Margarete von Anjou                       Königin von England
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23.3.1430
25.1.1482
 

2. Tochter des Königs Rene I. von Neapel aus dem Hause ANJOU und der Isabella von Lothringen, Tochter von Herzog Karl I.; Nichte von König Karl VII. von Frankreich
 

Lexikon des Mittelalters: Band VI Spalte 236
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6. Margarete von Anjou, Königin von England
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* 23. März 1430, 25. August 1482

Tochter Renés von Anjou und Isabellas von Lothringen

  oo 1445 Heinrich VI. (Lancaster)

Sohn:
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Eduard (9)

Ihre Heirat folgte einem Waffenstillstand (1444) zwischen England und Frankreich und führte zur Abtretung der Grafschaft Maine an das Haus ANJOU 1448. Die französische Rückeroberung der Normandie 1450 machte sie in England unbeliebt.
1453 beanspruchte sie wegen der Krankheit Heinrichs die Regentschaft, doch konnte sie nicht verhindern, daß Richard, Herzog von York, Protektor wurde.
Nach dem Ausbruch des Kriegs zwischen den Häusern YORK und LANCASTER stand sie an der Spitze der »Lancastrians« und spielte eine bedeutende Rolle in den Kämpfen von 1459-1461. Sie führte ein Heer (»northern men«) gegen London und besiegte 1461 Richard Neville, Earl of Warwick.
Nach der endgültigen Niederlage der »Lancastrians« bei Towton am 29. März 1461 ging sie mit ihrem Sohn nach Schottland und dann nach Frankreich. Der Sturz Eduards IV. (1469-1470) durch Warwick ermöglichte M
argarete von Anjou die Rückkehr nach England. Doch führte Eduards IV. erneute Besteigung des Throns zur Niederlage ihres Invasionsheeres im Mai 1471 in der Schlacht von Tewkesbury, bei der ihr Sohn den Tod fand und sie gefangengenommen wurde. Heinrich VI. wurde im Tower ermordet. Nach ihrer Freilassung 1476 kehrte sie nach Frankreich zurück.
G.L. Harriss


Margarete von Anjou war stolz, leidenschaftlich, willensstark, schön und gebildet und führte in den Rosenkriegen die LANCASTER-Partei gegen die YORK-Partei. Das Heer der Königin besiegte am 30.12.1460 bei Wakefield den offen nach der Krone strebenden Herzog Richard von York, der ermordet wurde. Am 15.2.1461 siegten die LANCASTERbei St. Albans über den Grafen von Warwick. Eduard IV., Richards Sohn, siegte am 28.3.1461 bei Towton über die LANCASTER-Partei, das Königspaaar floh nach Schottland. Nach der 1464 verlorenen Schlacht bei Hexham wurde sie mit ihrem Gemahl verjagt und 1465-1470 auch inhaftiert. Die LANCASTER-Partei konnte sich 1470 noch einmal im Bündnis mit dem Grafen von Warwick kurz durchsetzen, verlor aber die entscheidenden Schlachten bei Barnet (14.4.1471) und Tewkesbury (4.5.1471). Nach der Ermordung ihres Gatten wurde Margarete bis 1475 in strenger Haft gehalten, bis sie von Frankreich für 50.000 Kronen Lösegeld freigekauft wurde. Als sie im März 1476 in ihr Geburtsland zurückkehrte, mußte sie nicht nur auf alle ihre Ansprüche in England verzichten, sondern auch noch ihre Erbrechte von seiten ihres Vaters an Ludwig XI. abtreten. Mit einer kleinen Pension, die ihr Ludwig bewilligte, zog sie sich auf eines der Güter ihres Vaters zurück und lebte dort mit gebrochenem Herzen bis zu ihrem Tode.

Baker Timothy: Seite 59-61
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"Die Plantagenet" in Die großen Dynastien

Die Onkel Heinrichs starben alle kinderlos, und seine eigene unpopuläre Ehe mit Margarete von Anjou schien ebenfalls unfruchtbar zu sein. Als der König auf unerklärliche Weise plötzlich zusammenbrach und dabei sogar sein Gedächtnis verlor, war Yorks Stunde gekommen. Margarete schenkte aber dann doch noch einem Sohn das Leben. Auch Heinrich gelangte wieder so weit in den Besitz seiner geistigen Fähigkeiten, daß York sich zurückziehen mußte. Von dieser Zeit an existierten nun zwei fortdauernde Linien, die in gegenseitiger Furcht lebten und England unaufhaltsam dem Rosenkrieg entgegenbrachten. Dem Haus LANCASTER, dessen späteres Symbols die rote Rose war, erging es dabei schlechter, obwohl Margarete wie eine Löwin für ihr einziges Kind kämpfte. Sie konnte wenigstens sicherstellen, daß York wie auch Johann von Gaunt lediglich Vater eines Königs wurde. Herzog Richard, der den Namen PLANTAGENET zusammen mit der weißen Rose des Hauses YORK zur Schau trug, wurde ermordet; anschließend wurde ihm zur allgemeinen Belustigung eine Krone aus Papier aufgesetzt. "Der König war von Natur aus ein Narr und sollte noch oft einen Stecken mit einem Vogel am Ende in die Hand nehmen und sich wie ein Narr aufführen." So lautete ein allgemein bekannter Spruch, als Heinrich VI. 20 Jahre alt wurde; zwar kein totaler Einfaltspinsel, so gibt es doch keinen Herrscher, der mehr enttäuscht hat als er. Er litt wie Eduard II. und Richard II. unter dem Vergleich mit seinem Vater und hatte wahrscheinlich das Blut der VALOIS, denn es ist kaum vorstellbar, daß die PLANTAGENET einen so sanftmütigen Sproß hervorzubringen vermochten. Heinrich verurteilte seine weltlich eingestellten Höflinge, trug selbst einfache, dunkle Kleidung, entstetzte sich über tanzende Mädchen und wollte niemals an der Spitze einer Armee kämpfen. Als er mündig war, fand er sich von Machtspekulanten umgeben, die sein Ohr für sich gewinnen wollten. Seine Gutmütigkeit und Schwäche, die das politische Geschehen lähmten und die Schatzkammern leerten, entsprangen seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber allem Weltlichen. Ein Geistlicher erzählte später, daß der König einen Seufzer der Erleichterung ausstieß, wenn Staatsangelegenheiten unterbrochen wurden. Heinrich gab öffentlich seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß irgend jemand seinen Thronanspruch in Frage stellen sollte; möglicherweise lag seine eigene Stärke in seiner Frömmigkeit, die einen persönlichen Angriff unmöglich machte. Er blieb bis an sein Ende ein Sonderling, während sich alle anderen königlichen Versager doch noch auf irgendeine Weise behauptet hatten. Die einzige Freude des geplagten Heinrich waren fromme Gaben und kirchliche Gebäude. Das von ihm gegründete Eton-College, dessen Schüler er bezeichnenderweise vor den Untugenden seines eigenen Hofes warnte, und das königliche College in Cambridge entwickelten sich zu den vornehmsten Schulen im Lande.
Mit seinen Leiden wie auch Schwächen blieb Heinrich VI. alleine. Er war die Schachfigur, die bald von der einen, bald von der anderen Gruppe ergattert wurde. Frau und Kind hatten ihn verlassen und waren nach Frankreich gegangen. Als einziger König wurde er sowohl in Westminster als auch in Paris gekrönt, und als einziger verbrachte er viele Jahre im Gefängnis, nachdem ihn die triumphierenden Anhänger der YORK-Linie im Norden überrumpelt hatten. Kein anderer hatte, so wie er, eine zweite Regierungsphase, die sechs Monate dauerte und dem schwachsinnigen Heinrich, einem "gekrönten Schafe", in den Jahren 1470 bis 1471 zugestanden wurde. Vor ihm gab es auch keinen König, der wie er in London und dort im Tower selbst ermordet worden war. Sein Tod erfolgte gleich nach der Festnahme und Hinrichtung seines einzigen Sohnes, Prinz
Eduards, mit dem das Haus LANCASTER ausstarb. Es war das erste Mal, daß Vater und Sohn gemeinsam beseitigt wurden, was aber als unvermeidlich erscheinen mußte, da ihr Anspruch von einer rivalisierenden Nebenlinie abgewiesen worden war.

Ehlers Joachim: Seite 335,363
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"Geschichte Frankreichs im Mittelalter"

Am 16. April 1444 wurden in Tours Beratungen eröffnet, aber noch immer lagen die Standpunkte so weit voneinander entfernt, daß ein Friedensschluß unerreichbar schien. Während die Bevollmächtigten Karls Guyenne, Quercy, Perigord, Calais und Guines als Lehen der Krone Frankreich anboten, forderten die Gesandten Heinrichs VI. souveränen Besitz von Guyenne und Normandie ohne Lehnsverpflichtung. Man einigte sich deshalb zunächst nur auf einen Waffenstillstand, zu dessen Sicherung der englische Hof die Verlobung Heinrichs VI. mit Margarete von Anjou forderte, der Tochter Renes und Nichte Karls VII. Nach der feierlichen Zusage wurde am 28. Mai 1444 ein Waffenstillstandsvertrag für 22 Monate geschlossen, in den auch die Verbündeten beider Seiten einbezogen waren.
Jetzt richtete Karl der Kühne von Burgund seine ganze Hoffnung auf England, denn dort hatte sich Eduard von York 1471 in den Schlachten bei Barnet und Tewkesbury endgültig als König gegen das Haus LANCASTER durchgesetzt. Der Sieg Eduards war eine Niederlage Ludwigs XI., dessen Cousine Margarethe von Anjou als Gemahlin des 1461 abgesetzten Heinrich VI. von England nun ins französische Exil gehen mußte.

Kendall Paul Murray:  Seite 60,68,110,137,151,274,277-280,349,553
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"Ludwig XI. König von Frankreich 1423-1483."

Ein Waffenstillstand von zwei Jahren wurde vereinbart und mit der Verlobung zwischen Heinrich VI. und Margarete von Anjou besiegelt, der schönen Tochter des älteren Bruders des Grafen von Maine, Rene, des Titular-Königs von Neapel, Herzogs von Anjou und Lothringen.
Renes sechzehnjährige Tochter Margarete, schön und gebildet, stand eben am Beginn ihres aufwühlenden und tragischen Schicksals als Gemahlin Heinrichs VI. von England. Als im Februar 1445 der Herzog von Suffolk mit einem ganzen Gefolge von Herren eintraf, um Margarete von Anjou nach England zu geleiten, überschlug sich der Hof mit fürstlichen Festen und Turnieren.
Die Ankunft Margaretes von Anjou in England im Jahre 1445, die ebenso leidenschaftlich und aggressiv war wie ihr Gemahl, Heinrich VI., schwächlich, führte nur zur Verschärfung der gegenseitigen Erbitterung zwischen den Parteien am Hof, den Anhängern des Hauses LANCASTER (aus dem Heinrich stammte) und einer von Richard, Herzog von York, angeführte Gruppe, die sich für eine Reform von Heinrichs unfähiger Regierung und für die kraftvolle Fortsetzung des Krieges in Frankreich einsetzten. Die Vertreibung der Engländer aus ihren französischen Besitzungen in den Jahren 1449-1453, der Aufstand von Jack Cade 1450 und ein Wahnsinnsanfall von Heinrich VI. im Jahre 1453 (Heinrichs Großvater mütterlicherseits, der Vater der Katharina von Frankreich, war der geisteskranke Karl VI.) führte 1455 die Anhänger der Häuser YORK und LANCASTER gegeneinander zum bewaffneten Konflikt, zur ersten Schlacht von St. Albans, in der die siegreichen Anhänger Yorks den König gefangennahmen. Obgleich Königin Margarete nicht lange danach in der Lage war, von ihrem glücklosen Gatten und seiner Regierung wieder Besitz zu ergreifen, hatte der Anführer der Anhänger des Herzogs von York Richard Neville, Earl of Warwick, den Anhängern Yorks einen mächtigen Außenposten in Calais geschaffen. Im Jahre 1458 verständigten sich der Dauphin und der Herzog von Burgund, um Karls VII. Unterstützung von Königin Margarete und der Anhänger LANCASTERS entgegenzuwirken, insgeheim mit Warwick. Im folgenden Herbst, 1459, trieben Margarete von Anjou und LANCASTERS Anhänger den Herzog von York erfolgreich in die Flucht nach Irland.
Im Jahre 1462 hatte Ludwig XI., um die Anhänger Yorks durch Inanspruchnahme im eigenen Land gefesselt zu halten und seine Sympathien für die ANJOU hervorzukehren, ein kleines Expeditionskorps für die unbeugsame Gemahlin Heinrichs VI., Herzog Johanns Schwester, Königin Margarete von Anjou, ausgerüstet, als ie auf der Suche nach Hilfe in Frankreich eingetroffen war.
Die ANJOU fühlten sich dadurch heftig vor den Kopf gestoßen, daß der König keine Truppen oder Geldmittel eingesetzt hatte, um Herzog Johann im Königreich Neapel zu unterstützen und Renes Tochter Margarete wieder auf den englischen Thron zu bringen.
An den schäbigen kleinen Hof von Margarete von Anjou im Herzogtum Bar erging eine dringliche Einladung für die gestürzte Königin, ihn in Amboise zu treffen, um die Gelegnheit von Warwicks Ankunft wahrzunehmen.
Als der Earl und der Herzog am 12. Juni aus Ambois wieder abreisten, hatten Ludwig und Richard Neville Vorkehrungen für das "englische Unternehmen" getroffen. Warwick würde das Haus LANCASTER wieder auf den englischen Thron setzen; er und Königin Margarete "würden alle Beleidigungen und Feindschaften der Vergangenheit wegwischen", und ihr Bündnis sollte besiegelt werden durch die Heirat der jüngeren Tochter des Earl, Anna, jetzt etwa zehn Jahre alt, mit dem siebzehn Jahre alten Sohn Heinrichs VI., Prinz Eduard; Ludwig würde Schiffe und Geld für die Expedition zur Verfügung stellen, aber als Freund und Verbündeter von Richard Neville, nicht von LANCASTER. Zunächst sah sich Ludwig vor die Aufgabe gestellt, die herrische Königin Margarete umzustimmen, die jetzt mit ihrem Sohn unterwegs war, und sie zu bewegen, ihrem schlimmsten Feind zu vergeben und ihm Achtung entgegenzubringen. Königin Margarete erwies sich als ebenso leidenschaftlich und störrisch wie es Ludwig nur voraussehen konnte. Vom Augenblick ihrer Ankunft in Amboise an, zwei Wochen nach Warwicks Abreise, machte sich der König ans Werk, um ihr vor Augen zu halten, wo ihre wahren Interessen lagen. Sie stimmte bereitwillig einem dreißigjährigen Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Haus LANCASTER zu im Austausch gegen die Verpflichtung des Königs, Heinrich VI. "jedwede nur mögliche Hilfe und Vergünstigung gegen Eduard von March (Eduard IV.), seinen Helfern und Komplizen zuteil werden zu lassen." Aber den Aufenthaltsort oder gar die blutige Hand Warwicks zu berühren - das sei ferne von ihr! Tag für Tag in langen Diskussionen, seinen Widerwillen gegen ihr hohles Pathos sowie seine Ansichten über ihren Stolz hinunterschluckend, umschmeichelte Ludwig Margarete unermüdlich, beschwichtigte sie, lobhudelte und predigte ihr die Lehre von der Einsicht in die politische Notwendigkeit. Die hochgestochene Königin ließ sich sogar erweichen, einer Erlaubnis zuzustimmen, daß der Earl of Warwick ihren Gemahl wieder auf den Thron setzen dürfe. Aber eine Heirat ihres Sohnes mit Anna Neville - davon wollte sie niemals etwas hören. Das gereichte ihr nicht zum Nutzen und am allerwenigsten zur Ehre, erklärte sie von oben herab. Ludwig blieb beharrlich.
Der jubelnde König ergriff die Gelegenheit, seine Verehrung für das Haus LANCASTER zu zeigen: Königin Margaretes Sohn, Prinz Eduard, übernahm das Patenamt bei dem Kind, zumal da beide ja einen gemeinsamen Ur-Großvater hatten, den geisteskranken Karl VI. Waren es nun diese freundliche Geste oder die sofort wiederaufgenommenen Überredungskünste des Königs, welche die Königin bewegten, jedenfalls willigte sie zuguterletzt in die Heirat ihres Prinzen mit der Tochter Richard Nevilles ein. Aber im einzelnen noch verbliebenen Punkt blieb sie unerbittlich: Warwick würde sie den jungen Eduard nicht anvertrauen. Erst wenn er der Herr von England sei, würden sie und der Prinz von Wales übers Meer fahren.
Ludwig war darauf bedacht, seinen Bruder Karl in alle Vorkehrungen für die Versöhnung von Warwick und Margarete von Anjou einzuweihen, die, so sagte der König Bourre voraus, "sehr rasche Wirkungen erzielen oder zu gar nichts führen würde." Am 22. Juli hielten sowohl die Königin als auch der Earl ihren Einzug in Angers. Demütig sank Richard Neville vor der hochmütigen Königin auf die Knie und flehte sie um Vergebung an. Margarete ließ ihrem Stolz freien Lauf, indem sie ihn eine gute Viertelstunde in dieser Stellung verharren ließ, während er darum bat, ihm all das Unrecht zu verzeihen, das er ihr angetan hatte. Schließlich brachte sie es über sich, ihm mit huldvoller Miene zu vergeben, und er erging sich in förmlichen Huldigungen an die Adresse des Hauses LANCASTER. Unter König Ludwigs wohlwollendem Beistand legten der Earl of Warwick und Königin Margarete im Verlauf der nächsten drei Tage alle Einzelheiten ihres Bündnisses fest. Nachdem das Verlöbnis im Wege der Stellvertretung von Anna Neville mit Prinz Eduard feierlich geschlossen war, gelobte Königin Margarete, Warwick wie einen wahren und treuen Untertan zu behandeln und ihm niemals Taten der Vergangenheit vorzuwerfen.
Einer Geheimklausel im Vertrag zufolge kam es zu einem Freundschaftsbund Eduard und Ludwig, wobei jeder der beiden Könige dem anderen Hilfe bei der Bekämpfung aufsässiger Untertanen zusagte. Schließlich wurden Abmachungen getroffen, um Margarete von Anjou, die sich seit der Schlacht von Tewkesbury im Mai 1471 bei den Engländern als Gefangene befand, für eine Summe von 50.000 Kronen auszulösen.
Das letzte Blatt vom Baum der ANJOU fiel im Jahre 1482 mit dem Tod jener von Leidenschaften und Mißgeschick gezeichneten Prinzessin Margarete von Anjou, von Ludwig XI. für 50.000 Kronen freigekauft und in trostloser Zurückgezogenheit von einer Pension lebend, die ihr der König im Austausch gegen ihren Verzicht auf die Erbansprüche der ANJOU gewährt hatte.
 
 
 
 

24.5.1445
  oo Heinrich VI. König von England
       6.12.1421
21.5.1471
 
 
 
 

Kinder:

  Eduard Prinz von Wales
  13.10.1453
4.5.1471 ermordet
 
 
 
 

Literatur:
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Baker Timothy: Die Plantagenet in Die großen Dynastien, Karl Müller Verlag 1996 Seite 59-61 - Calmette, Joseph: Die großen Herzöge von Burgund. Eugen Diederichs Verlag München 1996 Seite 213,224 - Ehlers Joachim: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. W. Kohlhammer GmbH 1987 Seite 335,363 - Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 329,346,352 - Favier, Jean: Frankreich im Zeitalter der Landesherrschaft 1000-1515. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart 1989 Seite 442 -
Isenburg, Wilhelm Karl Prinz von: STAMMTAFELN zur Geschichte der EUROPÄISCHEN STAATEN Band I Die deutschen Staaten, Verlag J.A. Stargardt Marburg 1953 Tafel 13 - Kendall Paul Murray: Ludwig XI. König von Frankreich 1423-1483 Verlag Callway München 1979 Seite 60,68,110,137,151,274,277-280,282,289,349,502,516,522,553 - Kendall Paul Murray: Richard III. König von England. Mythos und Wirklichkeit. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 12-384 - Schelle, Klaus: Karl der Kühne. Burgund zwischen Lilienbanner und Reichsadler. Magnus Verlag Essen Seite 112,115,118,120 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 59 -