Einziger Sohn des Königs
Alfons IV. der Mönch von Leon-Asturien und der Oneca
von Navarra, Tochter von König
Sancho I.
Lexikon des Mittelalters: Band VI Spalte 1444
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Ordono IV., König von Leon und Asturien 958-960
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+ 962
Cordoba
Sohn Alfons‘ IV.
Verdrängte mit Hilfe des Fernan Gonzales von Kastilien
seinen Konkurrenten Sancho I., der
aber, unter anderem mit Unterstützung der Mauren, den Thron zurückgewann.
Daher mußte Ordono IV. seine
letzten Jahre im Exil verbringen.
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Vones Ludwig:
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„Geschichte der Iberischen Halbinsel“
Infolge dieser Entwicklung gelang es Fernan Gonzales,
dem Wortführer des adligen Widerstands, das Feld in Leon zu behaupten
und Ordono IV. el Malo (958-960), der
entweder als Sohn des Alfonso Froilaz
oder Alfons IV. el Monje zu gelten
hat, einen Mann seiner Wahl und mittlerweile Gatten seiner Tochter Urraca,
der Witwe Ordonos III., auf den Thron
zu bringen. Es versteht sich fast von selbst, dass Ordono
IV. von Anfang an unter dem Einfluß des kastilischen Grafen
stand und dementsprechenmd auch die Opposition gegen die Machtsbestrebungen
seines Schwiegervaters bekämpfen mußte. An der Spitze dieser
Opposition, die schließlich die Unterstützung des Kalifs gewinnen
konnte, standen neben Toda von Navarra die BENI-GOMEZ-ANSUREZ. Gegen diese
Koalition konnte sich Fernan Gonzales nicht durchsetzen, so dass ein Angriff
Navarras auf Kastilien und ein gleichzeitiger Schlag der verbündeten
Araber gegen Leon seine mühsam aufgerichtete Stellung wie ein Kartenhaus
zusammenfallen ließen. Ordono IV.
blieb nur die Flucht, während Fernan Gonzales bei Najera in Gefangenschaft
geriet.
958
oo 2. Urraca von Kastilien, Tochter des Grafen
Ferdinand Gonzales
- nach 1007
Literatur:
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Vones Ludwig: Geschichte der Iberischen Halbinsel
im Mittelalter 711-1480. Reiche - Kronen - Regionen. Jan Thorbecke Verlag
Sigmaringen 1993 Seite 43 -
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