Friedrich I.                                               Herzog von Schwaben (1079-1105)
--------------
vor 1050-4.6.1105

Begraben: Kloster Lorch
 

Ältester Sohn des Grafen Friedrich von Büren und der Hildegard von Egisheim-Mousson, Tochter von Graf Hugo V.
 

Lexikon des Mittelalters: Band IV Seite 958
********************
Friedrich I., Herzog von Schwaben aus dem Hause der STAUFER
--------------
* um 1050, + 1105

Begraben: Kloster Lorch

Sohn des Grafen Friedrich "von Büren"

An Ostern 1079 erhob HEINRICH IV. den vorher in den Quellen nie erwähnten Friedrich, einen in Schwaben offenbar mächtigen Mann, in Regensburg zum Herzog von Schwaben und verlobte ihm mit seiner damals etwa 7-jährigen Tochter Agnes. Sein Vertrauen galt einem Parteigänger, der in Schwaben den Kampf gegen RUDOLF VON RHEINFELDEN und seinen Sohn Berthold zu führen hatte; seitdem blieb Friedrich beharrlich auf der Seite seines Schwiegervaters. Aus der zweiten Ehe der Kaiser-Tochter Agnes mit Markgraf Leopold von Österreich stammt der Chronist Bischof Otto von Freising, für den, da er 80 Jahre danach um das kinderlose Ende HEINRICHS V. und die Ansprüche der STAUFER auf das salische Erbe wußte, der Belehnungsakt von 1079 ein Kernereignis des staufischen Hauses war.
In der Folgezeit sieht man Friedrich bei allen kriegerischen Unternehmungen HEINRICHS IV. gegen die RHEINFELDER, WELFEN und ZÄHRINGER, so 1080 bei Flarchheim. Auch an den Kämpfen der folgenden Jahre gegen HERMANN VON SALM und seinen Anhang war Friedrich beteiligt, insbesondere gegen die WELFEN im östlichen Schwaben: Zerstörung der Burg Siebeneich an der Wertach 1083, Einnahme Augsburgs durch die WELFEN 1084. Friedrichverteidigte Würzburg 1086, im August dieses Jahres erlitt er eine Niederlage bei Bleichfeld nördlich von Würzburg. Nach dem Tode des Gegen-Herzogs Berthold von Rheinfelden 1090 wurde Berthold II. von Zähringen zum Exponenten der welfisch-zähringischen Partei, verzichtete jedoch 1098 auf das Herzogtum Schwaben. Friedrichs Bruder Otto, seit 1082 Bischof von Straßburg, war in diesen Kämpfen sein zuverlässigster Helfer; zusammen mit Friedrich und seinem jüngeren Bruder Konrad nahm er 1090 am Italienzug HEINRICHS IV. gegen Markgräfin Mathilde von Tuszien teil (seit 1089 oo Welf V.). Während Friedrichs Abwesenheit erlebte der Bürgerkrieg in Schwaben einen neuen Höhepunkt. Die allmählich zustande gekommene Aussöhnung der WELFEN (Welf IV. 1096, Welf V. und Heinrich der Schwarze 1098) mit dem König brachte eine Ruhepause.
Seine letzten Jahre zeigen Friedrich als Klosterstifter von Lorch, unterhalb des Hohenstaufen, das er 1102 dem heiligen Petrus übergab; schon 1094 hatte seine Mutter Hildegard mit ihren Söhnen die Kirche zum heiligen Grab in Schlettstatt der Abtei Conques übertragen. Die Vogteirechte über die Klöster, Grablegen seiner Familie, blieben dieser erhalten. Im Kampf HEINRICHS V. gegen seinen Vater nahm Friedrich die Partei des Kaisers, ohne jedoch einzugreifen.

Literatur:
-----------
NDB V, 588f. - C. F. Stälin, Wirttemberg. Gesch. 2, 1847, 227 ff. - JDGH. IV. 3, 1900, 194 f. [G. Meyer von Knonau] - H. Beumann, Die Hausmachtpolitik der Staufer von Hzg. F.I. bis Kg. Konrad III., 1939, 27 ff. - K. Weller, Gesch. des. schwäb. Stammes, 1944, 246 ff. - O. Engels, Die Staufer, 1972, 7 ff.  - Staufer III, 345; V, 91 ff. - H. Maurer, Der Hzg. von Schwaben, 1978, 218 ff. - H. Jakobs, Schwaben und das Reich um 1079 (Die Staufer in Schwaben und Europa, 1980), 31 ff. - K. Schmid, De stirpe regia Waiblingensium, Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im MA, 1983, 45 ff. - Ders., G. Althoff, O. G. Oexle, Staufer - Welfen - Zähringer, ZGO 2134, 1986, 21 ff.



Bedürftig Friedemann: Seite 80
******************
"Taschenlexikon Staufer"

FRIEDRICH VON STAUFEN (FRIEDRICH I. VON SCHWABEN)
* um 1050, + 1105

Eine Zentralfigur in der Geschichte des STAUFER-Geschlechts: Friedrich I., Sohn Friedrichs von Büren, erbaute die Höhenburg Staufen (Hohenstufen) bei Göppingen, die der Familie den Namen gab, und seine Belehnung mit dem Herzogtum Schwaben (1079) schuf die territoriale Basis für ihren Aufstieg. Sein Leben war unablässiger Kampf an der Seite HEINRICHS IV., dem er sein Herzogtum wie auch seine Ehefrau, HEINRICHS Tochter Agnes von Waiblingen, verdankte. Friedrich war an den Feldzügen gegen HEINRICHS Widersacher RUDOLF VON RHEINFELDEN und HERMANN VON SALM beteiligt, und er zog auch 1090 mit nach Italien. Auch als sich der Kaiser-Sohn HEINRICH V. 1104 gegen den Vater erhob, hielt Friedrich zu seinem Lehensherrn und Schwiegervater. Friedrich stiftete das Kloster Lorch, das später Grablege der STAUFER wurde.



Brandenburg Erich: Tafel 11 Seite 22
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"

XII. 61 a. Agnes
---------------------
                   * wohl 1074/75, + 1143 24. IX.

Gemahl: a) (verlobt 1079) Friedrich I. Herzog von Schwbaen
                                      * ca. 1050, + 1105 vor 21. VII.



Decker-Hauff Hansmartin: Band III Seite 346
**********************
"Die Zeit der Staufer"

VI. GENERATION

21 (14) FRIEDRICH VON STAUFEN, Herzog von Schwaben
--------------------------------------------------
* um 1047/48, + (Januar/Juni; vor 21.7.) 1105

Begraben: Kloster Lorch

Es ist aufschlußreich, dass jetzt wenigstens eine Urkunde gefunden werden konnte, in der Friedrich, der spätere Herzog von Schwaben, 10 Jahre vor seiner Herzogserhebung als Graf urkundet (was der nahe verwandte Otto von Freising behauptet, der vom gräflichen Rang der STAUFER vor 1079 spricht, was aber bisher nicht belegt werden konnte). Wo die Grafschaft lag, sagt die Urkunde nicht. Herzog Friedrich- der erste, der sich nach der Burg Staufen benannte -, und Bischof Otto von Straßburg stehen schon im hellen Licht urkundlich gesicherter Betrachtung. Merkwürdig wenig weiß man dagegen von den beiden jüngsten Brüdern, Konrad und Walther, die wohl verheiratet waren, die aber vielleicht mit alpenländischem Altbesitz ausgestattet wurden.
Graf (in einer fränkischen Grafschaft oder im Riesgau?) 1069, entschiedener Parteigänger Kaiser HEINRICHS IV., von diesem mit dem Herzogtum Schwaben Ostern 1079 in Regensburg belehnt, zugleich mit der 7-jährigen Kaiser-Tochter Agnes "vermählt", erbaut spätestens ab etwa 1080, wahrscheinlich schon seit etwa 1070 die Burg Staufen, verwandelt ab etwa 1090 seine bisherige, durch die Fertigstellung von Burg Staufen entbehrlich gewordene Burg auf dem Berg über Lorch in ein Benediktiner-Kloster (Weihe nach 1097, vor Frühjahr 1102; Übertragung als päpstliches Eigenkloster 3.5.1102), nennt sich in seinen letzten Lebensjahren Herzog der Schwaben und Franken.

  I oo ab etwa 1065 bis gegen 1070
         NN (nach später Lorcher Überlieferung Beatrix/Mathilde)
       * etwa um 1050, + spätestens Ende 1078

Begraben: Stift Lorch begraben und gegen 1140 nach Kloster Lorch übertragen.

Mehrere Kinder, darunter mindestens 5 Töchter, geboren zwischen 1070/78. Spätere Schicksale noch nicht erforscht.

  II oo (verlobt Regensburg 24.3.1079, vollzogen um 1086 - Anfang 1087)
          AGNES VON WAIBLINGEN
          * Sommer 1072, + 24.9.1143

Begraben: zusammen mit ihrem 2. Gatten, Leopold von Österreich in Klosterneuburg

Tochter des Kaisers HEINRICH IV (1050-1106) und seiner ersten Frau Bertha von Savoyen (um 1054-1087), Tochter des Grafen Otto von Savoyen und der Adelheid von Turin. Agnes von Waiblingen heißt in manchen Quellen auch Adelheid (nach der savoyischen Großmutter bzw. nach einer früh verstorbenen älteren Schwester Adelheid (* 1070). Durch Agnes wurde der altsalische Familienname "von Waiblingen" zusammen mit der Pfalz und dem zugehörigen Ort auf die STAUFER übertragen.

Kinder: 33 (Heilica), 34 (Bertha von Böll), 35 (Friedrich der Einäugige), 36 (Hildegard), 37 (König KONRAD III.), 38 (Gisela), 39 (Heinrich), 40 (Batrix), 41 (Kunigunde), 42 (Sophia), 43 (Fides/Gertrud)


Friedrich begleitete 1077 HEINRICH IV. nach Canossa und hatte 1078 wesentlichen Anteil am Sieg bei Mellrichstedt über RUDOLF VON RHEINFELDEN. Er wurde 1079 als treue kaiserliche Stütze durch Kaiser HEINRICH IV. Herzog von Schwaben. Rolle und Rang des Vaters und die Ansprüche über die Mutter erklären diesen Aufstieg am ehesten. Als Bundesgenosse und Schwiegersohn HEINRICHS IV. begann er in S-Deutschland eine erfolgreiche Territorialpolitik und erbaute um 1088 die Burg auf dem Hohenstaufen, nach der sich das Geschlecht nannte. Er setzte sich in jahrelangen Kriegen gegen die Häuser RHEINFELDEN und ZÄHRINGEN durch und wurde 1097 im Frieden von Mainz endgültig anerkannt. Er zog mehrmals gegen Bayern und Franken, mußte Würzburg aufgeben und war 1090-1096 mit Kaiser HEINRICH IV. in Italien. Er versuchte 1104 im Thronkrieg zugunsten des Schwiegervaters zu vermitteln und stiftete 1094 Sankt Fides im Elsaß und 1101 Lorch als Hauskloster, wo er bestattet wurde.

Mühlbacher Josef: Seite 14-17
**************
"Lebenswege und Schicksale staufischer Frauen"

Frauen sind es, die den Aufstieg der frühen STAUFER nicht nur begleitet, sondern entscheidend beeinflußt haben. Hildegard von Egisheim brachte den Herren von Büren neben Gebietszuwachs jene Standeserhöhung, durch die das Geschlecht in den Kreis der salischen Kaiser trat; Agnes, die Tochter Kaiser HEINRICHS IV. und der Bertha von Savoyen, brachte den STAUFERN die Herzogswürde ein und machte sie königswürdig.
Die STAUFER gewannen solche Frauen nicht von ungefähr, sondern durch ihr Ansehen und ihre Tüchtigkeit, die gerade in jener Zeit das bislang ruhmlose Geschlecht ins Tageslicht der Geschichte rückten.
Friedrich I. (von 1050 bis 1105), der als Sohn Friedrichs von Büren und der Hildegard von Egisheim fünf seiner Geschwister überlebt hatte, wurde als "hochgerühmt durch Klugheit, Sitten und Anstand" beschrieben. Er erwies sich als ein gradliniger und entschlossen handelnder Mann in seiner Treue zu Kaiser HEINRICH IV. bei dessen Kämpfen mit der Kurie (Investitionsstreit), gegen abtrünnige Fürsten und gegen den eigenen Sohn. 1077 hat Friedrichden Kaiser nach Canossa begleitet. Durch Friedrichs Einsatz in der Schlacht von Mellrichstadt, in welcher HEINRICH IV. 1078 den Gegen-König RUDOLF VON RHEINFELDEN besiegte, ernannte der Kaiser Friedrich zum Herzog von Schwaben und gab ihm seine Tochter Agnes zur Frau. Das geschah 1079 in Regensburg mit den Worten des Kaisers, die der Bischof Otto von Freising, ein Halbbruder Friedrichs II., überliefert hat: "Wackerer Mann, den ich vor allen immerdar als den treuesten und tapfersten befunden habe, du weißt, wie im Römischen Reich die Frevel überhand nehmen, wie durch des Teufels Einwirkung empörerische Verbindungen für heilig gelten, während Gottes Gebot, die Obrigkeit zu ehren, verachtet und mit Füßen getreten wird. So wie bisher kämpfe auch künftig gegen dieses verderblichste aller Übel, und als Beweis, wie sehr ich deine früheren Verdienst anerkenne und den künftigen vertraue, gebe ich dir meine einzige Tochter Agneszum Weibe und das Herzogtum Schwaben zur Mitgift."
Es kann sich damals nur um eine Verlobung gehandelt haben; wann die Vermählung stattfand, wissen wir nicht.
Der zum Herzog Ernannte erbaute sich, wohl an der Stelle einer bescheidenen Burganlage, um 1088 die Burg auf dem Hohenstaufen, der dem Geschlecht den Namen gab.
Die Kinder aus der Ehe Friedrichs I. mit Agnes sind Friedrich II., Herzog von Schwaben, KONRAD III., der erste staufische König und Gertrud, die, vermählt mit dem Pfalzgrafen Hermann von Stahleck, 1156 kinderlos starb.
Am 6. April 1105 starb Friedrich I. und wurde in dem von ihm 1102 als staufische Grablege gegründeten Kloster Lorch bestattet.
Über ihren Bruder HEINRICH V. war Agnes durch dessen Gemahlin Mathilde mit dem  König Heinrich I. von England verschwägert.
Agnes überlebte auch ihren zweiten Gemahl, der 1136 starb. Sie starb mit 70 Jahren am 24. September 1143 und wurde in dem von ihrem Gatten gegründeten Augustiner-Chorherrenstift in Klosterneuburg bestattet.
Durch die Ehe der Agnes mit Friedrich I., Herzog von Schwaben, wurde der Weg zur geschichtlichen Größe der STAUFER geebnet. 1138 wurde ihr zweiter Sohn KONRAD III.der erste König des Geschlechts.

Bühler Heinz: Seite 35
************
"Zur Geschichte der frühen Staufer"

Wir sehen, dass sich die Genealogie der frühen STAUFERdurchaus erweitern läßt. Weniger der Mannesstamm, der durch Wibald gut bezeugt ist; er konnte lediglich um ein Glied nach rückwärts verlängert werden. Dagegen waren in den 1. Generationen der staufischen Genealogie bisher nur ganz wenige Frauen bekannt. Es liegt in der Natur der ohnehin spärlichen Quellen, dass Frauen allenfalls dann genannt werden, wenn sie den höchsten Kreisen angehörten. Für jede der vier ersten Generationen Wibals ließ sich mindestens eine STAUFERIN hinzugewinnen:
in der 1. Generation ist es die namentlich unbekannte Stammutter der TRUHENDINGER
in der 2. die Pfalzgräfin Adelheid, Gemahlin Manegolds des Älteren aus dem Anhauser Stiftergeschlecht.
In der 3. Generation erwies sich die bekannte Schwester Herzog Friedrichs I., Adelheid, als die Mutter des Bischofs Otto von Bamberg.
In der 4. Generation kam als Tochter Herzog Friedrichs Berta von Boll hinzu sowie als Tochter des Pfalzgrafen Ludwig die dem Namen nach unbekannte Stammutter des Grafen von Oettingen. Der Sippenkreis der STAUFERerweitert sich damit ganz beträchtlich. Die Erhebung Friedrichs I. zum Herzog von Schwaben 1079 wird vollends verständlich, nachdem wir wissen, dass er sich als Herzog nicht allein auf seine eigene Hausmacht zu stützen brauchte, sondern dass er mit der Unterstützung seiner Oheime, Schwäger, Vettern und Neffen rechnen durfte, die vorwiegend in Ostschwaben verwurzelt waren und ihm und seinem Nachfolger von vornherein einen beträchtlichen Einflußbereich sicherten. Nicht zuletzt die Tatsache, dass der STAUFER in seinem eigenen Sippenkreis über einen stattlichen Anhang verfügt, mag HEINRICH IV. bestimmt haben, Friedrich I.zum Herzog zu machen. Durch Übertragung von Ämtern, die von Haus aus den STAUFERN zustanden, an deren nächste Verwandte, wurden diese noch enger an die salisch-staufisch Partei gebunden. So wird auf der Grundlage der familiären Beziehungen klar, weshalb die nur in zwei Generationen bezeugten Stifter Anhausens zeitweilig das wichtige Pfalzgrafenamt bekleideten und weshalb die Vogtei Anhausen nach ihrem Erlöschen an die STAUFER fiel. Wir verstehen den Anfall der Vogtei Elchingen an die STAUFER. Wir wissen jetzt, warum die OETTINGER mit der Riesgrafschaft betraut wurden und wieso sie einen so erstaunlichen Aufstieg erlebten zu einer Zeit, als die Macht der STAUFER zu zerbröckeln begann.

Heyck Dr. Eduard: Seite 127
***************
"Geschichte der Herzöge von Zähringen"

Herzog Friedrich, der STAUFER, hatte, während die verschiedenen Scharen der Gegenpartei in Ostfranken umherzogen und dort schließlich zur Einigung über eine Neuwahl gelangten, in Bayern einige Erfolge errungen, und führte seine Truppen nunmehr dem neuen Gegen-König HERMANN, der unter Welfs Führung herannahte, entgegen. Zwar wurde er bei Höchstädt an der Donau am 11. August 1181 geschlagen, doch hemmte das unferne Augsburg den Erfolg der vordringenden Gregorianer.

Köhne Carl Ernst: Seite 29-41
***************
"Die Hohenstaufen" in "Die großen Dynastien "

Der gleichnamige Sohn Friedrichs von Büren - jeder erstgeborene STAUFER hieß bis zuletzt Friedrich - erbt 1079 vom sonst kinderlosen Großvater Otto II. von Schwaben das Herzogtum, das damals vom mittleren Neckar bis Chiavenna und vom Lech bei Augsburg bis zu den Kämmen der Vogesen reichte. Er gehörte damit zu den Großen des Reiches und heiratete Kaiser HEINRICHS IV. Tochter Agnes. Gleichzeitig errichtet er auf dem 680 m hohen Gipfel des Hohenstaufen, nach dem sich künftig das Geschlecht nennt, eine stolze Residenz, von deren Zinnen er die Kernlande seines Fürstentum überschauen konnte. Der Blick geht indessen bald über dessen Grenzen hinaus.

Engels Odilo: Seite 99,100,103
***********
"Stauferstudien"

In der Tat errichtete dieser Friedrichauf dem Hohenstaufen [Hohenstaufen ist der Name des Berges und Staufen der ursprüngliche Name der Bergkuppe und nicht etwa eine spätere Abkürzung des Namens Hohenstaufen, wie noch Pacaut vermutet.] das castrum Stoyphe, den als endgültig angesehenen Stammsitz der Familie, der dem Geschlecht am Ende auch den Namen geben sollte. Und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass dieses Zeichen einer neuen Herrschaftsstufe mit der Erhebung Friedrichs zum Herzog in Verbindung steht, denn die landschaftsbeherrschende Bergkuppe des Hohenstaufen bot sich als ein gleichwertiges Symbol zum Hohentwiel an, von dem aus Adelheid in Stellvertretung ihres Gatten RUDOLF VON RHEINFELDEN die Funktionen eines gegenköniglichen Herzogs wahrgenommen hatte.
Der Aufstieg zum Amtsherzog löste ein neues Selbstverständnis aus. Dabei kommt es auch hier auf einen bestimmten Akzent der Hausmachtposition an. Abgesehen vom Standesaufstieg brachte das Amtsherzogtum der staufischen Hausmacht einen Zuwachs, unter anderem durch das Verfügungsrecht über herrenloses Gut ausgestorbener Adelsfamilien, aber im Vergleich zum eigentlichen Stammesherzogtum waren die Vorteile nur noch begrenzt realisierbar, schon weil mit dem Friedensschluß von 1098 das schwäbische Stammesherzogtum unter drei Herzogsgewalten aufgeteilt blieb. Und das Versprechen HEINRICHS IV., dem neuen Herzog seine Tochter zur Frau zu geben, war im Grunde ein politischer Gegenzug, da RUDOLF VON RHEINFELDEN wenige Wochen vorher dem von ihm zum Schwabenherzog ernannten Berthold II. von Zähringen ebenfalls seine Tochter überlassen hatte. So groß man den Zuwachs an Ansehen auch einschätzen möchte, der Aufstieg zum Herzog war in Ursache und Erscheinungsweise von der mißlichen Lage HEINRICHS IV. gezeichnet. Nur weil der schwäbischen Fürstenopposition ein gleichrangiger Widerpart entgegengestellt werden mußte, war Friedrichzum Herzog und Schwiegersohn des Kaisers geworden; und da er, wollte er seinen Amtsanspruch gerecht werden, sich nur unter Berufung auf die Königsmacht behaupten konnte, blieb seine ganze Hausmachtpolitik auf eine Interessengleichheit mit dem SALIER angewiesen. Die konkreten Umstände des Jahres 1079 siedelten das STAUFER-Geschlecht für die Dauer in nächster Nachbarschaft der SALIER an.
Und nicht nur die STAUFERverbanden nach 1090 ihren Leitnamen Friedrich mit dem salischen Namen Konrad (und später mit Heinrich), sondern durch Agnes fand auch im machmaligen Bischof Konrad von Passau vorübergehend ein salischer Leitname im BABENBERGER Geschlecht Eingang.
Sieht man von Reichsrechten in Ulm ab, die zu Ende des 11. Jahrhunderts in Besitz genommen worden sein müssen, dann konzentrierte sich die staufische Hausmachtexpansion schon unter den Herzögen Friedrich I. und erst recht unter Friedrich II. nicht auf schwäbisches Stammesgebiet, sondern in Verlängerung der staufischen Besitzungen im nördlichen Schwaben und im Unterelsaß auf die Zone der dicht gestreuten salischen Hausmacht in Rheinfranken und auf das Kräftezentrum der Königsgewalt in Mainfranken. Die Obervogtei über das in der ganzen Pfalz begüterte Hochstift Speyer, der salischen "Hauskirche", nahm Friedrich I. zu Beginn des 12. Jahrhunderts wahrscheinlich zu Lehen. Sein Sohn tauschte von der Straßburger Kirche den Hof Annweiler am Fuß des Trifels gegen Besitz im Unterelsaß ein und erwarb Güter im Gebiet von Kaiserslautern, Kirchheim-Bolanden, Münsterdreisen, Boppard und Bingen sowie die Reichslehen in Alzey und Nierstein; und im benachbarten Oppenheim errichtete er eine Burg. All diese Erwerbungen sind vor 1125 anzusetzen und nicht mit einer Revindikation salischer Rechte zu verwechseln; allerdings läßt sich nicht mit Sicherheit entscheiden, ob jeder Erwerb schon vor 1116 oder erst im Zuge des Reichsauftrages der beiden STAUFER-Brüder erfolgte; nur vom Erbe der Grafen von Rothenburg-Komburg, das in nicht ganz durchsichtiger Rechtsform an KONRAD fiel, kann dies eindeutig gesagt werden. Doch auch unabhängig von dieser Frage hatten die beiden Vogteien über das Speyrer Hochstift und die Abtei Weißenburg in staufischer Hand ein solches Gewicht, dass bereits Friedrich I. als Herzog von Franken bezeichnet werden konnte.

Stälin Paul Friedrich: Seite 249-255
*****************
"Geschichte Württembergs"

Die beiden Fürsten, welche im Jahr 1079 an die Spitze Schwabens getreten waren, der von König HEINRICHeingesetzte Herzog Friedrich I. von Staufen (1079-1105) und der Gegenherzog der rudolfingischen Partei Berchtold von Rheinfelden (1079-1090) blieben auch nach dem Tode des Gegen-Königs RUDOLF in ihren Stellungen, doch schmolz hier HEINRICHS Macht zunächst immer mehr zusammmen. Während der Verhandlungen der rudolfingischen Partei inbetreff eines neuen Gegen-Königs erhielt zugleich mit dem Bischofe Altmann von Passau der Abt Wilhelm von Hirsau den 15. März 1081 von Papst Gregor VII. die Eidesformel, welche der neue König zu leisten habe, um ihm gefällig zu sein. Dieser Abt, dessen Persönlichkeit und kirchliche Bedeutung später noch genauer zu würdigen sein wird, war es überhaupt, welcher in rastloser Tätigkeit die gregorianischen Grundsätze nicht nur in seinem eigenen Kloster durchführte, sondern auch durch die Verbreitung der Hirsauer Mönche und Ordnungen über ganz Schwaben und über einen beträchtlichen Teil Deutschlands einen bedeutenden Einfluß erhielt und nicht als der geringste Feind HEINRICHS den Kampf gegen denselben überall fortschürte. Nach des letzteren Mißgeschick vor Rom wurde von seinen Gegnern, insbesondere den Sachsen und Herzog Welf samt den mit ihm vereinigten Schwaben, im Beginn Augusts 1081 zu Ochsenfurt am Main Graf HERMANN von Salm zum Könige gewählt. Ihm lieferte König HEINRICHS treuer Anhänger Herzog Friedrich im Verein mit dem bayerischen Grafen Kuno dem Jüngeren, Sohn des Pfalzgrafen Kuno von Vohburg, nachdem sie zuvor Donauwörth besetzt hatten, alsbald den 11. des Monats bei Höchstädt an der Donau ein Treffen, in welchem der voreilige Ruf im Heere des Gegen-Königs: "Brüder, streitet tapfer, sehet die Feinde fliehen!" durch Ermutigung dieses Heeres den Ausschlag zu HERMANNS Gunsten gegeben haben soll. Friedrich wurde geschlagen und Kuno fiel, allein trotz dieses Sieges gelang es HERMANN nicht, sich Augsburgs, des Mittelpunkts der Partei König HEINRICHS in Schwaben, zu bemächtigen, und er zog nach dreiwöchiger Belagerung der Stadt nach Sachsen ab.
Auch in den folgenden Jahren dauerte der verheerende Kampf in Schwaben fort; ganze Gegenden wurden in Wüsteneien verwandelt, der ZÄHRINGER Berchtold ging eine Zeit lang seiner Feste Hohentwiel, ohne Zweifel eines Erbguts seiner Gemahlin, verlustig. An Weihnachten 1082 beriet sich der Gegen-König in Schwaben mit den Fürsten des Landes über eine Heerfahrt nach Italien, gab jedoch dieselbe bald wieder auf. Im August 1083 zerstörten Herzog Friedrich und Bischof Siegfried von Augsburg die feindliche Feste Siebeneich (an der Wertach), dagegen öffneten sich dem Herzoge Welf im Beginn des Jahres 1084 die Tore Augsburgs durch Verrat. Er hauste entsetzlich in der Stadt, räumte sie jedoch nach einigen Monaten wieder, als HEINRICH aus Italien, wo er sich an Ostern von seinem Papste zum Kaiser hatte krönen lassen, herbeieilte. In demselben Jahr gelang es der Partei des Gegen-Herzogs, hauptsächlich wohl durch den Einfluß des Abtes Wilhelm von Hirsau, in dem Hirsauer Mönche Gebhard, einem Bruder obigen Berchtolds von Zähringen, einen tatkräftigen und mächtigen Bischof an Stelle des früher von ihr bestellten unbedeutenden Bertolf auf den Konstanzer Stuhl zu setzen. Dagegen verlieh der Kaiser im Jahr 1084 das Bistum Straßburg an Otto, den Bruder Herzog Friedrichs.
Im Jahr 1086 wälzte sich der Kampf wieder nach Ostfranken. HEINRICH hatte in Würzburg nach Verdrängung des Bischofs Adalbero den Bamberger Scholasticus Meinhard zum Bischof eingesetzt und Herzog Friedrich mit der Verteidigung der Stadt betraut. 5 Wochen lang wurde Friedrich von dem Gegen-König und von Welf mit seinen Schwaben belagert, während der Kaiser mit einem, vornehmlich aus den rheinischen und lothringischen Bistümern gesammelten Heere zum Entsatz anrückte. Wiederum am 11. August kam es bei Pleichfeld zur Schlacht. Die Schwaben und Sachsen bereiteten sich zu derselben wie zu einem Glaubenskampfe vor, mit feierlichem Gebet weihte der Erzbischof von Magdeburg die Krieger zum Kampfe, während Herzog Welf nach Art des Mailänder Caroccio auf einem hohen Maste, von dem eine rote Fahne wehte, ein Kreuz aufgerichtet hatte. Trotz der größten persönlichen Tapferkeit HEINRICHS, der seine goldene Lanze den Feinden mit eigener Hand wieder entwand, unterlag derselbe, da seine Krieger zum Teil schmählich flohen. Infolge dieses Unfalls mußte Friedrich Würzburg räumen. Zwar nahm es der Kaiser nach wenigen Wochen wieder ein, doch zwangen ihn Welf und Berchtold durch einen Überfall zum Verlassen Bayerns, und auch Augsburg ging ihm den 12. April verloren, worauf Bischof Siegfried zwei Jahre auf der welfischen Feste Ravensburg in Ketten gehalten wurde. Einige Zeit nach dem Tode des Gegen-Königs HERMANN (1088) starb auch der junge RHEINFELDER (18. Mai 1090); doch erhielt im Jahr 1092, vielleicht auf der Ulmer Versammlung vom 2. Mai, welche von Berchtold von Zähringen und Welf besucht wurde, der erstere von seiner Partei die schwäbische Herzogswürde. Schon seither die Seele des Widerstandes gegen den Kaiser, leistete er dem Papste förmlich einen Vasalleneid in die Hand seines Bruders Gebhard, des eifrigen Gregorianers, welcher im Jahr 1089 zum päpstlichen Legaten für einen Teil Deutschlands, später für ganz Deutschland, ernannt worden war.
Als der Kaiser im Jahr 1090, begleitet von Herzog Friedrich und dessen Brüdern Konrad und Otto, Bischof von Straßburg, mit einem starken Heere nach Italien aufbrach und im Kampfe mit der großen Markgräfin Mathilde von Tuszien vielfachen Wechsel des Glückes erfuhr, nahmen in Schwaben Befehdungen aller Art, Raub und Totschlag, sehr überhand und es sank hier die kaiserliche Sache immer tiefer. Im November 1093 hielten die meisten schwäbischen Großen zu Ulm einen Landtag und beschlossen daselbst, dass man in allen geistlichen Dingen fortan nur dem päpstlichen Legaten, Bischof Gebhard, in den weltlichen dagegen dem Herzoge Berchtold und den Grafen folgen wolle. Zugleich wurde hier ein Landfriede verabredet, welcher vom 25. November des Jahres bis zum nächsten Osterfest und von da weiter auf zwei Jahre gültig und von welchem nur Gebhards Gegenbischof, der um Ostern 1092 vom Kaiser eingesetzte Arnold (von der Familie der Grafen von Heiligenberg) ausgeschlossen sein sollte. Für die Ausbreitung dieses Friedens waren besonders die Herzoge Berchtold und Welf tätig, so dass er sich über Bayern bis nach Ungarn, über Franken und Elsaß verbreitete, vielleicht sogar im Jahr 1097 in Mainz zu einem Reichsfrieden erhoben wurde. Überhaupt lösten jetzt friedlichere Verhandlungen die blutigen Kämpfe im Lande ab, wie wir denn zum Beispiel aus dem Jahr 1094 zwei stark besuchte Landtage, einen Herzog Berchtolds vom 17. Januar zu Rottweil und einen weiteren vom Oktober zu Augsburg, kennen. Endlich kam auch die Ausgleichung des Streites zwischen dem Kaiser und Herzog Friedrich einer-, sowie Herzog Berchtold und den WELFEN andererseits samt dem beiderseitigen Anhang, zustande.
Zuerst wandten sich die WELFEN dem Kaiser zu, da es ihnen  bei ihren italienischen Beziehungen von Wert war, in gutem Einvernehmen ist demselben zu stehen. Es suchte nämlich Welf gegenüber seinen Halbbrüdern Hugo und Fulko Erbansprüche auf einen Teil der Besitzungen seines Vaters, des Markgrafen Azzo II. von Este (+ 1097), durchzusetzen, und sein Sohn Welf V. (II.), der Dicke genannt, welcher im Jahr 1089 auf Veranlassung Papst Urbans II. die Gräfin Mathilde geheiratet hatte, sich aber im Jahr 1095 wieder von ihr trennte, wollte einen Teil der Güter und Rechte, die ihm seine Gattin zugebracht, zurückbehalten. Es erfolgte eine förmliche Aussöhnung des Kaisers noch im Jahr 1096 mit dem alten Welf, welchen HEINRICH wieder als Herzog von Bayern anerkannte, und dann wohl zu Anfang des Jahres 1098 auch mit dessen Söhnen, Welf V. und Heinrich dem Schwarzen, von denen der ältere das Herzogtum im voraus zugesichert erhielt. Gleichzeitig oder nur wenig später verstand sich auch Herzog Berchtold mit seinem Neffen, Markgraf Hermann, der sich bald nachher von Baden nannte, und den meisten anderen schwäbischen Großen zur Nachgiebigkeit; er erkannteFriedrich in seiner Würde als Herzog von Schwaben an, behielt aber den herzoglichen Titel bei, den er dann weiter auf seine Nachkommen vererbte, und erhielt die Stadt Zürich, wohl mit ihrer Umgebung, als unmittelbares Reichslehen zugestanden. So befand sich Friedrichnach 20-jährigem Kampfe endlich im unbestrittenen Besitze des Herzogtums, mochte auch seine Macht gegenüber den WELFEN und ZÄHRINGERN eine beschränkte bleiben.
Im ganzen war jetzt die Ruhe in Oberdeutschland wiederhergestellt und dem allgemeinen 4-jährigen Landfrieden, welcher unter anderen von den Herzogen Friedrich, Welf V., Berchtold beschworen und am 6. Januar 1103 durch den Kaiser von Mainz aus verkündigt wurde, schloß sich wohl in demselben oder im folgenden Jahre noch ein besonderer für Schwaben an, den Friedrich unter Zustimmung der Bischöfe von Augsburg und Eichstädt mit mehreren schwäbischen und fränkischen Großen für ein Jahr beschwor. Doch gab es schon im Jahr 1103 eine neue Reibung in Schwaben, indem Bischof Gebhard von Konstanz, trotz den Bemühungen des Papstes Paschalis II. zu seinen Gunsten, durch den Gegenbischof Arnold für mindestens zwei Jahre vertrieben wurde, und am Schlusse des folgenden Jahres brachen im Reich selbst wieder neue Kämpfe aus, als des Kaisers Sohn, König HEINRICH V., sich gegen seinen Vater empörte. Zwar versuchte Herzog Friedrich im Januar 1105 zu Regensburg als Gesandter seines Schwiegervaters im Verein mit den Erzbischöfen von Köln und Trier und dem Kanzler Erlung, Bischof von Würzburg, in eindringlichster Weise den Sohn zur Versöhnung zu stimmen, allein ohne Erfolg. Bischof Gebhard, welcher dem jungen Könige im Februar bei dessen Zuge nach Schwaben entgegenkam und wohl jetzt von ihm wieder in sein Bistum eingesetzt wurde, versprach demselben wegen des Eidsbruchs gegen seinen Vater Vergebung. Einer der schlimmsten Feinde des alten Kaisers, der Nachfolger Abt Wilhelms von Hirsau, Abt Gebhard, aus dem Geschlecht der Grafen von Urach, erhielt am Allerheiligen des Jahres zur Belohnung für seinen Eifer zugunsten des jungen Königs das Bistum Speier.
Noch im gleichen Jahre, vor dem 21. Juli, starb Friedrich, der erste Herzog Schwabens aus dem staufischen Hause. Wegen der mannigfaltigen Vorzüge sehr gerühmt, fand er seine Ruhestätte im Kloster Lorch, welches er auf eigenem Grund und Boden gestiftet hatte. Seine Witwe Agnes vermählte sich im folgenden Jahre wieder mit dem Markgrafen Leopold III. von Österreich.
 
 
 
 

    1065
  1. oo Beatrix/Mathilde
                -

  24.3.1079
  2. oo Agnes von Waiblingen, Tochter des Kaisers HEINRICH IV.
          1072/73-24.3.1143
 
 
 
 

Kinder:
2. Ehe

  Friedrich II. Herzog von Schwaben
  1090-4./6.4.1147

  KONRAD III.
  1093-15.2.1152

  Gertrud
  vor 1105-   1191

1122/25
  oo Hermann von Stahleck Pfalzgraf bei Rhein
             -20.9.1156

  Berta von Boll
        -   1142

 1102/03
  oo Adalbert von Elchingen
             -

  Heilica
        - um 1120

1101/02
  oo Friedrich III. Graf von Lengenfeld
            -2.4.1119
 
 
 

Literatur:
-----------
Bedürftig Friedemann: Taschenlexikon Staufer. Piper Verlag GmbH München 2000 Seite 80 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 11 Seite 22 - Bühler, Heinz: Zur Geschichte der frühen Staufer - Herkunft und sozialer Rang unbekannter Staufer, in Hohenstaufen Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen 10. Folge 1977 Seite 35 - Cardini, Franco: Friedrich I. Barbarossa. Kaiser des Abendlandes, Verlag Styria Graz 1990, Seite 15,18,20,33 - Csendes, Peter: Heinrich VI., Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Wiesbaden 1993, Seite 24 - Decker-Hauf Hansmartin: Die Zeit der Staufer. Geschichte - Kunst - Kultur. Katalog der Ausstellung Stuttgart 1977 Band III Seite 346 - Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I Seite 38,221,250/Band II Seite 177,223,260/Band III Seite 154,157,507 - Die Zähringer. Schweizer Vorträge und neue Forschungen. Hg. von Karl Schmid; Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1990, Seite 50-56,60, 64,67,86,88,101,112,117,121,218, 301,332 - Engels, Odilo: Die Staufer. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1972, Seite 7,8, 12-15,20 - Engels, Odilo: Stauferstudien. Beiträge zur Geschichte der Staufer im 12. Jahrhundert, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1996, Seite 96,99 A,100,103 - Heyck, Eduard: Geschichte der Herzoge von Zähringen. Freiburg im Breisgau 1891 Seite 127 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag München, Seite 66,23 - Köhne, Carl Ernst: Die Hohenstaufen in Die großen Dynastien Karl Müller Verlag Erlangen 1996 Seite 29 - Lechner Karl: Die Babenberger. Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Böhlau Verlag Wien-Köln-Weimar 1992, Seite 110,121,124,139,144 - Lehmann, Johannes: Die Staufer. Glanz und Elend eines deutschen Kaisergeschlechts, Gondrom Verlag Bindlach 1991, Seite 11,15,32,37,112 - Mühlbacher, Josef: Lebensweg und Schicksale der staufischen Frauen, Bechtle Verlag Esslingen 1977 Seite 14-17 - Pohl Walter: Die Welt der Babenberger. Schleier, Kreuz und Schwert, hg. von Brigitta Vacha, Verlag Styria, Seite 132,135,142 - Schmid Karl: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983, Seite 152, 155,206,462 - Schneidmüller Bernd: Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000 Seite 141,142,152 - Schwarzmaier, Hansmartin: Die Heimat der Staufer. Bilder und Dokumente aus einhundert Jahren staufischer Geschichte in Südwestdeutschland, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1976 Seite 11,14,16,25-28,34,40,43,75 - Stälin, Paul Friedrich: Geschichte Württembergs, Gotha 1882 Seite 249-255 - Wies, Ernst W.: Kaiser Friedrich Barbarossa. Mythos und Wirklichkeit, Bechtle Esslingen 1999, Seite 34,91 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 16,172,216,222,273,277,282 -
 
 
 
 
 


Copyright 2002 Karl-Heinz Schreiber - http://www.genealogie-mittelalter.de