Harald III. Klak                                     10. König von Haithabu (812-814)
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    -   844 gefallen
     bei Walcheren
 

Sohn des Königs Halfdan II. von Haithabu
 

Lexikon des Mittelalter: Band IV Spalte 1928
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Harald Klak, dänischer König 812-826/41
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Gehörte einem mit den Söhnen Gudfreds konkurrierenden Geschlecht an. Um sich der Unterstützung Kaiser LUDWIGS DES FROMMEN zu versichern, ließ er sich zusammen mit seinem Gefolge 826 in Ingelheim taufen (Schilderung im 4. Buch des Ludwigs-Epos des Ermoldus Nigellus). Auf seiner Rückreise nahm er Ansgar und einen anderen Missionar nach Dänemark mit, scheint selbst aber  dänischen Boden nicht mehr betreten zu haben. Er erhielt die Grafschaft Rüstringen in Friesland und nahm an mehreren Wikingerzügen im Nordseebereich teil. Zum letzten Mal wird Harald III. Klak 841 als Bundesgensse Kaiser LOTHARS im Kampf gegen andere dänische Wikinger genannt.
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In verheerenden Erbkriegen gegen die Vettern wurde Harald III. Klak aus Dänemark vertrieben. Er wurde 814 Lehnsmann LUDWIGS I. DES FROMMEN und  trat 826 in Mainz zum Christentum über, was mit größtem Pomp gefeiert wurde, nahm Ansgar mit nach Dänemark und öffnete das Land dem Christentum. Er wurde König von Rüstringen und Jütland und Mitregent in Stormarn/Obodritenland. Aus Dänemark vertrieben, mußte er sich mit den Hoheitsrechten in Friesland begnügen, wo er 841 noch die Insel Walcheren dazu erwarb. Er führte wüste Plünderungsfeldzüge gegen Friesland durch und fiel bei Walcheren.
 
 
 
 

  oo N.N.
            -
 
 
 
 

Kinder:

  Guthorm
          -   854 gefallen
            in Friesland

  Gottfried II.
        -   885

  Gisela
        -

  oo Erik III.
            -
 
 
 
 
 
 
 



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