Elisabeth von York                           Königin von England
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11.2.1466
11.2.1503
Westminster
 

Älteste Tochter des Königs Eduards IV. von England aus dem Hause YORK und der Elisabeth Wydeville, Tochter von Graf Richard I. von Rivers
 

Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1834
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7. Elisabeth von York, Königin von England
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* 11. Februar 1465,
11. Februar 1503 im Kindbett
Westminster-Palast

ältestes Kind König Eduards IV. und der Elisabeth Wydeville

  oo 18. Januar 1486
       König Heinrich VII. aus dem Hause Tudor

sieben Kinder, unter anderem:
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Arthur, Prince of Wales ( 1502)
Heinrich VIII. ( 1547)
Margarete, spätere Königin von Schottland ( 1541)

Ein bereits 1469 mit George Neville, Duke of Bedford, eingegangenes Verlöbnis mit Elisabeth von York wurde nach der Niederlage der NEVILLE-Gruppierun im Bürgerkrieg (1470-1471) gelöst. Der Vertrag von Picquigny (1475) mit Frankreich schloß auch die Heirat Elisabeths von York mit dem Dauphin ein; die Mitgift wurde 1478 festgesetzt. König Ludwig XI. von Frankreich hatte allerdings nicht die Absicht, den Vertrag zu erfüllen. Nach dem Tod Eduards IV. nahm seine Witwe mit ihren Töchtern und ihrem Sohn Richard von York Asyl in der Westminster-Abtei aus Furcht vor Richard, Herzog von Gloucester (späterer Richard III.), an den jedoch Richard von York ausgeliefert wurde, der zusammen mit seinem Bruder Eduard V. wohl im Tower den Tod fand. Das Parliament von 1484 erklärte alle Kinder Eduards IV. zu Bastarden, doch versprach Richard den Töchtern eine ehrenvolle Verheiratung, wenn sie ihr Asyl verließen. Die Königin-Witwe schloß ein dynastisch-politisches Bündnis mit Heinrich Tudor, das ihm Elisabeths von York Hand versprach, wenn er Richard III. stürze. Richard seinerseits ließ Elisabeth von York nach Sheriff Hutton Castle in Yorkshire bringen und bemühte sich, Gerüchten entgegenzutreten, er habe seine Frau ermordet, um seine Nichte Elisabeth von York heiraten zu können. Nach dem Sieg Heinrichs bei Bosworth (22. August 1485) wurde die sofortige Heirat erwartet; diese wurde jedoch aufgeschoben, um die Anerkennung Heinrichs als König durch das Parliament und den päpstlichen Dispens wegen zu naher Verwandtschaft abzuwarten; die Hochzeit fand dann jedoch noch vor der Dispenserteilung statt (wegen möglicherweise bereits eingetretener Schwangerschaft?). Die Heirat zwischen Heinrich VII. und Elisabeth von York war nicht nur eine wichtige dynastisch-politische Angelegenheit, die Quellen deuten auf eine starke Zuneigung zwischen den Partnern hin.
A. Cameron


www.wikipedia.de
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Elisabeth von York
(englisch: Elizabeth of York)
* 11. Februar 1466; 11. Februar 1503

War die Tochter des englischen Königs Eduard IV. und dessen Ehefrau Elisabeth Woodville, die Schwester Eduards V., die Nichte Richards III. sowie die Ehefrau des englischen Königs Heinrich VII.

Die Heirat fand am 18. Januar 1486 in Westminster Abbey statt. Elisabeth war eine sehr populäre Königin. Gemäß ihrem Lebensmotto: "demütig und ehrfürchtig" war sie sehr wohltätig, was ihr den Beinamen "die Gute" verlieh.

Mit ihrem Mann hatte sie 8 Kinder von denen jedoch nur die Hälfte das Jugendalter erreichte:

Elisabeth starb, kurz nach der Geburt ihres achten Kindes, an ihrem 37. Geburtstag am Kindbettfieber.

Ihre Kinder Arthur, Margarete, Heinrich und Maria spielten in der Geschichte eine mehr oder weniger große Rolle: Arthur starb 4 Monate nach der Heirat mit Katharina von Aragon an der Schwindsucht, Margarete heiratete Jakob IV. (Maria Stuart ist ihre Enkelin), Heinrich war verantwortlich für die Loslösung von der römischen Kirche und der Bildung der Kirche von England und bekannt für seine (sechs Frauen Katharina von Aragon, Anna Boleyn, Johanna Seymour, Anna von Kleve, Katharina Howard, Catherine Parr) und den brutalen Umgang mit ihnen. Maria wird für den Thronanspruch der Johanna Grey und ihrer Schwestern Katharina und Maria verantwortlich gehalten.


Elisabeth wurde von ihrer Mutter dem LANCASTER-Erben Heinrich Tudor versprochen, der sie 1486 heiratete. Es war eine politische Ehe, die doch recht glücklich war. Elisabeth war eine eindrucksvolle, starke Frau mit viel Einfluß und Ansehen. Sie wurde von den Untertanen geliebt und starb im Kindbett.

Kendall Paul Murray: Seite 56,85,128,359-362,366,419
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"Richard III. König von England Mythos und Wirklichkeit"

Am 11. Februar 1466 gebar Elisabeth Woodville dem König eine Tochter, die auf den Namen Elisabeth mit ebensoviel Pomp getauft wurde, als wäre sie der erhoffte männliche Erbe.
Zum Zeichen der Aussöhnung zwischen König Eduard IV. mit den NEVILLES wurde Elisabeth im Dezember 1469 mit dem Sohn von John Neville, der am 5. Januar 1470 zum Herzog von Bedford erhoben wurde, verlobt.
Als Ergebnis des Friedens von Amiens wurde Elisabeth dem Dauphin Karl versprochen, dessen Vater Ludwig XI. sein Versprechen im Jahre 1482 brach und Elisabeth zum Gespött machte, indem er den Dauphin mit Margarete von Habsburg, der Tochter des Kaisers MAXIMILIAN I. verlobte.
Der Herzog von Buckingham und der Bischof von Ely, schickten im Jahre 1483 Heinrich Graf von Richmond eine Botschaft, in der er gebeten wurde, eiligst und so bald wie möglich nach England zu kommen zu dem Zweck, Elisabeth, die älteste Tochter des verstorbenen Königs, zu heiraten und gleichzeitig mit ihr zusammen den Thron in Besitz zu nehmen. So kam es, dass die Gräfin von Richmond von der Königin-Witwe das Versprechen erlangte, ihre älteste Tochter Heinrich Tudor zu geben.
Kaum war Anna Neville, die Frau Richards III., gestorben, raunte man, der König habe die Absicht, seine Nichte Elisabeth zu heiraten. Gerade die Freundlichkeit, mit der Richard und Anna seine Nichte behandelt hatten, und der fürstliche Rang, den sie Elisabeth während der Weihnachtsfeierlichkeiten einräumten, wurden jetzt gegen den König gekehrt. Dass er jemals ernsthaft daran dachte, seine Nichte zu heiraten, ist unwahrscheinlich. Wenn er sie dem TUDOR verweigern wollte, so brauchte er sie nur mit irgendeinem Mann seiner Wahl zu verheiraten. Hätte er sie selbst geheiratet, so hätte dies eine stillschweigende Anerkennung bedeutet, dass der frühere Ehevertrag Eduards IV. eine Erfindung war und er selbst ein Usurpator. Dieses Gerede um Elisabeth war nur eine neue Phase in dem Verleumdungsfeldzug, den die Anhänger Heinrich Tudors im Vorjahr begonnen hatten. In der Folgezeit wies Richard der ältesten Tochter Eduards IV. die Hofhaltung des "Rates des Nordens", der jetzt in Sheriff Hutton, nahe der Stadt York, residierte, als Wohnsitz an. Dieses Schloß barg nun viel, was vom königlichen Blut YORK übriggeblieben war:
die Prinzessin Elisabeth und zweifellos eine oder mehrere ihrer Schwestern, die Earls of Warwick und of Lincoln, Lord Morley, den Gatten einer Schwester Lincolns, und vielleicht Richards unehelichen Sohn John von Gloucester.
Am stärksten kam Richards stolze Verachtung der Ansprüche TUDORS darin zum Ausdruck, dass er sich weigerte, Elisabeth und ihre Schwestern zu verheiraten.
Heinrichs VII. Gemahlin, Elisabeth von York, erging es nicht so gut mit ihrer Zuneigung, vielleicht deshalb, weil sie so sehr von seinen Untertanen geliebt wurde. Obwohl er durch die Nachricht vom Tode seines Sohnes Arthur (1502) selbst schwer getroffen war, suchte er seine Frau mit großer Zärtlichkeit zu trösten, doch sie hatte offenbar keinen Anteil an seinem inneren Leben. Von ihrer Hochzeit an bis zum Jahr 1503, als sie nach einer Niederkunft starb, blieb sie fast stumm und nahezu unsichtbar. Heinrich wollte sie nicht einmal krönen lassen, bis die starke Unzufriedenheit seiner Untertanen die Krönung zu einer politischen Angelegenheit machte. Die Zeremonie wurde durch ein schreckliches Vorkommnis verdorben. Der Läufer, auf dem die Angehörigen der königlichen Familie von Westminster Hall nach Westminster Abbey gingen, war nach der Benutzung augenscheinlich ein Anrecht des Pöbels. Während Elisabeth in ihre Krönungsprozession dahin schritt, drängte die Menge in ihrer Gier, ihren Anteil an dem Teppich abzuschneiden, vorwärts. In einer Panik zogen die Wachen ihre Waffen und töteten vor den Augen der Königin mehrere Leute. Der Tumult war so groß, dass "die Reihe der Damen, die der Königin folgten, durchbrochen und in Verwirrung gebracht wurde".
Heinrich VII. war unbeliebt, aber die Königin wurde geliebt, weil sie machtlos war.

Fraser Antonia: Seite 23,27,41-44
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"Die sechs Frauen Heinrichs VIII."

Den Erfolg verdankte Heinrich Tudor genaugenommen seinem Sieg in der Schlacht von Bosworth. Unzweifelhaft gab es nämlich eine Reihe Thronanwärter mit größerem Anrecht auf die Herrschaft als ihn; nicht nur Elizabeth, Tochter Edwards IV., die er heiratete, sondern auch andere Vertreter des Hauses YORK.
Es war an Elizabeth von York, sich ihrerseits über die "Verwandtschaft", wie sie es nannte, zu freuen, die Katharina "zu unserer gemeinsamen Tochter" machte.
Die Nachricht vom Tod des Prinzen erreichte den in Greenwich residierenden Hof durch einen Kurier am Abend des 3. April. Elizabeth von York, um Fassung bemüht, erlitt keinen Zusammenbruch, wies aber darauf hin, daß Heinrichs Mutter "kein anderes Kind als ihn allein geboren hatte, und er es nur der Gnade Gottes zu verdanken habe, dorthin gelangt zu sein, wo er sich nunmehr befand". Das Paar hatte immerhin einen weiteren Sohn, Henry Herzog von York, der bald den Titel seines Bruders übernehmen sollte. Außerdem so fügte die Königin hinzu, konnte sich die Familie durchaus noch vergrößern: "Wir sind beide jung genug." Tatsächlich zählte das Paar sechsunddreißig bzw. fünfundvierzig Jahre. Elizabeths dritter Sohn, Edmund, war drei Jahre zuvor gestorben. Doch ihr Vertrauen in ihre eigene Fruchtbarkeit erwies sich als gerechtfertigt. Einen Monat nach Arthurs Tod wurde die Königin wieder schwanger und gebar ihr Kind Anfang Februar des folgenden Jahres. Indes war nicht vorhersehbar, daß das Baby - ein Mädchen - bald sterben und auch Elizabeth das Kindbett nicht überleben würde.
 
Panzer Marita A.: Seite 16-21,23,35,93
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"Englands Königinnen. Von den Tudors zu den Windsors."

Als ältestes Kind des Königs-Paares Edward IV. und Elisabeth Woodville am 11. Februar 1466 im Palast von Westminster geboren, war sie schon frühzeitig Gegenstand von politischen Heiratsplänen. Deshalb genoß sie bereits in ihrer Kindheit die volle Aufmerksamkeit ihres Vaters. Sie wuchs zusammen mit ihrer Schwester Mary im Schloss von Sheen auf. Für die sorgfältige Erziehung der beiden Prinzessinnen wurden 400 Pfund im Jahr bereitgestellt. 1469 sollte sie nach dem Willen ihres Vaters Georg Neville, den Herzog von Bedford, ehelichen. Allerdings fiel dieser bald in Ungnade, so dass der Heiratsplan nicht mehr verfolgt wurde. 1478 stand erneut eine Heirat kurz vor dem Abschluss: Man setzte schon Elisabeths Mitgift fest (die Herzogtümer Guienne und Aquitanien), da sie in Bälde den französischen Dauphin heiraten sollte. Aber auch dieses Ehepläne scheierten. Der französische König kündigte einfach die Verlobung auf. Für Elisabeth war dieses Vorgehen eine erhebliche Kränkung, da sie in England schon als "Madame la Dauphine" angesprochen wurde und auch bereits fleißig die französische Spracher erlernte.
Nach dem Tod des Vaters im April 1483 suchte Elisabeth zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern wegen der unsicheren Zeiten Zuflucht in der Abtei von Westminster. Als ihre zwei jungen Brüder gewaltsam im Tower von London ums Leben kamen, wurde nunmehr Elisabeth die Erbin des Thrones und damit Gegenstand mancher Machenschaften und Intrigen. So ging das Gerücht um, dass Richard III. sich seiner Königin Anne entledigen wolle, um seine junge Nichte Elisabeth zu ehelichen, die inzwischen - nicht ganz freiwillig - ihre Mutter verlassen hatte und am königlichen Hof lebte. Königin Anne nahm sie dort schwesterlich auf, obwohl Richard III. die Kinder Eduards IV. mit Elisabeth Woodville als illegitim hatte erklären lassen. Zum Weihnachtsfest 1484/85 beschenkte der König seine Gattin und seine Nichte mit völlig identischen, reich geschmückten Kleidern. Diese kostbae Gabe nährte wiederum die Heiratsgerüchte.
Als Heinrich bei Bosworth König Richard III. bezwang, hielt sich Elisabeth schon unter Sheriff Huttons Schutz in Yorkshire auf. Nun sollte die in erster Linie von den zwei Müttern, Elisabeth Woodville und Margarete Beaufort, von langer Hand geplante Heirat zur Vereinigung der streitenden Häuser YORK und LANCASTER stattfinden.
Nach Ansicht der Öffentlichkeit war Elisabeth die eigentliche Erbin der Krone, nachdem ihre Brüder tot waren und auch Richard III. keinen Erben hinterlassen hatte. Dennoch trat niemand für Elisabeth offen ein, um sie zur alleinigen Herrscherin auszurufen. Die Gründe dafür bleiben unklar. Eventuell sind sie in der desolaten Lage des englischen Königreiches zu suchen, in den Rosenkriegen, die anarchische Zustände heraufbeschworen und den Hochadel stark dezimiert hatte. Zudem war Elisabeth noch recht jung und so schien die Lösung, dass die Thron-Erbin nun wenigstens Königs-Gemahlin werden sollte, wohl allen in diesen Zeiten optimal. Aber Heinrich machte Elisabeth zunächst nur zur Herzogin von York. Dem Parlament gefiel diese Hinhaltetaktik gar nicht und es legte dem König nahe, nun endlich die Ehe mit Elisabeth zu schließen. Man wies versteckt darauf hin, dass Heinrichs Thronanspruch ohne Elisabeth an seiner Seite doch recht gering zu schätzen sei.
Schließlich fand die Hochzeit zu Beginn des Jahres 1486 in Westminster mit großem Gepränge statt. Der nachgesuchte Dispens wurde nicht mehr abgewartet, obwohl die Eheleute weitläufig miteinander verwandt waren.
Elisabeth zeigte - anders als ihre politisch aktive Mutter - mit der Rolle der Königin an der Seite ihres königlichen Gemahls durchaus zufrieden. Allerdings gestattete ihr Heinrich VII. auch nicht, in die Politik einzugreifen. So verkörperte die elegante Elisabeth mit ihrer glänzenden Erscheinung, den leuchtenden Augen und den langwallenden goldenen Locken, das Idealbild des mittelalterlichen Minnesangs, die hohe Frau, die sanftmütige Dame, die ihren Gemahl bestmöglich unterstützte und ihm eine Schar Kinder gebar. In dieser Hinsicht erwies sich die Ehe der beiden als recht erfolgreich. Denn der kühne und kultivierte Heinrich war seiner Gemahlin treu ergeben und diese ihm zärtlich zugeneigt.
Seine Eltern waren untröstlich über den Verlust. Vor allem Elisabeth scheint sich vom Tode ihres ältesten Sohnes nie mehr richtig erholt zu haben. Verzeichnete Ausgaben für Arzneien deuten aber auf ein schon länger andauerndes Leiden hin. Jedenfalls erkrankte Königin Elisabeth kurz nach der Geburt ihres letzten Kindes Katharina schwer. Sie starb an ihre Geburtstag, dem 11. Februar 1503, gerade 37 Jahre alt.

Verwandtschaft mit König Heinrich VII. von England:


                                                         Eduard III. König von England                  Thomas II. Holland Graf von Kent
                                                         13.11.1312
21.6.1377                               um 1350 1397

                                                    oo Philippa von Holland-Hennegau           oo Alice Fitz Alan von Arundel      
                                                         um 1312
15.8.1369                                  um 1350 1416


                                              -----------------------+------------                                    ---------+--------------------------
                       Johann Herzog von Lancaster       Edmund Graf von York oo Johanna von Holland   Margarete von Holland
                        3.1340
3.2.1399                          5.6.1341 1.8.1402           um 1375 1434           1385 30.12.1439

                   oo Katharina Roet                                                                                                          oo Johann I. Graf von Somerset
                       um 1350
10.5.1403                                                                                                      1371 16.3.1444               

                                    ---                                                        ----
                      Johann I. Graf von Somerset                     Richard Graf von Cambridge     
                      1371
16.3.1444                                       1376 5.8.1415

                   oo Margarete von Holland                       oo Anna Mortimer von March
                       1385 30.12.1439                                     27.12.1388 1411

                                    ----                                                            ----
                       Johann II. Graf von Somerset                 Richard I. Herzog von York
                       25.3.1404
27.5.1444                            1411 30.12.1460

                      oo Margarete Beauchamp                      oo Caecilie Neville
                                
vor 30.6.1482                                1415 31.5.1495

                               ---                                                             ----
                       Margarete Beaufort                                Eduard IV. König von England
                       31.5.1443
29.6.1509                           28.4.1442 9.4.1483  

                       oo Edmund Tudor                               oo Elisabeth Woodville
                          
1430 3.11.1456                                 1437 1492 

                               ----                                                              ----
                           Heinrich VII. Tudor                             Elisabeth von York


18.1.1486
   oo Heinrich VII. Tudor König von England
       28.1.1457
21.4.1509
 
 
 
 
 
7 Kinder:

  Arthur Prinz von Wales
  20.9.1486
2.4.1502
 
  Margarete Tudor Eventual-Erbin
  29.11.1489
18.10.1541

   8.8.1503
  1. oo Jakob IV. König von Schottland
           17.3.1473
9.9.1513
 
    1514-1527
  2. oo Archibald II. Douglas Graf von Angus
           um 1490
1557
 
    1528
  3. oo Heinrich I. Stuart Lord von Methven
           1501
1551

  Heinrich VIII. König von England
  28.6.1491
21.8.1547

  Elisabeth Tudor
  2.7.1492 14.9.1495

  Marie Tudor Eventual-Erbin
  18.3.1496
26.7.1533

  Edmund Tudor, Herzog von Somerset
  21.2.1499 19.6.1500


  Eduard Tudor
       


  Katharina Tudor
  2.2.1503
2.2.1503



Literatur:
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Baumann Uwe: Heinrich VIII. mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH 1991 Seite 10,19 - Ehlers Joachim/ Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 356,366 - Fraser Antonia: Die sechs Frauen Heinrichs VIII. Claasen Verlag GmbH Hildesheim 1995 Seite 17,23,26,27,39,41-44,47,59, 62,117,125,222,223,229,311,313,314,474 - Grayeff Felix: Heinrich VIII. Ein kraftvolles Leben. Wilhelm Heyne Verlag München 1961 Seite 9, 11,29 - Kendall Paul Murray: Ludwig XI. König von Frankreich 1423-1483 Verlag Callway München 1979 Seite 348,298,401,409, 444,545,548 - Kendall Paul Murray: Richard III. König von England Mythos und Wirklichkeit, Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 56,85,128, 359-362,366,419 - Panzer Marita A.: Englands Königinnen. Von den Tudors zu den Windsors. Verlag Friedrich Pustet Regensburg 2001 Seite 9, 16-21,23,35,93 - Ridley Jasper: Heinrich VIII. Eine Biographie. Weltbild Verlag GmbH Augsburg 1995 Seite 11,13-14,16,29,37,40,135 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 1 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser I Westeuropa, R.G. Fischer Verlag 1993 Tafel 219 - Wende Peter: Englische Könige und Königinnen. Von Heinrich VIII. bis Elisabeth II. Verlag C.H. Beck München 1998 Seite 15,20,30,32 -