Humphrey VIII. de Bohun               Graf von Hereford (1336-1361)     
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1309
15.10.1361                           Seigneur de Bohun


2. Sohn des Grafen Humphreys VII. von Hereford-Essex aus dem Hause BOHUN und der Elisabeth Plantagenet von England, Tochter von König Eduard I.


Etienne Pattou:
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Humphrey de Bohun
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° ~1309
15/10/1361

chevalier, 6ème earl of Hereford (1336), earl of Essex, Connétable d’Angleterre
sans alliance

Lexikon des Mittelalters: Band II Spalte 344
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Bohun
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Englische baroniale Familie
Durch den Umsturz, dem Eduard II. im Oktober 1326 zum Opfer fiel, konnte Humphreys VIII. Sohn und Erbe, John (1306-1336), sein Erbe zurückgewinnen. Bedingt durch Ereignisse der Familien-Geschichte der BOHUN, waren die folgenden Earls von Hereford und Essex politisch weniger einflußreich als ihre Vorgänger. Earl Johns Bruder und Nachfolger, Humphrey IX. (1309-1361), war fromm und kränklich und hätte besser für ein Bischofsamt getaugt; er blieb lebenslang unbeweibt. Sein schlechter Gesundheitszustand hinderte ihn nicht an der umsichtigen Verwaltung seiner riesigen Besitztümer und an der Konsolidierung seiner Position als Lord von Brecon in den walisischen Marken; diese Herrschaft brachte ihm 1361 Jahreseinkünfte von mehr als 1.500 £ ein, was allein das jährliche Einkommen der meisten englischen Earls übertraf.
T.B. Pugh

Thiele, Andreas: Tafel 162
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band IV Die Britische Peerage, ein Auszug"

HUMPHREY VIII.
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1309
1361

Humphrey VII. de Bohun war 1334-1338 Connetable von England folgte 1336 seinem Bruder Johann als Graf von Hereford und Essex, Seigneur de Bohun, Lord von Brecknock, Herr zu Caldicot, Walton, Saffron Walden, Northampstead, Farnham, Pleshey und Haresfield, Stuart von England und der Normandie, erblicher Connetable von England und erblicher Sheriff von Gloucester und Hereford. Er erschien stets als treue Stütze König Eduards III., seines Cousins, half 1330, Mortimer-March zu stürzen, engagierte sich weniger politisch und war mehr Verwalter des großen Streubesitzes.

Literatur:
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Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band IV Die Britische Peerage, ein Auszug, R.G. Fischer Verlag 1996 Tafel 162 -