehr verbundene Frau. Sie hat ihren Mann HEINRICH III. mit Sicherheit in seiner sakralen Herrschaftsauffassung seines Königsamtes bestärkt. Zu Lebzeiten ihres Mannes ist die Kaiserin wenig in der Öffentlichkeit aufgetreten. Doch der Kaiser setzte sie noch auf dem Sterbebett zur Regentin für den unmündigen HEINRICH IV. ein, was, wie sich zeigen sollte, ein weiterer schwerer Fehler des Kaisers war. Die politisch kaum begabte Frau, war von 1056 bis 1062 nominelle Herzogin von Bayern und Regentin für ihren Sohn HEINRICH IV. und wurde anfangs von Papst Viktor II. unterstützt, der als ihr wichtigster Berater fungierte. Leider starb Viktor bereits ein Jahr später, wodurch die Kaiserin bald völlig verunsicherte und bei ihren politischen Entscheidungen zu schwerwiegenden Fehlern neigte. Sie betrieb eine schwankende Politik: einerseits begünstigte sie Ministerialen, andererseits unternahm sie den erfolglosen Versuch, durch Verleihung von Herzogtümern an mächtige Feudalherren Stützen für die Krone zu gewinnen. Durch die Verleihung der Herzogtümer besaß das salische Kaiserhaus kein einziges Stammland mehr, und dies, wo doch die Hausmacht des Königs seine Machtbasis darstellte. Die Opposition gegen die Zentralgewalt unter Führung des Erzbischofs Anno II. verstärkte sich und alle drei von Agnes ernannten Herzöge wurden in der Folgezeit zu gefährlichen Widersacher ihres Sohnes. Mit ihren Entscheidungen hinsichtlich der Kirche wirkte Kaiserin Agnes ausgesprochen unentschlossen. Als Viktor II. starb, überließ sie die Einsetzung der in rascher Folge wechselnden Päpste den Reformpredigern der Kirche. Als es 1061 zum Schisma kam, griff die Kaiserin nicht ein. Gerade die Reformer gingen ab 1061 eigene Wege und fingen an, das Kaisertum zu bekämpfen. Gegen die offenkundig unfähige Kaiserin regten sich schon bald erste Fürstenstimmen. Nach dem Staatsstreich von Kaiserswerth (April 1062) begab sich Agnes nach Rom, wo sie in einem Kloster Aufnahme fand und den Päpsten Alexander II. und Gregor VII. als politisches Werkzeug diente. Mehrfach unternahm sie im Auftrage der Kurie Reisen nach Deutschland. Nach 1076 ergriff sie offen Partei für das Papsttum gegen ihren Sohn HEINRICH IV.

Große Frauen der Weltgeschichte: Seite 12
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Agnes von Poitou
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um 1024-14.XII.1077

Man schreibt das Jahr 1076. Der feierlichen Synode im Lateran, der auch die Kaiserin-Mutter Agnes beiwohnt, haben soeben die deutschen Gesandten einen Brief Kaiser HEINRICHS IV. überbracht, in dem er die Absetzung des Papstes ausspricht. In der atemlosen Stille hört Kaiserin Agnes, wie Papst Gregor VII. nach der feierlichen Anrufung der heiligsten Dreifaltigkeit und des heiligen Petrus mit dem Bannfluch über den deutschen König antwortet - mit dem Bannfluch über ihren eigenen Sohn: "Ich untersage ihm die Regierung des gesamten Reiches und Italiens, entbinde alle Christen des Eides, den sie ihm geleistet haben und noch leisten werden, und verbiete hiermit, daß irgend jemand ihm als einem König diene." Ein Jahr später stirbt die unglückliche Kaiserin im Kloster Fruttaria bei Rom. - Agnes war die Tochter Herzog Wilhelms V. von Aquitanien und der Agnes von Burgund, 1043 hatte sie dem deutschen König HEINRICH III. die Hand zur Vermählung gereicht und war drei Jahre später in Rom zur Kaiserin gekrönt worden. Nach dem Tode ihres Gemahls oblag ihr die Erziehung des 6-jährigen Sohnes und Thronfolgers, bis ihn die Reichsfürsten unter Führung des Erzbischofs Anno von Köln wegnahmen. Bald in Italien, bald in Deutschland, mußte sie erleben, wie HEINRICH sich immer heftiger in den Investiturstreit verstrickte, der um die Frage ging, ob der Papst oder der Kaiser das Recht habe, geistliche Ämter zu vergeben. In dieser Zeit der Aufstände der Fürsten gegen den Kaiser und der vom Kloster Cluny ausgehenden kirchlichen Erneuerungsbewegung stellte sich Agnes von Poitou ganz auf die Seite der Reform. Die Tragödie ihres Mutterherzens bestand darin, daß sie sich innerlich und äußerlich von dem Sohne abwenden mußte, den sie 12 Jahre lang erzogen hatte. Sie starb, zerrieben von Seelenqualen, als Opfer der Ideen, die stärker waren als ihre Kraft.


Verwandtschaft Agnes - Kaiser HEINRICH III.
 

                                               König HEINRICH I.
 

                                                    ---
                                            Gerberga
                                            913-5.5.969

                                        1. oo Giselbert Herzog von Lothringen
                                                 880-2.10.939

                                       2. oo Ludwig IV. König von Frankreich
                                             920/21-10.9.954
 

                       -1.-------------------------------------------------------------------2.--
             Alberada                                                                            Mathilde
               930/35-10.5.967                                                                 943-26.11. nach 981

            oo Renaud Graf von Roucy                                     oo 2. Konrad König von Burgund
                        -10.5.967                                                               923-19.10.993
 

                    ---                                                                                    ---
              Ermentrud von Roucy                                                 Gerberga von Burgund
              950-5.3.1004                                                                 965/66-7.7.1018/19

             oo Otto Wilhelm Graf von Burgund                2. oo Hermann II. Herzog von Schwaben
                  958/59-21.9.1027                                                   945/50-4.5.1003
 

                   ---                                                                                    ---
             Agnes von Burgund                                                       Gisela von Schwaben
             995-9.11.1068                                                                13.11.989-15.2.1043

            oo 3. Wilhelm V. Herzog von Aquitanien                      3. oo Kaiser KONRAD II.
                     959-31.1.1030                                                                12.7.990-4.6.1039
 

                 ---                                                                                     ---
          Agnes von Poitou                   oo 2.                                HEINRICH III.
          1024-14.12.1077                                                             27.10.1017-5.10.1056


Black-Veldtrup Mechthild: Seite 373-377
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"Kaiserin Agnes"

Die Politik der Regentin von 1056 bis 1061 war, als Ganzes gesehen, erfolgreich gewesen, eine Tatsache, die von den Zeitgenossen auch durchaus anerkannt wurde. Sie hatte sich mit den rebellierenden Sachsen arrangiert, den Frieden mit den Ungarn durch die Verlobung ihrer Tochter mit dem ungarischen Thronfolger wenigstens so lange gesichert, bis es in Ungarn zum Bürgerkrieg kam, hatte Aufstände der Liutizen und Friesen niedergeschlagen, die Herzogtümer Schwaben, Kärnten und Bayern Männern anvertraut, die sich dem Königtum sowohl durch Familienbande als auch durch gemeinsame Reforminteressen verpflichtet fühlen mußten, und hatte insgesamt eine Politik des Ausgleichs betrieben. Es ist nicht zu übersehen, dass Agnes - anders als Theophanu, die sich mit den Thronansprüchen Heinrichs des Zänkers auseinander zu setzen hatte - anfangs mit Hilfe Papst Viktors II. die Herrschaft ihres Sohnes beinahe unangefochten von 1056 bis 1065 sichern konnte. Die Entführung von Kaiserswerth hat hieran grundsätzlich nichts geändert. Konkrete Beispiele für Unzufriedenheit mit ihrer Regierung datieren erst aus den 60-er Jahren des 11. Jahrhunderts: ihr langjähriger Streit mit Bischof Gunther von Bamberg und, wie wir sahen, die Kritik einiger Geschichtsschreiber an ihrer Bevorzugung Bischof Heinrichs von Augsburg unter den Fürsten sowie an den mangelnden Fortschritten in der Erziehung des heranwachsenden Königs und an ihrer neuerdings gezeigten Zurückhaltung in der Regierungsführung -  Punkte, die wir als Konsequenzen aus der Schleiernahme gedeutet haben. Tatsächlich gescheitert war sie jedoch nur an einem, allerdings für sie selbst, das Reich und das Papsttum entscheidenden Punkt: Als nach dem wohl am 20. Juli 1061 erfolgten Tod Nikolaus' II., dem eine Phase der Entfremdung zwischen dem Hof und dem Reformpapsttum vorgegangen war, die Wahl des Bischof Cadalus von Parma zum Gegenpapst Honorius II. am 28. Oktober in Basel ansetzt, sollte dies die folgerichtige Fortführung der Rompolitik des Kaisers dokumentieren. Bereits bei der Wahl selbst muß es Agnes angesichts der geringen Teilnehmerzahl deutlich geworden sein, daß sie im Reich nicht die nötige Unterstützung gegen den von den römischen Reformern gewählten Kandidaten erreichen würde. Natürlich hätte sie dennoch versuchen können, Cadalus politisch durchzusetzen, aber ihr muß unmittelbar nach dem Ausgang der Wahl klar gewesen sein, daß ihre Fehleinschätzung ein Schisma - das dann tatsächlich zweieinhalb Jahre dauerte - herbeigeführt hatte und daß ein Festhalten an ihrer persönlichen Entscheidung der von HEINRICH III. eingeleiteten und von ihr selbst unterstützten Reformpolitik den Todesstoß versetzen würde. So scheint sie keine andere Möglichkeit gesehen und auch tatsächlich gehabt zu haben, als sich selbst aus der Tagespolitik zurückzuziehen, um auf diese Weise anderen die Möglichkeit zu geben, eine von ihren politischen Fehleinschätzungen unbelastete Neuordnung der Papstfrage vorzunehmen. In unmittelbarem Anschluß daran erfolgte dann die im Reich offenbar wenig bekanntgewordene Schleiernahme in Speyer, und, als praktische Konsequenz daraus, die Einsetzung des Vertrauten Bischof Heinrich von Augsburg als "Subregenten". So darf man in diesem Rückzug nicht allein eine ganz persönliche Entscheidung der Kaiserin sehen, die sie als Konsequenz ihrer Fehleinschätzung in dieser gravierenden Frage traf. Es muß in Betracht gezogen werden, daß diese Entscheidung auch Ausdruck der Übernahme ihrer persönlichen Verantwortung sein und den Weg freimachen sollte für eine endgültige Regelung der Papstfrage unter Beteiligung des Hofes. Daß dies zunächst nicht geschehen ist, hat mit der mangelnden Akzeptanz des "Subregenten" Heinrich von Augsburg zu tun. Ihn möglicherweise ohne breite Zustimmung der Reichsfürsten erhoben oder ihn trotz seines für die Fürsten untragbaren Verhaltens unterstützt zu haben, dürfte als die zweite gravierende Fehleinschätzung der Kaiserin gelten, mit der sie der "Regentenwirtschaft" der folgenden Jahre Vorschub leistete. Man kann also sagen, daß es letztlich ihre Versuche waren, den bei der schismatischen Papstwahl entstandenen Schaden zu begrenzen, die das Reich in einer Krise stürzte.
Anders verhält es sich mit den persönlichen Aspekten ihres Entschlusses. Bereits im Zusammenhang mit der Schleiernahme wird auch die zweite grundsätzliche Entscheidung der Kaiserin gefallen sein, nämlich nach der Schwertleite HEINRICHS IV. ein Leben in Rom führen zu wollen - eine Entscheidung, die nur durch die Papstwahl des Jahres 1061 und die anschließende Witwenweihe erklärt werden kann. Macht man sich klar, daß diese Weihe für Agnes eine ähnlich einschneidende Bedeutung gehabt haben muß wie eine Eheschließung oder ein Klostereintritt, hält man sich ferner vor Augen, welche Veränderungen daraus für ihr persönliches Leben resultierten, dann wird deutlich, daß sie nach diesem Schritt nicht mehr die Regierung des Reiches wie vorher führen wollte und konnte. Deshalb also ernannte sie Heinrich von Augsburg zu ihrem Stellvertreter und zum Erzieher ihres Sohnes, ein Zustand, den eine Anzahl von Reichsfürsten nicht hinnehmen wollte. Durch die Entführung HEINRICHS IV. setzte sich Anno von Köln an des Augsburgers Stelle - ein Anschlag, der Agnes' Position jedoch nicht berührte; sie blieb nach der Schleiernahme ebenso wie nach Kaiserswerth die unangefochtene Regentin, die dem gleichfalls unangefochtenen Thronfolger HEINRICH IV.  bis 1065 die Herrschaft sicherte: Sie selbst sah ihre Aufgabe auch während der Amtsführung Heinrichs von Augsburg, Annos von Köln und Adalberts von Hamburg-Bremen nur mehr darin, Restitutionen von HEINRICH III. entfremdeter Güter und, im Sinne endgültiger Regelungen der durch ihre Dotationn verursachten Probleme, eigene Schenkungen an bestimmte geistliche Gemeinschaften sowie die Versorgung ihrer Vertrauten mit Bischofsämtern zu veranlassen.
Agnes verließ Deutschland im Mai 1065 und ging nach Rom. Dieser Schritt ist wiederum nicht mit der Entführung von Kaiserswerth, sondern mit der Schleiernahme als Reaktion auf den Konflikt zu erklären, durch den sie durch die schismatische Papstwahl vom 28. Oktober 1061 geraten war. Nachdem sie ihren Pflichten als Regentin noch bis zur Schwertleite und Mündigkeitserklärung ihres Sohnes nachgekommen war und seine Nachfolge gesichert hatte, setzte sie ihren Entschluß in die Tat um, der päpstlichen Partei zu dienen, der sie durch diese Papstwahl geschadet hatte; sie fällte also eine bewußte Entscheidung zugunsten des Reformpapsttums.
 
 
 
 

Nov. 1043
  oo 2. HEINRICH III. König des Deutschen Reiches
          27.10.1017-5.10.1056
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Beatrix Äbtissin von Quedlinburg
  1037-13.7.1061

2. Ehe

  Adelheid Äbtissin von Quedlinburg
  Herbst 1045-11.1.1096
  Goslar

  Gisela
  Jan/April 1046-6.5.1053
  Ravenna

  Mathilde
  Mitte Okt.1048-12.5.1060
  Pöhlde          Goslar

 1059
  oo RUDOLF Graf von Rheinfelden
     um 1025/30-16.10.1080

  HEINRICH IV.
  11.11.1050-7.8.1106
  Goslar

  Konrad Herzog von Bayern
  Sept./Okt.1052-10.4.1055
  Regensburg

  Sophie-Judith
  Sommer 1054-14.3.1092/96
  Goslar

    1065/66
  1. oo Salomon König von Ungarn
           1052-   1087

    1088
  2. oo Wladislaw I. Herzog von Polen
           1043-4.6.1102
 
 
 
 

Literatur:
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Black Mechthild: Die Töchter Heinrichs III. und der Kaiserin Agnes, in: Vinculum Societatis. Festschrift für Joachim Wollasch, 1991 Seite 36-57 - Black-Veldtrup, Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien, Böhlau Verlag Köln 1995 - Boshof, Egon: Die Salier. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1987, Seite 9,94,103,110,115,130,149,152,156,164,167,170-174,183, 187,190,195, 198,200,211,213,222,236 - Brunos Buch vom Sächsischen Kriege. Übersetzt von Wilhelm Wattenbach, Phaidon Verlag Essen 1986, Seite 1,36,72 - Bulst-Thiele, Marie Luise: Kaiserin Agnes, Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance Herausgegeben von Walter Goetz Band 52, Leipzig 1933 - Cardini, Franco: Friedrich I. Barbarossa. Kaiser des Abendlandes, Verlag Styria Graz 1990, Seite 11,37 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I, Seite 36,46, 86,90,104-107,109-111,113,180,189,203,207,210, 215,218,264,266,281,286,492,506,516,532,542/Band II Seite 9,13, 57,63,122,130,192,198,231,234,238,256,307,312, 380,419,443-445,535,558/Band III Seite 17,281,310,323,392,406, 495,507 - Die Zähringer. Schweizer Vorträge und neue Forschungen. Hg. von Karl Schmid; Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1990, Seite 53,84,180, 276 - Ennen, Edith: Frauen im Mittelalter. Verlag C.H. Beck München 1994, Seite 72,74,232,256,293 - Fenske, Lutz: Adelsopposition und kirchliche Reformbewegung im östlichen Sachsen. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1977, Seite 22,26,96,100,282,289,306 - Frommer, Hansjörg: Die Salier und das Herzogtum Schwaben, INFO Verlagsgesellschaft Karlsruhe 1992 - Goez Elke: Beatrix von Canossa und Tuszien. Eine Untersuchung zur Geschichte des 11. Jahrhunderts, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1995, Seite 26,78, 137,138,143,145,159,165,166,169,170,182,184, 199,208,223,229,230 - Golinello, Paolo: Mathilde und der Gang nach Canossa, Artemis und Winkler Düsseldorf 1998, Seite 124,128,141,162,164,171,184,198,211 - Hlawitschka Eduard: Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1987, Seite 28,56,75,115,119,165,169,176 - Höfer, Manfred: Die Kaiser und Könige der Deutschen, Bechtle Verlag Esslingen 1994, Seite 61-63 - Jäschke, Kurt-Ulrich: Notwendige Gefährtinnen: Königinnen der Salierzeit als Herrscherinnen und Ehefrauen im römisch-deutschen Reich des 11. und beginnenden 12. Jahrhunderts, Verlag Rita Dadder Saarbrücken 1991, Seite 95-137 - Meyer von Knonau, Gerold: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich IV. und Heinrich V. 1. -7. Band, Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1890 - Pohl Walterl: Die Welt der Babenberger. Schleier, Kreuz und Schwert, hg. von Brigitta Vacha, Verlag Styria, Seite 104,114,118 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 93,97,110,119,121-152 - Schnith Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1990 Seite 198,204,207-210,215 - Schulze Hans K.: Das Reich und die Deutschen. Hegemoniales Kaisertum. Ottonen und Salier. Siedler Verlag, Seite 9,330,383,385,387,400-402,404-407, 410 - Schwarzmaier Hansmartin Schwarzmaier: Von Speyer nach Rom. Wegstationen und Lebensspuren der Salier. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992, Seite 8,14,17,78-85, 90,93,97,101,103,107,109-115,119,121 - Steindorff, Ernst: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Heinrich III. 1. und 2. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963 - Thomas, Heinz: Zur Kritik an der Ehe Heinrichs III. mit Agnes von Poitou, in: Festschrift für Helmut Beumann, hrsg. v. U. Jäschke u. R. Wenskus, 1977 Seite 224-235 - Uitz, Erika/Pätzold,Barbara/ Beyreuther, Gerald: Herrscherinnen und Nonnen. Frauengestalten von der Ottonenzeit bis zu den Staufern, Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1990, Seite 134-169 - Weinfurter Stefan Weinfurter: Herrschaft und Reich der Salier. Grundlinien einer Umbruchszeit. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992, Seite 48,78,80,87,95-102,136 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 22,34,38, 46,49,74,92,96,135,147,156,164,171,175,276 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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