Johanna I. die Wahnsinnige                     Königin von Kastilien (1504-1555)
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6.11.1479-13.4.1555
Toledo    Schloß Tordesillas
 

2. Tochter des Königs Ferdinand II. von Aragon und der Isabella I. der Katholischen von Kastilien, Tochter von König Johann II.
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 522
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Johanna I. ‚la Loca‘ (‚die Wahnsinnige‘), Königin von Kastilien und Aragon
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* 6. November 1479, + 12. April 1555
Toledo                       Tordesillas

Tochter Ferdinands II. von Aragon und Isabellas der Katholischen

  oo 1496 Philipp der Schöne, Sohn Kaiser MAXIMILIANS I.

Durch den frühen Tod ihrer Geschwister und deren Nachkommen  wurde Johanna Erbin der Kronen Kastilien und Aragon. Obwohl sie schon bald Anzeichen geistiger Verwirrung zeigte, empfing sie nach dem Tod der Mutter (26. November 1504) in Toro den Eid der Cortes, wurde allerdings von ihrem Vater für regierungsunfähig erklärt. Vom Februar 1509 bis zu ihrem Tode wurde Johanna in Tordesillas gepflegt, während die Führung der Regierungsgeschäfte Ferdinand oblag, nach dessen Tod Johannas Sohn KARL I. (V.) den Königstitel annahm. Außer KARL hatte Johanna die Wahnsinnige einen weiteren Sohn FERDINAND (I., Erzherzog von Österreich, König von Böhmen und Ungarn, dann deutscher König und Kaiser) und vier Töchter.
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Frauen der Weltgeschichte: Seite 245
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Johanna von Kastilien
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6.XI.1479-11.IV.1555

"La Loca d'amor" - die Wahnsinnige aus Liebe - nennt der spanische Volksmund der großen Isabella unglückliche Tochter, die rechtmäßige Königin Kastiliens, deren Lebensgeschichte wie ein schönes Märchen begann und wie eine attische Tragödie endete. Eine Armada von 120 festlich geschmückten Schiffen geleitete im August 1496 die 17-jährige nach Flandern, wo Herzog Philipp "der Schöne" ihrer harrte, der Sohn des Kaisers und letzten Ritters MAXIMILIAN I. Aus der politischen Heirat wurde eine Liebesehe - aber schon die erste gemeinsame Reise zeigte die tiefe Kluft zwischen den Interessen der spanischen Krone und des frankreichfreundlichen Philipp. Gegen den Willen Isabellas begab sich ihr Schwiegersohn allein nach Flandern, wohin ihm Juana folgte. Sie überraschte den Gemahl in den Armen einer anderen. Zerrissen von Liebe und Haß kehrte die Betrogene in die Heimat zurück, in Begleitung ihres Mannes, der bald einem tödlichen Fieber erlag. Nun folgte die abenteuerliche Reise Juanas mit dem bleiernen Sarg des Toten durch Andalusien - eine Flucht vor dem Zugriff ihres Vaters, die neuerdings weniger als Beweismittel für Juanas geistige Umnachtung, denn als ein wohlüberlegter politischer Schachzug gewertet wird. Aber ihre Gegner waren zu mächtig; König Ferdinand verbannte die Tochter auf die Festung Torsedillas, wo sie die letzten 42 Jahre ihres Lebens verbrachte und mit Hungerstreiks und  Selbstmordversuchen gegen die widerrechtliche Isolierung protestierte. In ihre Einsamkeit drang kaum ein Widerschein vom Weltruhm ihres Sohnes, der als KARL DER FÜNFTE die Römische Kaiserkrone errang, ein Weltreich schuf, in dem die Sonne nicht unterging, und schließlich selbst, müde und voller Zweifel, Krone und Reich wie eine lästige Bürde dahingab - im gleichen Jahr, in dem seine unglückliche Mutter starb.
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 21.8.1496
    oo Philipp I. der Schöne König von Kastilien
        22.7.1478-25.9.1506
        Brügge    Burgos
 
 
 
 

Kinder:

  KARL V.
  24.2.1500-21.9.1558

  FERDINAND I.
  10.3.1503-25.7.1564

  Eleonore
  15.11.1498-18.2.1558
  Brüssel    Talaveruela

   7.3.1519
  1. oo 3. Manuel I. König von Portugal
              1.6.1469-13.12.1521

   5.8.1530
  2. oo 2. Franz I. König von Frankreich
      x      12.9.1494-31.3.1547

  Isabella
  18.7.1501-19.1.1526
  Gent      Lierre

12.8.1515
  oo Christian II. König von Dänemark
       2.7.1481-25.1.1559

  Maria
  17.9.1505-18.10.1588
  Brüssel   Cigales

13.1.1522
  oo Ludwig II. König von Ungarn
      1.7.1506-29.8.1526
      Prag     Mohacs

  Katharina
  14.1.1507-12.2.1578
  Torquameda Lissabon

15.2.1525
  oo Johann III. König von Portugal
      6.6.1502-11.6.1557
      Lissabon Lissabon
 
 
 

Literatur:
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Brouwer Johan: Johanna die Wahnsinnige. Glanz und Elend einer spanischen Königin. Eugen Diederichs Verlag München 1995 - Calmette, Joseph: Die großen Herzöge von Burgund. Eugen Diederichs Verlag München 1996 Seite 348 - Ferdinandy Michael de: Philipp II. Bechtermünz Verlag Augsburg 1996 Seite 110,117,199,230,420-431- Giardini Cesare: Don Carlos. Infant von Spanien. Eugen Diederichs Verlag München 1994 Seite 11-22,25-33-37,44,90,137 - Große Frauen der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild. Neuer Kaiser Verlag 1987 Seite 245 - Hartmann P.C.: Französische Könige und Kaiser der Neuzeit. Von Ludwig XII. bis Napoleon III. 1498-1870. Verlag C. H. Beck München 1994 Seite 40 - Horst, Eberhard: Die spanische Trilogie Isabella-Johanna-Teresa Claasen Verlag GmbH Düsseldorf, 1989 - Leicht Hans: Isabella von Kastilien. Königin am Vorabend der spanischen Weltmacht. Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1994 Seite 43,44,139,181,217,218,221,248-254 - Perez Joseph: Ferdinand und Isabella. Spaniens Katholische Könige. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 104,140,249,251,312-319, 323 - Tamussino Ursula: Margarete von Österreich. Diplomatin der Renaissance. Verlag Styria Graz Wien Köln 1995 Seite 50-54,59,74,77-80,82,84,89,94-97,100-103,109,114-123,125, 133,150,161,179,199,203,259 - Tamussino Ursula: Maria von Ungarn. Ein Leben im Dienst der Casa de Austria. Verlag Styria Graz Wien Köln 1998 Seite 9,37,157,173,178,197,216,222,231,233, 248,262,267 -
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Durch den Tod ihres Bruders Johann (+ 4.10.1497), ihrer älteren Schwester Isabella (+ 3.8.1498) und deren Sohn Miguel (+ 20.7. 1500) wurde sie 1500 die alleinige Erbin der Spanischen Reiche. Ihre übersteigerte, krankhafte Liebe schlug nach Philipps I. Tod, den sie aus rasender Eifersucht eventuell selbst durch Gift verursachte, in völlige geistige Umnachtung um. Nach dem Tod ihrer Mutter 1504 wurde sie nominell Königin von Kastilien und reiste jahrelang mit dem eingesargten, einbalsamierten Mann durch das Land und wurde von ihrem Sohn KARL, den sie in Gent "bei Gelegenheit eines Hoffestes auf dem heimlichen Gemache geboren hatte", in Schloß Tordesillas eingesperrt.

Perez Joseph: Seite 312-313
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"Ferdinand und Isabella. Spaniens Katholische Könige."

Nun liegt das Schicksal der Monarchie in den Händen von Prinzessin Johanna, der Gattin Philipps des Schönen. Es kursieren Gerüchte über die Thronerbin, die als Johanna die Wahnsinnige in die Geschichte eingehen wird. Ihr Leben hat viel Aufmerksamkeit erregt. Historiker oder Spezialisten für kleine Episoden am Rande der Weltgeschichte, Romanautoren und sogar Cineasten haben sich für sie interssiert und die phantastischsten Deutungen vorgenommen. Man stellte Johanna als eine von der religiösen Intoleranz ihres Landes und ihrer Zeit gezeichnete Ketzerin, als eine Hystikerin, die aufgrund ihrer Sinnlichkeit wahnsinnig geworden war, und schließlich als ein Opfer der Staatsräson dar. Der Tochter der Katholischen Könige fehlte es weder an Intelligenz noch an Sensibilität. Sie sprach fließend Französisch und Latein, was die Bewunderung des Humanisten Juan Luis Vives erregte. Sie liebte Musik und spielte selbst mehrere Instrumente, insbesondere das Klavichord, das man noch in Tordesillas sehen kann. Sie war auch für andere Künste begabt, wie zum Beispiel den Tanz. Seite ihrer Heirat mit Philipp dem Schönen (1496) zeigt sich die erste geistige Verwirrung. Johanna ist sehr schön und leidet darunter, daß sie von ihrem Mann vernachlässigt und betrogen wird. Sie ist eidfersüchtig, scheint sich außerdem in den Niederlanden, wo sie seit ihrer Heirat lebt, nicht wohl zu fühlen. Sie glaubt, von Rivalinnen umgeben zu sein, die sie bei ihrem Gemahl ausstechen wollen, und von Spionen, die ihren Briefwechsel und ihre Gespräche mit ihren Landsleuten überwachen. Sie scheut Gesellschaft, Vergnügen, Feste, führt ein einsames Leben, das ihren Hang zur Melancholie noch verstärkt.

Leicht Hans: Seite 251
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"Isabella von Kastilien. Königin am Vorabend der spanischen Weltmacht."

Von ihrer Mutter fast wie ein Aschenputtel in die Ecke verwiesen, hatte Johanna echte Liebe nicht erfahren. Überwältigt und betäubt wie in einem Rausch warf sie sich nun in eine Leidenschaft, die sie kaum mehr Grenzen kennen ließ. Ihre Auftritte, im Verein mit den Erbanlagen, brachten ihr das Wort von der "Wahnsinnigen" - "Juana la Loca" - ein. Warum "die Wahnsinnige?" Es berührte Johanna kaum, daß sie in Flandern von den Ministern ihres Gemahls so kurz gehalten wurde, daß ihr kaum kleine Münzen blieb, um ein paar Armen helfen zu können. Ihr ganzer Alltag war nur auf den "schönen" Gemahl, den blonden, blauäugigen Erzherzog ausgerichtet. Im Spätherbst 1497 brachte sie ihr erstes Kind, Eleonore, die später Franz I. von Frankreich heiratete, zur Welt. Etwas über ein Jahr danach, am 24. Februar 1500, wurde KARL geboren, nach dem Namen des letzten burgundischen Herzogs benannt. Mit Isabella (1501) und FERDINAND (1503), zu Ehren der Großeltern, schenkte sie zwei weiteren Kindern das Leben. Schließlich folgten 1505 noch Maria und vier Monate nach dem Tode Philipps die Tochter Katharina.
Dankbare, glückliche Eheleute? Ein Trugschluss, denn bereits nach der Geburt Eleonores konnte Johanna die fortwährenden Liebesabenteuer Philipps kaum mehr verkraften. Es kam zu skandalösen Auftritten mit ihrem Gemahl, die, versöhnlichen Szenen zum Trotz, beim nächsten Seitensprung erneut und verstärkt ausbrachen. Immer deutlicher trat jener Zustand ein, der als Geisteskrankheit von vielen Autoren breit verarbeitet wurde. Johanna hatte im Gegensatz zu ihrer Mutter eine gute Ausbildung erfahren. Sie war hochintelligent, sprachgewandt und musikalisch, Eigenschaften, die jedoch bald nicht mehr zum Tragen kamen.

Giardini Cesare: Seite 13
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"Don Carlos. Infant von Spanien."

Bei Johanna wurde die Neigung zum Wahnsinn durch eine übererregte Sinnlichkeit, eine Art Erotomanie kompliziert. In Philipp schien sie den idealen Gatten gefunden zu haben. Ihr erstes Zusammentreffen war nicht das zweier fürstlicher Personen gewesen, welches die Staatsraison einander in die Arme trieb, sondern das zweier leidenschaftlich Verliebter. Auf den ersten Blick hatte die Begierde derartig ihre Sinne entflammt, dass sie mit größter Nichtachtung der Etikette und Schicklichkeit, ohne den für die Hochzeit festgesetzten Tag abzuwarten, sich zu einem Priester begaben, um so schnell wie möglich das Recht zu erwerben, sich ohne Bedenken lieben zu können.
Bald kam es zu Zwistigkeiten zwischen den Ehegatten, wobei Johannas Kummer durch die vielen Liebesabenteuer ihres Gatten hervorgerufen wurde. Philipp hatte sich, von ihren Jeremiaden und dem Zwang, mit einer beständig schwangeren Frau zusammenzuleben, angewidert, allmählich von ihr zurückgezogen, und dies war Johannas tiefster Kummer, der alle anderen Sorgen aufsog und unwichtig erscheinen ließ und der Grund ihres ganzen Unglücks war.
1501 war das Paar nach Spanien gereist, um den Treueschwur der Cortes von Toledo und Zaragoza entgegenzunehmen. Als Philipp Ende 1502 Spanien verließ und Johanna schwanger zurückließ, machten sich erste Anzeichen von Johannas Geistesstörung bemerkbar. Dass die Trennung von ihrem Gatten und die von ihrer unheilbaren Eifersucht aufgewühlten Einbildungen dazu beitrugen, Johannas Verstand zu verwirren, geht klar aus dem Bericht hervor, den die Hofärzte im Juni 1503 an Ferdinand sandten. Erst im Frühjahr 1504 konnte sich die Fürstin nach Flandern einschiffen. In Brüssel trat sie in Anwesenheit des ganzen Hofes einer Hofdame, von der sie glaubte ihre Rivalin zu sein, entgegen, beschimpfte, schlug sie und richtete ihr Haar und Gesicht mit Scherenstößen zu. Nach dem Tod ihrer Mutter landete das Paar am 26. April 1506 im Hafen von Coruna, um die Nachfolge anzutreten. Doch bereits am 25. September starb Philipp völlig unerwartet.
Das Eheleben Philipps und Johannas war während seiner 10-jährigen Dauer durch die hitzige Erotik, besonders von seiten der Frau, gekennzeichnet. Pfandl berichtet in seinem Buch über Johanna die Wahnsinnige, dass Philipp, wenn er etwas bei seiner Gattin erreichen wollte, "ihr mit Entzug des ehelichen Beilagers drohte", und er fügt hinzu: "Johanna hat jene Eigenart, die sich sonst nur bei Frauen von minderwertigem Intellekt zeigt: sie sieht in ihrem Gatten nicht den Mann, sondern bloß das Männchen; sie kennt an ehelichen Pflichten nur das Bett." In 10 Jahren hatte das königliche Paar zwei männliche und vier weibliche Nachkommen, mit denen alle Throne Europas besetzt werden konnten. So befestigte das Geschlecht HABSBURG dank der Fruchtbarkeit dieser dem Wahnsinn geweihten Frau mehr und mehr seine Macht in allen Ländern. Johannas Fruchtbarkeit machte übrigens einen so günstigen Eindruck auf die europäischen Höfe, dass Heinrich VII. von England sie nach dem Tode Philipps des Schönen heiraten wollte.

DAS NEUE vom 11.12.1999

Johann, Königin von Kastilien

Die Liebe trieb sie in den Wahnsinn

Sie gilt als „schönste Prinzessin“ Europas, ovales Gesicht, rotblondes Haar, etwas melancholisch blicken die blaugrünen Augen: Juana, Königin von Kastilien. Sie ist 16 Jahre alt, als sie dem Mann vorgestelt wird, den sie heiraten soll – und es ist auf der Stelle um sie geschehen: Philipp der Schöne von Burgund.
Die Hofberichterstatter notieren: Augenblicklich entbrennt die Leidenschaft. Wider jede Etikette greift sich das Paar den nächstbesten Priester, zwingt ihn die Trauung zu vollziehen – um dann sofort in den Privatgemächern zu verschwinden.
Der Leidenschaft des ersten Augenblicks folgt schnell die Ernüchterung: Während Juana ihrem Gatten in abgöttischer Liebe verfallen ist, kehrt er bald nach den Flitterwochen zu seinem Junggesellen-Lotterleben zurück.
Juana, die immer wieder von seinen Seitensprüngen erfährt, rastet jedes Mal aus (schon in ihrer Jugend war sie für ihre Wutausbrüche berüchtigt). Sie geht sogar handgreiflich auf ihre Rivalinnen los.
Aber trotz aller amourösen Abenteuer: Philipp der Schöne kommt auch seinen ehelichen Pflichten nach: Juana bekommt 6 Kinder. Als er 1506 in Burgos stirbt, verliert ihr Leben jeden Sinn, sie wird wahnsinnig. Wochenlang zieht sie mit Philipps Sarg, den sie zwischendurch angeblich sogar mehrmals wieder öffnen läßt, durch Spanien.
Ihr Vater fürchtet, die spanischen Adligen könnten erzwingen, dass sie als Königin eingesetzt wird und ihn so vom Thron verdrängt. Er versuchte deshalb, Johanna durch eine erneute Eheschließung außer Landes zuschaffen. Die mißlang - Johanna weigerte sich ganz schlicht. Ihr Vater läßt sie schließlich in der Festung von Tordesillas festsetzen. Dort sitzt sie bis zu ihrem Tod, 46 Jahr lang, in Gefangenschaft. „Gekreuzigter Jesus, hilf mir“, sind ihre letzten Worte.
Unter den Namen „Johanna die Wahnsinnige“ geht sie in die Geschichte ein.